bi in München? Veranstaltungen …

31. Oktober.2015
STORIES OF OUR LIVES (Episodenfilm)
Regie: Jim Chuchu – Kenia 2014 – 60 Min.  –  Engl. / Suaheli m. engl. UT
Basierend auf Erfahrungsberichten thematisiert Stories of our Lives den Alltag von jungen LGBTIs (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender/Transsexual and Intersexed) in Kenia. Fünf Kurzfilme erzählen in ruhigen und poetischen Schwarz-WeißBildern von Akzeptanz, Emanzipation, Selbstbestimmung und „Zwangsheterosexualisierung“, sowie vom Wunsch nach Liebe und der Angst, diese öffentlich zu leben. Jim Chuchu wurde 1982 in Nairobi geboren. Er ist Bildender Künstler, Musiker, Filmemacher und Gründungsmitglied des interdisziplinären Künstlerkollektivs The NEST, das seit 2012 zu Fragen moderner afrikanischer Identität arbeitet.

Ort: Vortragssaal der Münchner Stadtbibliothek im Gasteig Zeit: 20:15 Eintritt: 7€, ermäßigt 5€
Webadresse: www.aft-munich.com, www.thisisthenest.com/sool/
Veranstalter:Jokko-Connection e.v., Münchner Stadtbibliothek


18. November 2015
Sexualität Identität Geschlecht – Akzeptanz für Vielfalt in Bildung und Sport
Podiumsdiskussion mit
• Gerd Hoffmann (Carl-Orff-Gymnasium Unterschleißheim)
• Barbara Roth (Pädagogisches Institut, Deutscher Sportlehrerverband Bayern e.V.)
• Claudia Stamm (Mitglied des Bayerischen Landtags)
• Gudrun Zollner (Mitglied des Bundestags)
• Barbara Schaller (Team München e.V.)
Moderation: Zara S. Pfeiffer (Pädagogisches Institut, Netzwerk Rassismus- und Diskriminierungsfreies
Bayern e.V.)

Ort: Pädagogisches Institut, Herrnstraße 19, 80331 München, rollstuhlzugänglich über den Eingang Marienstraße
Zeit: 19:00 – 21:00 Uhr, Eintritt: frei
webadresse: http://www.pi-muenchen.de/fileadmin/download/aktuelles/Fachtag_LGBT_2015.pdf
Veranstalterin: Pädagogisches Institut


19. November 2015 Fachtag
Sexualität Identität Geschlecht – Akzeptanz für Vielfalt in Bildung und Sport
Eine Kooperationsveranstaltung von:
Pädagogisches Institut, Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen, Gleichstellungsstelle

Schule als zentraler Lebens- und Lernraum für junge Menschen hat eine besondere Verantwortung, ein Klima zu schaffen, in dem sich alle Schüler_innen gleichermaßen gut entwickeln können und vor Diskriminierungen geschützt sind. Alle einschlägigen Studien zeigen, dass es Schulen, abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen, bisher aber nicht gelingt, eine solche Umgebung für lgbtiq-Jugendliche zu gewährleisten.
Neben einigen positiven Entwicklungen sind Diskriminierung und Angst vor Ausgrenzung für viele lgbtiq Schüler_innen und Lehrer_innen nach wie vor Alltag.
Vor diesem Hintergrund widmet sich der Fachtag der Frage, wie Schulen zu einem Ort werden können, an dem Akzeptanz von Vielfalt gelebt wird.
Der Fachtag richtet sich an Lehrer_innen, Erzieher_innen sowie an alle weiteren Fachkräfte im Schul- und Bildungsbereich.

