Gedenkakt für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus 26.01.2014, 19:00

Mit einem Gedenktag wird zum Auschwitz-Gedenktag in diesem Jahr an die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus in München gedacht. Vortrag von Albert Knoll: „Vom Außenseiter zum Staatsfeind“. Begleitend singt der Regenbogenchor unter der Leitung von Mary Ellen Kitchens. Initiator: Bezirksausschuss Maxvorstadt. Ort: Sophiensaal in München, Sophienstr. 6 U-Bahn Karlsplatz/Stachus oder Hauptbahnhof Eintritt frei

Quelle: die neue Homepage des „forum homosexualität münchen e.V.“

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Die Mailinglisten bei yahoo und domeus: Mit Erinnerungsfunktion oder ohne …

bringt eine monatliche Erinnerung: http://groups.yahoo.com/neo/groups/bi-muc/info und gibt dir – bei Eintragung – die Möglichkeit, an alle AbonnentInnen zu schreiben

eine andere Teilgruppe – ohne monatliche Erinnerung an den Stammtisch – erreicht www.domeus.de/groups/bi-muc

Die Angst sitzt immer noch tief …

Bei einem Besuch in Dachau und einer Führung zu den Schwerpunkten Homosexuellen-Verfolgung und Tabu wurde deutlich: Die Fortsetzung der Verfolgung in der Adenauer-Zeit ließ die meisten Betroffenen und Angehörigen des §175 ohne jede Entschädigung, die Gefängnisstrafen gingen weiter.

Die Tabus wirkten auch im Häftlingskreis weiter: Bin in die 90er Jahre wurde einem gestifteten Gedenkstein der angemessene Ort verweigert, er stand provisorisch in der evangelischen Kapelle.

der Bi-Stammtisch und das Queer-Kafe

Seit 1992 Jahren treffen sich sich etliche Leute, nun jeden dritten Dienstag im monat ca. 19.30 uhr im Cafe Glueck, Palmstrasse 4 in Muenchen zwischen U / Tram Fraunhoferstrasse und Bus 58 Baldeplatz, oft ein rundes Dutzend Frauen und Maenner zwischen 20 und 60 Jahren, aus einem Umkreis von mehreren Hunderten, die hier Mails bekommen …

Einige treffen sich auch am 4. Donnerstag im Monat ab 20 Uhr zum Queerkafe im Kafe Marat in der Thalkirchnerstr. 102, meist mit Volxküche, oft mit Programm: <a rel=“nofollow“ target=“_blank“ href=“http://queerkafe.blogsport.de/“&gt; im Queerkafe </a>

Unsere Internet-Heimat: <a rel=“nofollow“ target=“_blank“ href=“https://bimuc.wordpress.com“&gt; bei wordpress </a> <br>
bei Bedarf kann sich auch die Gespraechsgruppe im Selbsthilfezentrum, Westendstr. 68 wieder treffen, momentan sie aber. Du kannst sie hier per mail wieder starten, wenn du dazu einladen willst …  <br> <br>
Es gibt auch eine ausfuehrlichere Uebersicht auf <a rel=“nofollow“ target=“_blank“ href=“http://home.arcor.de/letsch/bi.htm“&gt; zu bi und queer </a>  und Artikel auf <a rel=“nofollow“ target=“_blank“ href=“http://queerstudies.wikispaces.com“&gt; ein wiki zu queerstudies </a>
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Manche von uns gehoeren zum <a rel=“nofollow“ target=“_blank“ href=“http://bine.net“>Bisexuellen Netzwerk BiNe e.V.</a> mit Seminaren und Tagungen, Foren und Journal BiJou, auf der Seite <a href=“http://bi.org/&gt; von bi.org findest du eine Menge englisch-sprachiger Links</a>, denn die internationale Forschung ist schon etwas weiter …

Polyamor als Lebensform, Untugend oder Defizit? Forschung zur Liebe auf mehreren Spuren …

Bei niemand ist die Liebe zu mehreren Personen nur ein Spiel: Es führt immer zur Verwirrung der erlernten monogamen Lebens- und Liebesmodelle und der eigenen Gefühle: Kann ich mir und meinen Gefühlen trauen, kann ich meinem Beziehungstraum trauen, kann ich mich trauen?

Und wenn dann gar noch das eigene Geschlecht ins Spiel kommt, also lesbische und schwule Vorstellungen, sind die Meisten selbst an den grenzen: Wie reagieren meine alten Freunde, meine Familie, meine Umgebung bis zur Arbeitswelt?

Dritte Steigerung: Die eigene Geschlechtsidentität schwankt und wankt je nach Gegenüber: Nicht die normale Trans-Identität, die meist sehr stark orientiert ist, sondern die weniger klare Möglichkeit, beides oder alles zu sein … welcher Freundeskreis trägt das mit?

Unsere Großeltern konnten noch glauben, miteinander alt zu werden und nebeneinander zu zweit im Familiengrab zu landen. Konservative Parteien hätten das auch gerne heute noch so. Die Person, die bei einer Hochzeits- oder Partnerschaftsfeier ausspricht, dass die statistische Wahrscheinlichkeit, ohne Scheidung oder Trennung hinzukommen, bei 30% liegt, wird nicht als freundlich eingestuft ….

Die Psychotherapie fragt nach der Beziehungs-Tiefe: Gibt es eine Störung, sich ausdauernd und tiefer einzulassen, oder ist es einfach eine Art des Lebens und Liebens, die so entstanden und vielleicht der Person ganz entsprechend ist?

So, wie Gleichgeschlechtliche Liebe oder Asexualität von manchen Menschen auch so als Teil der eigenen Identität gesehen wird, von anderen ehr als Defekt oder Krankheit: Die Freiheit der Lebensformen haben Forschung, Medizin, der Staat zu achten.

poly-research

 Im englisch-sprachigen Bereich der Forschung geht es schon weiter: University of Nevada, Las Vegas Department of Anthropology macht eine Umfrage:

Help research on poly by doing this survey: https://unlv.co1.qualtrics.com/SE/?SID=SV_1GKQrCEXiI9VbQp (sichere Verbindung)

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