Facebook-Gruppe: Nun kannst du dir den Kanal auswählen … und Morgen, Montag 18 h an der Oper

BiNe Logo Final 8 Schatten 90x138Danke an Sascha, der die Facebook-Gruppe eingerichtet hat,

https://www.facebook.com/groups/bimuc

zusammen mit der guten alten Mailingliste bi-muc-subscribe@yahoogroups.com

und Twitter https://twitter.com/infobimuc

sollte es nun möglich sein, auch mal Termine, Treffen oder einfach Biergarten oder einen Badeausflug zwischendurch auszumachen, wie es beim letzten Stammtisch gewünscht war, weil die Reisezeiten so verschieden sind.

Wer von euch kommt zur Kundgebung https://www.facebook.com/events/1188017444557610/opernplatz

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Platz da!

Mia san ned nur mia!
Keine Roma-Abschiebelager!
Seehofer, Scheuer, Söder und Herrmann – hört auf zu zündeln!
Kundgebung am Montag den 27.7.2015 um 18.00 Uhr auf dem Max-Joseph-Platz in München.

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Ich bin 17.30 als Ordner an der Bühne, und nach 21 h wohl im Biergarten am EineWeltHaus.de

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queer und bi und pan und welche worte was zu uns unseren beziehungen sagen … zum Film 30.7. 20h FLORIDA

richard-john-jonesRichard John Jones ist im August in München zu Gast und wird einen Film zu Orten von les -bi -schwulen Treffen und queerem Verhalten drehen: Die junge Künstlergruppe im FLORIDA in der Lothringer 13 (auch ein nettes Literatur-Cafe!) wird offen historisch forschen, auch Neugierige sind herzlich willkommen!

Gibts auch in facebook …

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Filmscreening Proh’soh-pa’peer, 2009 and Windstärke fünf (The Summit Of Sex), 2013 by Richard John Jones 30 July, 8 pm

Artist in Residence: Richard John Jones
Proh’soh-pa’peer, 2009 and Windstärke fünf (The Summit Of Sex), 2013

I m/e m/y is the title of a residency during which Richard John Jones will research into lost lesbian, gay and queer spaces in Munich, manifest a social space within Lothringer13_Florida, and produce a short film deriving from the material uncovered during the residency period.

The research will aim to recover partial and personal recollections of spaces and the stories that unfolded within them whilst considering why these social spaces are rapidly diminishing across Europe. Points of interest are the Internet’s impact on forms of sociality and identity formation, access to minor histories and digitised sub-cultural material, and the changing needs or desires regarding physical/localised social space. The research will also engage with queer intergenerational differences and commonalities and the impact of property speculation and the social impoverishment caused by new governmental policies.

In partnership with key local partners and the organising committee of Lothringer13_Florida – a social space will be opened temporarily within the art organisation towards the end of August, information on opening hours and programmed events will be available on the Florida website. This temporary space will take the form of a lesbian bar and trade under the name Moby Dyke. Playing host to a short series of public events the space is intended to host discussions, screenings and presentations that reflect a discourse already taking place regarding the diminishing social space for lesbians in Munich. The Moby Dyke will also stand as a political provocation emerging from the recent closures of women’s and lesbian spaces across Europe’s cities.

A short film will be produced as an outcome of the residency that will reflect upon the materials gathered and will be staged within the Moby Dyke. The title references the English translation of Monique Wittig’s use of personal pronouns in Le Corps Lesbien (1973). Reflecting upon a perceived lack of vocabulary and language as a poor tool for the description of an otherwise invisible, erased or marginalised experience – her splitting of pronouns such as j/e and m/a was symbolic of a constant dispossession or alienation with what the 1st person pronoun in French literature represented. Over the course of this residency this symbolic dispossession will reflect the difficulty of representing minor histories – the paradox of speaking from the margins and the inevitable dispossession that takes place through its wider dissemination.

Film screening and introduction on Thursday, 30 July 2015, 8 PM

Richard John Jones (b. 1986, Chesterfield UK) is an artist based currently in Marseille, France. His work explores the formation of community, minor histories and the forms of representation or visibility of marginalised subjects. Between 2011 and 2012 Jones was co-director of the artist-run space Auto Italia South East in London. His programming, done in collaboration with Kate Cooper, focussed on archival feminist film, self-publishing, the intersection between art practices and political activism, and also live broadcast; beginning in 2009 with his live film work Proh’soh-pa’peer, 2009 and continuing into the internet-based live television series entitled Auto Italia LIVE (2010-2012).

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Lothringer13_Florida
Ein Kunstraum der Stadt München

Lothringerstraße 13 (Rückgebäude)

81667 München, Germany

+49 89 462 27 69 4

info@lothringer13florida.org

Lebensformen in der Bisexualität: Partnerschaften und Familien-Lösungen

wpid-20141116_162658.jpgDie meisten Menschen haben die Vorstellung, dass Bisexualität so etwas wie Dreierbeziehung, wildes Leben, Promiskuität (Partnerwechsel) bedeutet.

