25 jahre bi-gruppen in münchen

ich war damals grade nicht so viel in der stadt, arbeitete hauptsächlich in potsdam. dort hieß es plötzlich, leute von der bi-gruppe münchen kämen nach potsdam, ins hausbesetzer-cafe, um am nächsten tag zu charlotte von mahlsdorf zu besuch zu fahren.
9783423120616-de-300

ich wollte es nicht glauben!

charlotte (geboren als lothar B.) erzählte uns ihre geschichte,  schon in den kriegsruinen in mädchenkleidern unterwegs gewesen zu sein, und zeigte uns ihre sammlung, sie hatte allerlei antiquitäten, hinter denen auch andere im aussenhandel der ddr her gewesen wären, wie auch hinter ihrem seltsamen schlösschen, das sie mit ein paar freundinnen bewohnte, neben einem beginnenden schwedischen exil …

„Also Schätzchen, so was Süßes wie dich hab ich noch nie gehabt. Unter einem tyrannischen Vater, der den mädchenhaften Knaben zu einem ‚echten‘ Soldaten machen will, wächst Charlotte von Mahlsdorf in Deutschland auf und schwuchtelt sich durch den Endkampf der Nazis. Als schwuler Transvestit war sie ihr Leben lang eine faszinierende Außenseiterin. 1992 von Rosa von Praunheim verfilmt. 240 pp“ auf www.zvab.com

in potsdam angekommen, hatte die kerngruppe berichtet, wie sie nach den eigenen interessen eine menge kleiner gruppen gestartet hatten: massage und lyrik oder poesie, selbsterfahrung und stammtisch, damals noch zum teil im sub, zum teil in einem cafe in der augustenstrasse.

ich hatte in unserem potsdamer büro für politische bildung zwar die gründung des bundesweiten netzwerk bisexualität mit-verfolgt, weil eine damalige praktikantin in dieser szene steckte und satzungsentwürfe brauchte, aber nix von münchen gehört.

ein jahr später hatten wir in potsdam ein filmfest zu bi,

einige jahre später,

1996 in berlin ein internationales symposium „The many faces of bisexuality – Vielfalt bisexueller Beziehungen“ im roten rathaus und in der FU mit Erwin Häberle, Oswalt Kolle (wikipedia) und Robyn Ochs, und vielen tollen teilnehmenden vor allem auch aus dem englisch-sprachigen raum, einschließlich australiern und bischof aus neuseeland. de.wikipedia.org/wiki/Robyn_Ochs in deutsch

Friedrich Nolte in München

und das Institut für sexologische Fortbildung, von einer Zeitungs-Mitarbeiterin massiv angegriffen,

Haeberle’s Hinterlassenschaft www.sexarchive.info

aber München?

Schwule Väter

sind nur eine kleine Gruppe im bunten Reigen der verschiedenartigsten Bi-Bevölkerung,

dazu hatte sich 1986 im Waldschlösschen in einer ersten Tagung schon eine Gruppe gebildet, hatte Gerd Büntzly 1988 schon mal ein Buch gemacht:9783924163358-de-300

Schwule Väter. Erfahrungen. Problematiken, Ratschläge. Ein Reader

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Kompromisse statt Akzeptanz

Bayrisches Kultusministerium veröffentlicht neue Richtlinie für die Familien- und Sexualerziehung in den bayrischen Schulen

(21.12.2016) Anlässlich der Veröffentlichung der neuen Richtlinien für die Familien- und Sexualerziehung in den bayrischen Schulen vom 15.12.2016 erklärt Johannes MayerSprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) Bayern:

Statt eine richtungsweisende und den gesellschaftlichen Realitäten entsprechende Richtlinie vorzulegen, hat das Kultusministerium unter Staatsminister Dr. Spaenle einen Entwurf präsentiert, der zwar Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans* und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI*) erstmals überhaupt in Bayern erwähnt, jedoch Vielfalt von sexuellen Orientierungen und Geschlechtsidentitäten in Schule und Unterricht nur oberflächlich thematisiert. Das Thema Familienvielfalt taucht für den Grundschulbereich in der Richtlinie gar nicht auf. Besonders für Kinder ist es wichtig, auch ihre Familie in der Schule wertgeschätzt und sichtbar wiederzufinden. Heute leben bereits 30 Prozent der Kinder nicht mehr in einer heterosexuellen Kleinfamilie, diesem Umstand muss auch eine moderne Sexualerziehung Rechnung tragen. Hier besteht dringend Nachbesserungsbedarf. Ebenso sind die Themen Trans* und Intergeschlechtlichkeit in allen Jahrgangsstufen vernachlässigt worden.

Gleichfalls ist festzustellen, dass die vorgestellte Richtlinie des Ministeriums korrekterweise zwar den Lehrkräften Ideologisierung und Indoktrinierung von Schüler*innen untersagt, dies scheint jedoch für das Ministerium nicht im selben Umfang zu gelten. Anders lässt es sich nicht erklären, weshalb der ursprüngliche Entwurf (April 2016) das Thema „Akzeptanz von LSBTI*“ deutlich stärker in den Fokus nahm, als die nun vorgestellte Richtlinie. Der Begriff „Akzeptanz“ ist in der neuen Richtlinie gestrichen worden.

