polyamor – auch eine seite der bisexualität?

kann sein, aber auch eine mögliche Erweiterung, aber doch auch eine andere Definition: Alle sind noch auf der Suche nach guten Begriffen, die anderen verständlich und in der Gesellschaft irgendwann sicher sind. *

Auch, wenn die Polyamoren als Vielliebende nun Presse-fähig geworden sind, auch ein Spiegel-Artikel dazu etwas brachte, bleibt das Tabu um alles nicht Familien-übliche.

Es fehlt vor allem das Bild zum ganz alltäglichen Leben, wird eher betuschelt, als anerkannt.

Bisexualtitäten sind vielfältig

Auch wenn die Bewusst-Werdung im eigenen Gehirn beginnt: Es gehört immer ein Dialog in den Beziehungen dazu, und Jugendliche haben oft noch wenig Zugang zu den wirklichen Definitionen. In vielen bayrischen Schulen noch eine Ausweich-Form zur Angst: Als „Schwul“ erkannt und diskriminiert zu werden. Ein Mädchen als Schlampe“. Also Vorsicht!

Polyamouren können noch vielfältiger sein,

aber auch schlicht variierte hetero-Rollen: Hauptsache, du hintergehst niemand, dem du Treue-Versprechen gegeben hast, denn das kann sich der bisherige Biederbürger und oft auch die Journalistin nicht denken:

Viele lieben und mit mehreren Menschen in engen und sexuellen Beziehungen zu stehen, heißt nicht, oberflächlich werden, sondern aufmerksamer, nur die alte betrügerische Kiste der „all-inclusive-Ehe“, die jetzt wieder in vollem Kitsch gefeiert wird, verletzt die meisten Beteiligten:

Ewig als Paar verliebt, mit heißem Sex über Jahre, dankbare Kinder und Enkel, Urenkel und gemeinsam in einer der Villen sterben, wie Philemon & Baucis … Die Götter lieben es!

Für alle Varianten unserer unzuverlässigen Herzen hat das alte Religions-System die Hölle parat, oder Gift, oder diverse Schein-Lösungen. So bald sich ein verheiratetes Herz zu einer anderen Person verläuft, die anderen Geschlechtes ist:

Die Unsichtbaren – Bisexualität in unserer Gesellschaft

Mi 15.03.2017 von 18 bis 21.00 Uhr

http://www.gruene-fraktion-bayern.de/termine/die-unsichtbaren-bisexualitaet-unserer-gesellschaftBisexualität ist in unserer Gesellschaft weitgehend unsichtbar. Aber auch in den Medien, in Politik und Gesetzgebung, in der Lesben- und Schwulenbewegung, in der Geschichtsschreibung und in der Wissenschaft sind Bisexuelle kaum sichtbar. Oft wird Bisexualität sogar geleugnet, als „Phase“ oder als Vorstufe zur Homosexualität wahrgenommen und Bisexuelle als „unentschieden“ oder „verwirrt“ dargestellt.

Claudia Stamm www.claudia-stamm.deDie Gefahr der Bifeindlichkeit muss ernst genommen werden. Bisexuelle Menschen dürfen nicht nur als Anhängsel von Lesben und Schwulen betrachtet werden – ihre Erfahrungen müssen eigenständig thematisiert werden, um Bifeindlichkeit und ihre Folgen zu vermeiden. Mit unserem Fachgespräch wollen wir Expertinnen und Experten, Betroffene und Interessierte zusammenbringen und einen Beitrag zur Debatte leisten.

Programm:
18:00 Uhr Einlass, 18:30 Uhr Begrüßung Claudia Stamm, MdL queerpolitische Sprecherin, 18:45 Uhr Input Frederik Schindler, Freier Journalist
19:30 Uhr Diskussion mit dem Publikum und anschließend Get-together mit Imbiss, ANMELDEN


Ein paar Seiten, auf denen die Poly-Themen genauer beschrieben werden:

Polyamorie (Polyamory) und offene Beziehungen in München

Stammtisch für Polyamorie und offene Beziehungen in München.

DE 8: München | polyamory.de

Polytreffen München. Wir treffen uns einmal im Monat freitags an wechselnden Orten. Die Standardzeit ist 19 Uhr

Polyamorie – Poly-Stammtische


  • *
  • Erst vor wenigen Wochen wurde eine grüne Abgeordnete von den großen Organen der Presse mit den dümmsten Bemerkungen öffentlich nieder gemacht:

„Sex auf Krankenschein“ und die primitive Gleichsetzung von Sexual-Assistenz für Behinderte aller Art (denken Sie bitte jetzt an den körperbehinderten mit Querschnitts-Lähmung im Rollstuhl, statt an Kinder!) mit Prostitution schaffte auch unser bayrischer Staats-Sender: Meilenweit entfernt von Inklusion, wenn es um Aufmerksamkeit geht:

Die Abgeordnete hatte von Gesetzes-Entwicklungen in den Niederlanden berichtet, und schon wichst die CSU unter der Bank: Die alten Herren-Haufen denken immer nur das Eine.

 

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Veröffentlicht von

fritzLetsch

Gestaltpädagoge und -therapeut, Coach, Organisationsentwicklung für gemeinnützige Betriebe und Projekte, Theaterpädagogik und Legislatives Theater, Supervision, Radio und Kampagnen

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