Ein rosa Blick ins Alter?

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La vie en rose

Wie Lesben und Schwule seit 1968 die Stadt veränderten
und heute andere Wege ins Alter bereiten

In den letzten Jahrzehnten hat sich München zu einer offeneren und
bunteren Gesellschaft gewandelt.

Die heute älteren lesbischen Frauen und schwulen Männer erlebten diesen Wandel von einer Zeit der Diskriminierung und Verfolgung über Liberalisierung über eine
schrittweise Annäherung hin zu einer Gleichberechtigung.

Das geschah jedoch nicht ohne vielfältiges Engagement, das unsere Stadt bis heute
prägt. Dieser Forums-Tag möchte einer breiten Öffentlichkeit die
Entwicklung der Lesben- und Schwulenbewegung näher bringen und mit
Vorträgen und Workshops aufzeigen, wie die vielfältigen Perspektiven auf
das Älterwerden von lesbischen Frauen, schwulen Männern und transidenten
Menschen auch andere Wege ins Alter bereiten.

Abgerundet wird das Programm durch künstlerische Darbietungen des Regenbogenchors München unter der Leitung von Mary Ellen Kitchens und der Schauspielerin Claudia
Kind.

Mitwirkende:

– Albert Knoll und Christine Schäfer, forum homosexualität münchen e.V., – Lesben und Schwule in Geschichte und Kultur
– Lesbensalon München
– Siegfried Benker, MÜNCHENSTIFT GmbH
– Maria Sabine Augstein, Rechtsanwältin und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes

In Kooperation mit Rosa Alter e.V. und dem Evangelischen Bildungswerk e.V.
Gefördert mit Mitteln des Sozialreferats der LH München und derMünchner Regenbogen-Stiftung.

Zeit: 09:30 – 18:00 Uhr im Gasteig, Rosenheimer Str. 5, Eintritt: kostenfrei
Veranstalter: Münchner Volkshochschule, Evangelisches Bildungswerk e.V.,
Rosa Alter e.V. Webadresse: www.mvhs.de


Bisexuelle kommen nicht vor, weil sie immer dezent im Hintergrund verschwinden können, manche auch Familie haben und damit nicht mehr unter queer gerechnet werden?

NEU: Der Film über das Archiv

Das Forum Homosexualität München e.V. stellt sich vor – ein Archiv der Lesben, Schwulen und Transgender in München auf Vimeo, Youtube und Facebook.

 

 

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morgen 17.1.17 Stammtisch …

wie jeden 3. Dienstag ab ca 19.30 … die freundlichen Mitarbeitenden des Cafe Glück, Palmstr. 4  können dir sagen, ob schon wer da ist ..

… der 3. Dienstag, der als Termin von vier Montags-Treffen und einer Verlegung übrig geblieben ist, ganz früh auch mal in der Augustenstraße.

In der Zeit vor fast 25 Jahren war fast jeden Montag ein bestimmtes Treffen: Eine Gesprächsgruppe, die als Selbsterfahrungsgruppe zur Selbsthilfegruppe „uferlos“ im Selbsthilfezentrum wurde,

eine Literatur- und Poesie-Gruppe, die auch kleine Vortrags-Abende im Schwulenzentrum (damals noch im Hinterhof) gestaltete,

eine Massage- und Tantra-Gruppe, die den Zugang zu kleinen Schwimm-Bädern in Altenheimen nutzen konnte, um gemeinsames körperliches erleben zu gestalten …

eine Reisegruppe kam nach Potsdam und Berlin, manche fuhren zu den bundesweiten gemischten oder speziellen Frauentreffen von BiNe e.V., bine20logo20final20820schatten2090x138

Besuche aus anderen Städten wie Regensburg, wo eine zeit lang eine nette Partnerschaft bestand, Teilnahme an internationalen Treffen und Symposien brachten regen Austausch.

Nach einer Reihe von eigenen Diskotheken-Abenden ging dann die Luft aus, die Resonanz war doch etwas schwächer, als gedacht …

Sind Bisexuelle nicht unterdrückt?

noch viel zu tunNicht so, wie lesbische Frauen und schwule Männer das erleben: Lesben und Schwule finden aber auch mehr gemeinsame Interessen, während die Bisexuellen jeweils ganz verschiedene Familien- und Lebens-Situationen haben und in ganz gewöhnlichen Nachbarschaften zu Hause sind und jeweils nur für ihre engeren Kreise als „anders“ auffallen können.

Trotzdem ist die Frage der bisexuellen Identität zu klären: Mehr „Normal“ oder einfach nur offen, im biografischen Wandel oder in der ganzen Spanne von sozialen Beziehungen, erotischen Orientierungen und den Möglichkeiten, aber nicht den Notwendigkeiten zu anderen oder offenen Partnerschaften.

In den lesbischen und schwulen Kreisen, die inzwischen sehr oft wieder an den alten Ehe-Beziehungs-Modellen orientiert sind, ist das manchmal problematisch:

Polyamory.svgMit polyamoren und trans-identen Kreisen ist die Verständigung sehr viel leichter. Regelmäßig halten einzelne Austausch mit diesen Szenen und Treffen.

 

Auf Facebook haben wir zwei Gruppen:

eine offene zum Finden

www.facebook.com/bisexuellemuenchen

eine geschlossene für Diskretions-Bedürftige

www.facebook.com/groups/bimuc

sowie ein Twitter-Kanal @InfoBiMuc – auf dem du gerne mit-twittern darfst!