Das Kultusministerium hat anscheinend den diffamierenden Argumenten der besorgniserregenden „Demo für Alle“ nachgegeben. Denn es ist mehr als auffällig, dass das Ministerium die Richtlinie nach dem Treffen mit Vertreter*innen der sog. „Demo für alle“ nochmals verwässert hat. Dass das Ministerium den ultrakatholischen und rechtspopulistischen Familien- und Geschlechterbildern Raum gegeben hat, ist nicht hinnehmbar.

Nur wenn es gelingt sexuelle Vielfalt als selbstverständliches Thema in den Unterricht zu integrieren, kann Homo- und Transphobie nachhaltig bekämpft werden. Sexualerziehung im engeren und die Etablierung von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt im weiteren Sinn, sind wichtige Bestandteile der Demokratie- und Menschenrechtsbildung und Kernaufgaben von Schulen. Als LSVD Bayern wollen wir dieses Bildungsziel auch weiterhin von der Landesregierung einfordern. Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans* und intergeschlechtliche Menschen sind genau wie Heterosexuelle Teil unserer pluralistischen Gesellschaft und müssen in Schule und Unterricht Sichtbarkeit und Wertschätzung erfahren.

Hintergrund

Die verschiedenen Fassungen der Richtlinien zur Familien- und Sexualaufklärung

Rechtlichen Vorgaben für den Sexualkundeunterricht

Forderungen des Aktionsbündnisses „Vielfalt statt Einfalt“ München

—————————————————–

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) ist ein Bürgerrechtsverband und vertritt die Interessen und Belange von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI). Gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt – wir wollen, dass LSBTI als selbstverständlicher Teil gesellschaftlicher Normalität akzeptiert und anerkannt werden.

Mit Ihrer Spende und / oder Mitgliedschaft können Sie uns und unsere Arbeit für „Gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt“ unterstützen. Vielen Dank.

Hier können Sie sich zu unserem Newsletter anmelden.

LSVD Bayern e.V.
c/o Sub e.V.

Landesvorstand
Müllerstraße 14
80469 München
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http://bayern.lsvd.de/

https://www.facebook.com/lsvdbayern/

LSVD-Bundesverband

Hauptstadtbüro 

Bund-Länder-Koordination

René Mertens

Almstadtstraße 7
10119 Berlin Tel.: (030) 78 95 47 63 Fax: (030) 78 95 47 79

www.lsvd.de

www.lsvd-blog.de

www.facebook.com/lsvd.bundesverbandwww.twitter.de/lsvd

Einfalt statt Vielfalt in Bayern?

 Die „WELT“ schrieb es anders rum:

Ein Vertreter des Ministeriums empfing sogar das Bündnis „Demo für alle“. Diese Organisation kämpft bundesweit gegen die Modernisierung des Sexualkundeunterrichts, gegen „Gender-Ideologie und Sexualisierung der Kinder in Kita und Schule“, wie der Verein auf seiner Homepage schreibt.

Der Verein „Vielfalt statt Einfalt“ kritisiert diese Einflussnahme und findet: Der abschließende Entwurf für die Lehrpläne trage zu viele Zugeständnisse an konservative Interessensgruppen. Es „wurden zur ursprünglich im März 2016 vorgestellten Fassung einige gravierende Veränderungen vorgenommen“, bemängelt das Bündnis in einer Mitteilung auf seiner Website. „Einigen Forderungen der sogenannten „Demo für Alle“ gab er (Kultusminister Anm. d. Red) hingegen nun wie vermutet nach.“