So, wie schwules Leben vor Jahrzehnten mit „guten Onkels“ und Pädophilie verknüpft wurde, vor hundert Jahren noch als Sodomie bezeichnet, was heute nur auf den Sex mit Tieren verwendet wird, wie es wohl mal biblisch gedacht war, aber vor allem die Mißachtung des in den Wüstenländern besonders wichtigen Gastrechts beschrieb.

Wenn wir keine klaren Begriffe haben, können wir nicht beschreiben, was wir meinen. Die Veränderung der sexuellen Orientierung ist für alle Beteiligten so problematisch wie die Veränderung der eigenen Identität als Frau oder Mann.

wpid-20141213_172946.jpgDurch die selbstverständliche Zuschreibung der Hetero-Norm kommen vor allem die abweichenden Verhaltensformen in Erklärungszwang, und viele endgültige Klarheiten entstehen erst während des weiteren Lebens, während etliche Jungs und Mädchen schon merken, dass sie „anders“ sind.

Inzwischen bröckelt die alte Familien-Norm an allen Ecken und Enden: Nicht nur das gemeinsame Häuschen für’s Alter ist keine Sicherheit mehr, die Landwirtschaft und das Dorf-Leben brauchen neue Umgangsformen, jede Familie mit Kindern wird zur Patchwork-Konstruktion, wenn Trennungen und neue Beziehungen es erfordern. wpid-20141226_170021.jpg

Eine neue Form mit Kindern im Zentrum: Die Kinder bleiben in der gemeinsamen Wohnung, die Eltern, die nicht mehr zusammen leben wollen, wechseln sich ab oder sind nur am Wochenende gemeinsam da, während die Woche den einzelnen anderen Beziehungen (mit einer anderen Wohnung) gehört.

Not machte schon immer erfinderisch: Man hatte so aufgeklärt sein wollen, den Prinzen Max, später König Max II. in Paris in die Liebe einzuführen: Die armen Pariser Schneiderinnen waren wegen geringer Löhne schon immer zur Liebe, zur Prostitution gezwungen …

… und er steckte sich mit Tripper oder Syphilis an, so genau war das damals noch nicht zu unterscheiden, jedenfalls durfte er seine Ehe nicht vollziehen, um nicht die Königin zu infizieren. Dafür gab es dann enen führenden Mitarbeitenden des Hofes, der späterer Königs-Vater wurde.

Bisexualität war – wie solche Geschichten – immer ein Thema der Verschwiegenheit / des Tratsches, was uns nicht zu wirklich gutem Umgang mit den Problematiken bringt: Die Beziehungen der Kinder zu achten und die Lebensformen zu entwickeln, die wir für die Zukunft und auch für das Alter brauchen:

Die meisten Gesprächspartner betonen die „Türe, die sie hinter sich zumachen können“ müssen, wenn es um Wohnprojekte geht, als hätte je eine Wohngemeinschaft (außer der kämpferischen Kommune I) ohne Türen gelebt: Die rechte Propaganda hatte wohl enorm gewirkt, die Familienideologie hat die Auseinandersetzung geprägt.

Bisexualität: Zu unanständig für die Familie? CSD München mit Bürger-Parade am 11.7. und Stöckel-Lauf am 12.7.15

poly-researchDie braven Lesben und Schwulen machen in Paar und Familie, dann gibt es noch die Trans-Leute, auf die wir Rücksicht nehmen und korrekte Ausdrucksweisen üben, aber Bisexuelle?

Schnell wieder vergessen, diese Wechselwesen, die zwar Freud schon 1920 definiert hat –

„Jeder Mensch ist bisexuell angelegt“ coming-out-in-bayern

– die aber in der Praxis immer wieder wegdefiniert werden:

  • Dreier geht nicht auf Dauer,
  • das ist nur eine Übergangsphase
  • aber du bist doch jetzt schwul?
  • Du hast doch Kinder?
  • Warum willst du keine Partnerschaft?

BiNe Logo Final 8 Schatten 90x138Zum CSD wird es uns nicht definiert öffentlich geben.

„Entschieden bi“ stand vor Jahren auf einem Transparent,  das leider mit einer der damaligen OrganisatorInnen verschwunden ist, und der Stammtisch hat seit 1992 immer regelmässig Neue zu Besuch: Aber mit der dauerhaften Organisation hapert es:

Natürlich finden Viele in den diversen Gruppen von Berg – Sport – Lesben und schwulen Themen ihren Platz und Freundeskreis, tingeln über Events, Parties, Portale und Saunen, aber ansonsten?

Wir werden beim nächsten Stammtisch die Grenzen der kleinbürgerlichen Akzeptanz wieder beleuchten, die auch in lesbisch-schwulen Kreisen wieder Einzug gehalten hat …

Schlagzeilen dieser Tage

Bisexuelle Schülerin spricht über Coming-out SPIEGEL ONLINE

Amber Heard will nicht über ihre Bisexualität definiert werden – Promicabana

Liam Hemsworth: Wie reagiert er auf den neuesten Flirt von Miley Cyrus? Erdbeerlounge