Anmeldung bis zum 11. November 2015 (bitte unter Angabe der Veranstaltungsnummer 71-KC0.25) bei: Heidi Rottmair, Tel: 089 233 32141 / E-Mail: heidi.rottmair@muenchen.de
Weitere Informationen zum Programm unter: http://www.pi-muenchen.de/fileadmin/download/aktuelles/Fachtag_LGBT_2015.pdf

Ort: Referat für Bildung und Sport, Bayerstraße 28, 80335 München, Die Räume sind rollstuhlgerecht zu erreichen
Zeit: 8:30 – 17:00 Uhr Eintritt: frei webadresse: http://www.pi-muenchen.de/fileadmin/download/aktuelles/Fachtag_LGBT_2015.pdf Veranstalterin: Pädagogisches Institut, Koordinierungsstelle, Gleichstellungsstelle

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bi oder pan in München? auch So abend im sub? und Film am 12.11.

Der schöne Beitrag auf dem Blog von Denise zur Pansexualität

pansexuelle Menschen … lieben völlig unabhängig vom Geschlecht (wie bisexuelle) und unabhängig von dem ehemaligen Geschlecht, wenn man das so sagen kann. Außerdem fühlen sich Pansexuelle zu einfach jedem Geschlecht hingezogen, denn Tatsache ist, es gibt mehr als nur zwei ..

regte mich grade an, das Thema zum Stammtisch mit zu bringen und ganz nebenbei darauf hinzuweisen, dass der Sonntag abend im sub ganz entspannt ist und für solche Gespräche taugt:

Auch Samstag nachmittag ab ca 15 h sind dort wunderbare transsexuelle Kuchen & Torten zu bekommen!

richard-john-jones
Und dann gibt es noch einen Film zu unserer Aktion im August:
Am 12. November zeigen wir von 18 bis 22 Uhr Richard John Jones Kurzfilm „All Closing And Dyke Bar And Everything Ending And Not And Death To The Ahistoric Vacuum“ im FLORIDA.

Dafür hat Richard auch im Forum recherchiert, ein Teil davon war auch Arianes Stadttour und die temporärelesbische Bar Moby Dyke, in der nun der Film gedreht wurde. Alle Infos findet ihr hier:
http://www.lothringer13florida.org/events/event/filmscreening-all-closing-and-dyke-bar-and-everything-ending-and-not-and-death-to-the-ahistoric-vacuum-by-richard-john-jones/

Der Film kommt wohl auch am letzten So im Nov zum Jahresschluß ins sub, aber nur für vorgemerkte Gäste (bitte melden!)

Mehr dazu auf www.forummuenchen.org und Lesbenca(t)ching gibt’s dort auch!

Aber: Studie: Bisexuelle sind nicht zu beneiden

Razzia gegen Schwule München 20.Okt.1934

Gedenken an die homosexuellen Opfer des Nazi-Regimes

20. Oktober 2015 um 19 h Oberanger / Ecke Dultstraße München

Hirschfeld-InstitutAn der Stelle stand eine der damaligen Gaststätten, in denen sich „die Verzauberten“ und ihre Freunde und FreundInnen trafen.

Am 20. Oktober 1934 fand die erste große antihomosexuelle Razzia der Nationalsozialisten in München statt. Bisexualitäten

In den folgenden Jahren wurden viele Männer und auch Frauen wegen ihrer sexuellen Identität diskriminiert, eingesperrt, geschlagen und sogar getötet.

Hirschfeld-SäuleIn Berlin zerstörten die Nazis das Sexualwissenschaftliche Institut von Magnus Hirschfeld, der auch über die „sexuellen Zwischenstufen“ forschte.

Hirschfeld war in München nach einem Vortrag schon von SA-Leuten verprügelt worden.Hirschfeld-Tafel

Am 81. Jahrestag der Verhaftungswelle gedenken wir der zahlreichen Opfer des Nazi-Regimes, aber auch derer, die noch bis 1969 und danach aufgrund des § 175 verfolgt wurden.

Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung, die wie gewohnt am Oberanger, Ecke Dultstraße stattfinden wird, gibt es einen Lichterzug mit Kerzen zum LETRA-Zentrum.