Pressemitteilung
vom 16. Dezember 2016
Richtlinien für Familien und Sexualerziehung in Bay
ern:
Spaenle setzt Richtlinien mit gravierenden Änderung
en in Kraft
Der Kultusminister hat gestern, am 15.12.2016, die
Richtlinien für Familien- und Sexualerzie-
hung unterzeichnet. Das hört sich zunächst gut an.
Jedoch wurden zur ursprünglich im März
2016 vorgestellten Fassung einige gravierende Verän
derungen vorgenommen. Die vom Akti-
onsbündnis Vielfalt statt Einfalt – München vorgebr
achten Forderungen wurden dabei komplett
missachtet. Das Bündnis erhielt zu den schriftlich
eingebrachten Forderungen nicht einmal
eine Antwort aus dem Kultusministerium, obwohl Kult
usminister Spaenle vom Aktionsbündnis
im persönlichen Gespräch das Einbringen eines Forde
rungspapiers wünschte. Auch die vom
Bündnis gesammelten fast 1000 Unterschriften werden
vom Kultusminister ignoriert. Einigen
Forderungen der sogenannten „Demo für Alle“ gab er
hingegen nun wie vermutet nach. Das
CSU-geführte Kultusministerium lässt sich damit von
einer queerfeindlichen Gruppierung trei-
ben, die der AfD nahe steht und deren Anführerin He
dwig Beverfoerde vor einigen Tagen aus
der CDU ausgetreten ist – weil sie ihr nicht rechts
genug steht.
Laut einem Anschreiben von Kultusminister Spaenle a
n den Vorsitzenden des Bildungsausschusses
im bayerischen Landtag wurden in einigen Punkten Än
derungen an den Richtlinien vorgenommen, zu
welchen das Aktionsbündnis Vielfalt statt Einfalt S
tellung nimmt:
Kapitel 1.1 „Rechtliche Grundlagen“ wurde wie folgt
ergänzt: „Basis dieser grundlegenden
Rechtsnormen ist ein Menschenbild, das maßgeblich d
urch das Christentum und die Aufklä-
rung geprägt ist.“
Inwiefern „Rechtsnormen“ in einem demokratischen Re
chtsstaat im Sinne einer christlichen Deu-
tungshoheit geprägt sein können, ist äußerst fragli
ch – insbesondere angesichts des im Grundgesetz
verankerten Grundrechtes der Religionsfreiheit. In
Bayern leben Christ*innen neben vielen Menschen
mit anderen Religionen oder ohne Religion.
In Kapitel 2.3 wurden folgende Sätze ergänzt und ne
u gefasst: „In höheren Jahrgangsstufen wer-
den vor dem Hintergrund der verfassungsmäßigen Bede
utung von Ehe und Familie unterschiedli-
che Lebensformen und sexuelle Orientierungen (Heter
o-, Homo-, Bisexualität) vorurteilsfrei von
der Lehrkraft angesprochen.“ Schülerinnen und Schül
er „achten die eigene sexuelle Orientierung
und die sexuelle Orientierung anderer (Hetero-, Hom
o-, Bisexualität); achten und wissen um
Trans- und Intersexualität“
Einerseits zementiert die CSU weiterhin das Eheverb
ot für queere Menschen in ihrem Grundsatzpro-
gramm „Die Ordnung“ und lehnte erst kürzlich einen
Antrag der Grünen im bayerischen Landtag ab,
die Eheöffnung endlich zu unterstützen. Vor dem Hin
tergrund der bewussten Aufrechterhaltung von
Ungleichheit stellt sich die Frage, wie eine „vorur
teilsfreie“ Darstellung von Homo- und Bisexualität
sichergestellt sein soll. Sehr bedenklich ist die D
arstellung von Homo- und Bisexualität als sexuelle
Orientierung und das Ausklammern der Trans- und Int
ersexualität als Teil der Vielfalt unterschiedliche
r
sexueller Identitäten. Hier findet eine weitere ver
bale Ausgrenzung statt. Untermauert wird dies
dadurch, dass die eigene sexuelle Orientierung und
die sexuelle Orientierung anderer geachtet wer-
den solle, aber bei Trans- und Intersexualität fehl
t das Wort „eigene“. Hier werden junge trans- und
intersexuelle Menschen ausgegrenzt.
Das Kapitel 3.3 „Aufgaben der Lehrkräfte“ wurde im
Zusammenhang mit der Einbeziehung außer-
schulischer Expert(inn)en ergänzt um einen Hinweis
auf die Aufsichtspflicht der Lehrkräfte: „vgl. §
5 „Aufsichtspflicht“ der Dienstordnung für Lehrkräf
te an staatlichen Schulen in Bayern“
Mit dem Hinweis auf § 5 „Aufsichtspflicht“ der Dien
stordnung entsteht unnötige Unsicherheit. Denn
klar ist: Aufklärungsunterricht und Unterricht der
Sexualerziehung gelingt nur in einem wertfreien
Raum, in welchem auch Ängste oder Vorurteile bespro
chen werden können. Schüler*innen können
sich dort auch negativ äußern, ohne Angst vor zukün
ftigen Ressentiments vonseiten der Schule ha-
ben zu müssen. Er ist Voraussetzung dafür, dass Tol
eranzerziehung mit Jugendlichen gelingen kann.
Nur unter diesen Rahmenbedingungen bleibt diese päd
agogische Methode erfolgreich. Die Anwesen-
heit notengebender Lehrkräfte wäre kontraproduktiv.
In Kapitel 2.5 „Stärkung der sozialen und personale
n Kompetenzen“ wurde das Wort „Akzeptanz“
ersetzt durch „Respekt“: Schülerinnen und Schüler „
zeigen Toleranz und Respekt gegenüber
Menschen, ungeachtet ihrer sexuellen Identität“.
Das Kultusministerium folgt damit der Sichtweise de
r „Demo für Alle“, die den Begriff Akzeptanz als
Kampfbegriff nutzen. Denn deren Akteur*innen unters
tellen, dass der Begriff „Akzeptanz“ von ihnen
verlange, dass sie ihre eigene sexuelle Orientierun
g infrage stellen müssten. In der Praxis bedeutet
dies, dass Lehrkräfte wider besseres Wissen und Päd
agogik LGBTI*-Kindern und -Jugendlichen nun
künftig sagen müssen, dass sie diese zwar respektie
ren, aber nicht akzeptieren. Damit wird Mobbing
und Herabsetzung queerer Jugendlicher Tür und Tor g
eöffnet. Das Kultusministerium will vom Schutz
von Jugendlichen durch Bullying nichts verstehen. K
inder und Jugendliche werden damit weiterhin
allein gelassen.
Der erste, für bayerische Verhältnisse „progressive
“ eigene Entwurf wurde damit nun ausgerechnet
durch den Kultusminister um Jahre zurückgeworfen. D
as Hauptaugenmerk liegt nun wieder auf der
Betonung von Unterschieden zwischen Heteroidentiät
und queerer Identität. Und letztere muss jede*r
zwar respektieren, aber eben nicht akzeptieren. Der
bisherige Entwurf wäre ohnehin nur ein kleiner
Schritt in die richtige Richtung gewesen, denn beis
pielsweise wurden homosexuelle Paare als Eltern
gar nicht thematisiert. Aber nun wird auch dieser K
ompromiss durch den Kultusminister unter einseiti-
ger Einbeziehung erzkonservativer Kräfte und ohne w
eitere Abstimmung mit den dafür zuständigen
parlamentarischen Gremien, den Lehrer*innenverbände
n, den pädagogischen Fachkräften für Sexu-
alerziehung und den Aufklärungsprojekten eigenmächt
ig in Kraft gesetzt.
Das Aktionsbündnis Vielfalt statt Einfalt – München
wird sich aber dadurch nicht beirren lassen. Jetzt
ist es wichtig, gemeinsam mit Eltern, Lehrer*innen,
Gewerkschaften und Verbänden und Aufklärungs-
projekten für eine zeitgemäße Familien- und Sexuale
rziehung zu kämpfen – damit die Schule endlich
ein Ort der Akzeptanz wird.
Schreiben des Kultusministers:
ploads/2015/05/Schreiben-MdL-Güll-Richtlinien-für-
die-Familien-und-Sexualerziehung.pdf
Neue Richtlinien:
ploads/2015/05/Text-der-Richtlinien-für-die-Familie
n-
und-Sexualerziehung-vom-15.12.201….pdf
Richtlinienentwurf von März 2016:
content/uploads/2015/05/ENTWURF_Richtlinien_Sexuale
rziehung.pdf
Forderungen des Aktionsbündnis Vielfalt statt Einfa
lt – München vom 11.12.2016:
ploads/2015/05/2016-12-11-Aktionsb%C3%BCndnis-
Vielfalt-statt-Einfalt-Forderungspapier.pdf
Zum Hintergrund:
Die neuen Richtlinien für Familien- und Sexualerzie
hung hätten bereits im März nach der
Vorstellung im Bildungsausschuss des Landtags zur Gru
ndlage des Schulunterrichts werden müssen. Bayerns
Kultusminister Ludwig Spaenle hat jedoch im September
Gegner*innen einer Schulaufklärung über Homo-,Trans
, Bi- und Intersexualität in seinem Ministerium empf
angen und in einem „Arbeitsgespräch“ ein Forderungsp
apier
entgegengenommen. Das Kultusministerium hält die Ric
htlinien trotz durchlaufener parlamentarischer Proze
sse
und nach dem Treffen mit Akteur*innen der sogenannte
n „Demo für Alle“ weiter zurück. Das Aktionsbündnis „
Viel-
falt statt Einfalt – München“ führte daraufhin eine
Unterschriftenaktion mit der Forderung durch, die R
ichtlinien in
der bereits verabschiedeten Fassung in Kraft zu setz
en und den Forderungen der homo- und transsexuellen
feind-
lichen Gruppierung nicht nachzugeben.
Forderungspapier der „Demo Für alle“:
rderungspapier-an-
kultusminister-dr-spaenle1.pdf
Offener Brief des Aktionsbündnis Vielfalt statt Einfa
lt – München:
Der Brief wurde am 6.12. mit fast 900 Unterschriften
dem Kultusminister überreicht.
Er wird auf
bis auf weiteres noch mit neuen Unterzeichnungen
aktualisiert.
Über das „Aktionsbündnis Vielfalt statt Einfalt – Mü
nchen“:
Das „Aktionsbündnis Vielfalt statt Einfalt –
München“ wurde im März 2015 gegründet. Die Initiati
ve ist überparteilich und vereint Vertreter*innen au
s
Gewerkschaften und zivilgesellschaftlichen Organisa
tionen, pädagogisch Tätigen und queerpolitisch sowi
e queer-
feministisch Engagierten sowie Einzelpersonen unter
einem Dach. Anlass der Gründung war die Ankündigung
einer Kundgebung der sogenannten „besorgten Eltern“
in München. Das Münchner Bündnis stellt
sich gegen jegliche Form der Verunglimpfungen und di
skriminierenden Parolen. Das Aktionsbündnis setzt si
ch für
Vielfalt, Sichtbarkeit und Akzeptanz homo-, bisexuel
ler, trans* und intersexueller Menschen und aller
Lebensweisen jenseits der traditionellen Vorstellun
g von Vater-Mutter-Kind in Bildung und Gesellschaft ei
n. Das
Bündnis fordert eine uneingeschränkte, gleichberecht
igte Teilhabe aller Menschen an unserer Gesellschaf
t –
auch in Bayern. Das „Aktionsbündnis Vielfalt statt Ein
falt – München“ ist eine Regionalgruppe neben ander
en in
Augsburg, Berlin, Hamburg, Hannover, Kassel, Trier un
d Köln.
Aktionsbündnis Vielfalt statt Einfalt – München
c/o sub e. V., Müllerstraße 14, 80469 München
Homepage:
Facebook:
Pressekontakt: info@vielfalt-in-muenchen.de
Pressemitteilung
vom 16. Dezember 2016
Richtlinien für Familien und Sexualerziehung in Bay
ern:
Spaenle setzt Richtlinien mit gravierenden Änderung
en in Kraft
Der Kultusminister hat gestern, am 15.12.2016, die
Richtlinien für Familien- und Sexualerzie-
hung unterzeichnet. Das hört sich zunächst gut an.
Jedoch wurden zur ursprünglich im März
2016 vorgestellten Fassung einige gravierende Verän
derungen vorgenommen. Die vom Akti-
onsbündnis Vielfalt statt Einfalt – München vorgebr
achten Forderungen wurden dabei komplett
missachtet. Das Bündnis erhielt zu den schriftlich
eingebrachten Forderungen nicht einmal
eine Antwort aus dem Kultusministerium, obwohl Kult
usminister Spaenle vom Aktionsbündnis
im persönlichen Gespräch das Einbringen eines Forde
rungspapiers wünschte. Auch die vom
Bündnis gesammelten fast 1000 Unterschriften werden
vom Kultusminister ignoriert. Einigen
Forderungen der sogenannten „Demo für Alle“ gab er
hingegen nun wie vermutet nach. Das
CSU-geführte Kultusministerium lässt sich damit von
einer queerfeindlichen Gruppierung trei-
ben, die der AfD nahe steht und deren Anführerin He
dwig Beverfoerde vor einigen Tagen aus
der CDU ausgetreten ist – weil sie ihr nicht rechts
genug steht.
Laut einem Anschreiben von Kultusminister Spaenle a
n den Vorsitzenden des Bildungsausschusses
im bayerischen Landtag wurden in einigen Punkten Än
derungen an den Richtlinien vorgenommen, zu
welchen das Aktionsbündnis Vielfalt statt Einfalt S
tellung nimmt:
Kapitel 1.1 „Rechtliche Grundlagen“ wurde wie folgt
ergänzt: „Basis dieser grundlegenden
Rechtsnormen ist ein Menschenbild, das maßgeblich d
urch das Christentum und die Aufklä-
rung geprägt ist.“
Inwiefern „Rechtsnormen“ in einem demokratischen Re
chtsstaat im Sinne einer christlichen Deu-
tungshoheit geprägt sein können, ist äußerst fragli
ch – insbesondere angesichts des im Grundgesetz
verankerten Grundrechtes der Religionsfreiheit. In
Bayern leben Christ*innen neben vielen Menschen
mit anderen Religionen oder ohne Religion.
In Kapitel 2.3 wurden folgende Sätze ergänzt und ne
u gefasst: „In höheren Jahrgangsstufen wer-
den vor dem Hintergrund der verfassungsmäßigen Bede
utung von Ehe und Familie unterschiedli-
che Lebensformen und sexuelle Orientierungen (Heter
o-, Homo-, Bisexualität) vorurteilsfrei von
der Lehrkraft angesprochen.“ Schülerinnen und Schül
er „achten die eigene sexuelle Orientierung
und die sexuelle Orientierung anderer (Hetero-, Hom
o-, Bisexualität); achten und wissen um
Trans- und Intersexualität“
Einerseits zementiert die CSU weiterhin das Eheverb
ot für queere Menschen in ihrem Grundsatzpro-
gramm „Die Ordnung“ und lehnte erst kürzlich einen
Antrag der Grünen im bayerischen Landtag ab,
die Eheöffnung endlich zu unterstützen. Vor dem Hin
tergrund der bewussten Aufrechterhaltung von
Ungleichheit stellt sich die Frage, wie eine „vorur
teilsfreie“ Darstellung von Homo- und Bisexualität
sichergestellt sein soll. Sehr bedenklich ist die D
arstellung von Homo- und Bisexualität als sexuelle
Orientierung und das Ausklammern der Trans- und Int
ersexualität als Teil der Vielfalt unterschiedliche
r
sexueller Identitäten. Hier findet eine weitere ver
bale Ausgrenzung statt. Untermauert wird dies
dadurch, dass die eigene sexuelle Orientierung und
die sexuelle Orientierung anderer geachtet wer-
den solle, aber bei Trans- und Intersexualität fehl
t das Wort „eigene“. Hier werden junge trans- und
intersexuelle Menschen ausgegrenzt.
Das Kapitel 3.3 „Aufgaben der Lehrkräfte“ wurde im
Zusammenhang mit der Einbeziehung außer-
schulischer Expert(inn)en ergänzt um einen Hinweis
auf die Aufsichtspflicht der Lehrkräfte: „vgl. §
5 „Aufsichtspflicht“ der Dienstordnung für Lehrkräf
te an staatlichen Schulen in Bayern“
Mit dem Hinweis auf § 5 „Aufsichtspflicht“ der Dien
stordnung entsteht unnötige Unsicherheit. Denn
klar ist: Aufklärungsunterricht und Unterricht der
Sexualerziehung gelingt nur in einem wertfreien
Raum, in welchem auch Ängste oder Vorurteile bespro
chen werden können. Schüler*innen können
sich dort auch negativ äußern, ohne Angst vor zukün
ftigen Ressentiments vonseiten der Schule ha-
ben zu müssen. Er ist Voraussetzung dafür, dass Tol
eranzerziehung mit Jugendlichen gelingen kann.
Nur unter diesen Rahmenbedingungen bleibt diese päd
agogische Methode erfolgreich. Die Anwesen-
heit notengebender Lehrkräfte wäre kontraproduktiv.
In Kapitel 2.5 „Stärkung der sozialen und personale
n Kompetenzen“ wurde das Wort „Akzeptanz“
ersetzt durch „Respekt“: Schülerinnen und Schüler „
zeigen Toleranz und Respekt gegenüber
Menschen, ungeachtet ihrer sexuellen Identität“.
Das Kultusministerium folgt damit der Sichtweise de
r „Demo für Alle“, die den Begriff Akzeptanz als
Kampfbegriff nutzen. Denn deren Akteur*innen unters
tellen, dass der Begriff „Akzeptanz“ von ihnen
verlange, dass sie ihre eigene sexuelle Orientierun
g infrage stellen müssten. In der Praxis bedeutet
dies, dass Lehrkräfte wider besseres Wissen und Päd
agogik LGBTI*-Kindern und -Jugendlichen nun
künftig sagen müssen, dass sie diese zwar respektie
ren, aber nicht akzeptieren. Damit wird Mobbing
und Herabsetzung queerer Jugendlicher Tür und Tor g
eöffnet. Das Kultusministerium will vom Schutz
von Jugendlichen durch Bullying nichts verstehen. K
inder und Jugendliche werden damit weiterhin
allein gelassen.
Der erste, für bayerische Verhältnisse „progressive
“ eigene Entwurf wurde damit nun ausgerechnet
durch den Kultusminister um Jahre zurückgeworfen. D
as Hauptaugenmerk liegt nun wieder auf der
Betonung von Unterschieden zwischen Heteroidentiät
und queerer Identität. Und letztere muss jede*r
zwar respektieren, aber eben nicht akzeptieren. Der
bisherige Entwurf wäre ohnehin nur ein kleiner
Schritt in die richtige Richtung gewesen, denn beis
pielsweise wurden homosexuelle Paare als Eltern
gar nicht thematisiert. Aber nun wird auch dieser K
ompromiss durch den Kultusminister unter einseiti-
ger Einbeziehung erzkonservativer Kräfte und ohne w
eitere Abstimmung mit den dafür zuständigen
parlamentarischen Gremien, den Lehrer*innenverbände
n, den pädagogischen Fachkräften für Sexu-
alerziehung und den Aufklärungsprojekten eigenmächt
ig in Kraft gesetzt.
Das Aktionsbündnis Vielfalt statt Einfalt – München
wird sich aber dadurch nicht beirren lassen. Jetzt
ist es wichtig, gemeinsam mit Eltern, Lehrer*innen,
Gewerkschaften und Verbänden und Aufklärungs-
projekten für eine zeitgemäße Familien- und Sexuale
rziehung zu kämpfen – damit die Schule endlich
ein Ort der Akzeptanz wird.
Schreiben des Kultusministers:
ploads/2015/05/Schreiben-MdL-Güll-Richtlinien-für-
die-Familien-und-Sexualerziehung.pdf
Neue Richtlinien:
ploads/2015/05/Text-der-Richtlinien-für-die-Familie
n-
und-Sexualerziehung-vom-15.12.201….pdf
Richtlinienentwurf von März 2016:
content/uploads/2015/05/ENTWURF_Richtlinien_Sexuale
rziehung.pdf
Forderungen des Aktionsbündnis Vielfalt statt Einfa
lt – München vom 11.12.2016:
ploads/2015/05/2016-12-11-Aktionsb%C3%BCndnis-
Vielfalt-statt-Einfalt-Forderungspapier.pdf
Zum Hintergrund:
Die neuen Richtlinien für Familien- und Sexualerzie
hung hätten bereits im März nach der
Vorstellung im Bildungsausschuss des Landtags zur Gru
ndlage des Schulunterrichts werden müssen. Bayerns
Kultusminister Ludwig Spaenle hat jedoch im September
Gegner*innen einer Schulaufklärung über Homo-,Trans
, Bi- und Intersexualität in seinem Ministerium empf
angen und in einem „Arbeitsgespräch“ ein Forderungsp
apier
entgegengenommen. Das Kultusministerium hält die Ric
htlinien trotz durchlaufener parlamentarischer Proze
sse
und nach dem Treffen mit Akteur*innen der sogenannte
n „Demo für Alle“ weiter zurück. Das Aktionsbündnis „
Viel-
falt statt Einfalt – München“ führte daraufhin eine
Unterschriftenaktion mit der Forderung durch, die R
ichtlinien in
der bereits verabschiedeten Fassung in Kraft zu setz
en und den Forderungen der homo- und transsexuellen
feind-
lichen Gruppierung nicht nachzugeben.
Forderungspapier der „Demo Für alle“:
rderungspapier-an-
kultusminister-dr-spaenle1.pdf
Offener Brief des Aktionsbündnis Vielfalt statt Einfa
lt – München:
Der Brief wurde am 6.12. mit fast 900 Unterschriften
dem Kultusminister überreicht.
Er wird auf
bis auf weiteres noch mit neuen Unterzeichnungen
aktualisiert.
Über das „Aktionsbündnis Vielfalt statt Einfalt – Mü
nchen“:
Das „Aktionsbündnis Vielfalt statt Einfalt –
München“ wurde im März 2015 gegründet. Die Initiati
ve ist überparteilich und vereint Vertreter*innen au
s
Gewerkschaften und zivilgesellschaftlichen Organisa
tionen, pädagogisch Tätigen und queerpolitisch sowi
e queer-
feministisch Engagierten sowie Einzelpersonen unter
einem Dach. Anlass der Gründung war die Ankündigung
einer Kundgebung der sogenannten „besorgten Eltern“
in München. Das Münchner Bündnis stellt
sich gegen jegliche Form der Verunglimpfungen und di
skriminierenden Parolen. Das Aktionsbündnis setzt si
ch für
Vielfalt, Sichtbarkeit und Akzeptanz homo-, bisexuel
ler, trans* und intersexueller Menschen und aller
Lebensweisen jenseits der traditionellen Vorstellun
g von Vater-Mutter-Kind in Bildung und Gesellschaft ei
n. Das
Bündnis fordert eine uneingeschränkte, gleichberecht
igte Teilhabe aller Menschen an unserer Gesellschaf
t –
auch in Bayern. Das „Aktionsbündnis Vielfalt statt Ein
falt – München“ ist eine Regionalgruppe neben ander
en in
Augsburg, Berlin, Hamburg, Hannover, Kassel, Trier un
d Köln.
Aktionsbündnis Vielfalt statt Einfalt – München
c/o sub e. V., Müllerstraße 14, 80469 München
Homepage:
Facebook:
Pressekontakt: info@vielfalt-in-muenchen.de

akzept•bi

Gedanken für eine bayrische Kampagne der Selbstorganisation aus der Selbsthilfe

Selbsthilfe wird von den Gemeinden, Städten und Krankenkassen gefördert, weil sie nicht nur für Begleitung, Information und Prävention von Krankheiten, sondern auch für soziale Anliegen, Bewegungen und Selbstorganisationen da sind. Im Prinzip müsste jede soziale Beratungsstelle die nächste Selbsthilfe-Koordination kennen. Teste bitte mal …

Selbsthilfegruppen sind das Gegenteil von Jammerkreisen und Problem-Austausch: Sie entwickeln gemeinsam die öffentliche Darstellung, die je nach Lebens-Situation der Einzelnen aus den verschiedensten Beiträgen, anonym, offen oder im Hintergrund bestehen kann.

bi zeitschrift bijou

bijou über http://www.bine.net
2017 wird der Bi-Stammtisch in Muenchen 25 Jahre alt, zu Anfang waren da auch noch eine Lyrik-, eine Massage-& Tantra- und eine Gesprächs-Selbsterfahrungsgruppe …

& ein paar Mal gab es die Bisco, unsere spezielle Disco in einer Location am Maximiliansplatz, das stand sogar in der SZ damals … zwischen den Ufern …

Spannend ist an den Stammtischen immer noch, dass es im Nu die besten intensiven Gespräche gibt: Wie lebst du, wie liebst du derzeit …

denn das einzige, was wir alle gemeinsam haben, ist die gewünschte Veränderung:

Ob wir lange hetero oder in einer Form von Homo gelebt hatten, irgendwann haben wir entdeckt, dass wir nicht mehr nur Mono sind:

Monosexuell, wer ist das schon gerne?

Klar, junge Leute sind wieder bieder und gehen in Tanzkurse, aber auch die gibt es längst gemischt sexuell!

  1. Kinsey (ohne Mc, Alfred, Sexual-Forscher im biederen Amerika der 50er Jahre, hatte seine Studierenden befragt, zu ihren sexuellen Erfahrungen und Träumen:
  2. Neben den hetero-Erfahrungen berichteten in den anonymen Fragebogen mehr als die Hälfte von bisexuellen Träumen.
  3. Befragungen der Studierenden mit Außenstehenden brachten mehr als 60% an einzelnen oder gelegentlichen homosexuellen Erfahrungen

Bayern braucht einen Vorstoß

Die reaktionären „Eltern“, die rechtslastige Mischung aus alten verkorksten Katholiken und AfD mit Storch und Bischöfen gegen Abtreibung und „Frühsexualisierung“ verbreitet Lügen über die SexualPädagogik an unseren Schulen, die seit vielen Jahren verantwortungsvoll zwischen Lehrkräften, oft Religionslehrern, Schulsozialarbeit und Schulleitungen besprochen und organisiert ist.

Nun haben die rechtslastigen „Eltern“ ins Kultusministerium gespuckt und den Minister verzaudert:

Er will die längst ausgehandelten neuen Richtlinien nicht freigegeben, soll sogar die Lehrkräfte als anwesende Kontrollettis verdonnern?

Lehrkräfte sind besonders dankbar, dass sie diese Themen, ständig im Fokus der Pubertierenden stehend, nicht selbst besprechen müssen, und die Schüler sind von den Gesprächen in kleinen Gruppen auch mehr ermutigt, ihre persönlichen Fragen einzubringen.

Abseits der Fachleute wird in Ober-Gremien jetzt gefachsimpelt, denn natürlich gibt es Berichte … aber die sind entweder zusammen gelogen oder übertrieben, denn Kinder sind längst weiter als die Alten: Sie lernen, wie ihre Geschwister zur Welt kommen und reden untereinander über die Details – so weit sie sie verstehen.

Und wir besprechen die Lebens-Situationen so, wie sie von den Kindern (ab 6.Klasse) & den Jugendlichen (bis Berufsschule & mit Geflüchteten) nachgefragt werden.

Der Rahmen muss so offen sein wie das Leben:

Eines von 1000 Kindern wird mit un-eindeutigen Geschlechts-Merkmalen geboren: Was früher als Hermaphrodit oder als Zwitter bezeichnet wurde, nennt man heute inter-sexuell, und da sind die Merkmale fließend, wie sich manche heute auch ihre Geschlechts-Bezeichnung und Rolle wünschen, fluid.

Die Medizin lernt dazu, macht langsamer, denn immer mehr Menschen fühlen sich auch im falschen Körper … was ist dagegen schon sexuelle Orientierung, die sich grade mit 30 auch öfter ändern kann, wie jener oben erwähnte Alfred Kinsey feststellen konnte.

Einige Menschen aus Beziehungen und Ehen sehen bei sich selbst auch mögliche Erweiterungen:In der Beziehung oder außerhalb, je nach Interessen der Partner, eine Art, offen mit weiteren sexuellen Interessen u

Das wollen jene reaktionären „Eltern“ wie Storch & Bischöfe aber nicht wahr haben, nein, nicht gleich vergasen, aber verbieten, darüber zu reden, akzept•bi•eren!

Am 3. Dienstag im Monat im Cafe Glück in der Palmstr. in München,

& dann hoffentlich in ganz vielen Orten in Bayern am Ende der Kampagne:

  • wo es schon les-bi-schwule Treffen gibt
  • wo Beratungsstellen und Selbsthilfe-Anlaufstellen sind oder entstehen
  • wo Gruppen vor Ort wachsen können
  • wo sich poly-amor orientierte Menschen treffen

es kommt auch gern jemand vorbei, les-bi-schwul oder trans, auch inter* und Poly amor, wenn der Wunsch besteht … zu inter* gibt es jetzt auch eine Beratungsstelle, bei der Aidshilfe angesiedelt.

inter* schreibt sich meist mit Sternchen, um offen zu halten, was und wie die die Person am Ende ihrer Transition sein will …

Mehr zum Thema der Sexualitäten in www.Sexualpaedagogik.wordpress.com

Verwandtes aus der

10 Jahre Queerkafe München sind 11

und unsere Gratulation dazu!

es war ein schönes rauschendes Fest, & die alternative Transen-Show hatte ein Niveau, das die Professionellen in München nicht erreichen!

Natürlich treffen Politik-Schwestern oft präziser, aber bei der geringen Szene in München …

doch gab es schon bei der Vorstellung der Gründungs-Geschichte eine Korrektur: Das Fest zum 10-Jährigen kann auf 11 Jahre zurück blicken, in denen eine Crew jeweils den 4. Donnerstag im Monat das Kafe Marat öffnete und mit Programm versah.

Im Berliner Schwuz um 1990 war die Tunten-Szene entsprechend reichhaltiger, Hamburger Importe halfen hierzulande heute etwas nach, aber die gender-queer-Szene hat neue Überraschungen wie eine Trash-Zauber-Show zu bieten, die so locker & fröhlich früher nicht denkbar war.

Demnächst 25 Jahre Bisexueller Stammtisch München: Der Rahmen wäre toll dafür, aber wie kriegen wir die Geschichte und die Szenen hier hinein?

  • Vielleicht erst mal einen Info-Abend, so, wie damals, als sich die ersten in der Schwabinger Kneipe regelmäßig trafen …
  • und im Nu am Cafe Haus Tisch die eigenen sexuellen Phantasien,  Praktiken  & Vorlieben besprachen

Erst einmal die Geschichte der Bi-Gruppen neu erzählen. Vielleicht auch für die Presse und die Umgebung,

  • dann die englisch-sprachige Entwicklung vorstellen, und was der gesellschaftliche gewinn eines breiteren Bewusstseins unserer Orientierungen sein kann.