akzept bi

Gedanken für eine bayrische Kampagne der Selbstorganisation aus der Selbsthilfe

Selbsthilfe wird von den Gemeinden, Städten und Krankenkassen gefördert, weil sie nicht nur für Begleitung, Information und Prävention von Krankheiten, sondern auch für soziale Anliegen, Bewegungen und Selbstorganisationen da sind. Im Prinzip müsste jede soziale Beratungsstelle die nächste Selbsthilfe-Koordination kennen. Teste bitte mal …

Selbsthilfegruppen sind das Gegenteil von Jammerkreisen und Problem-Austausch: Sie entwickeln gemeinsam die öffentliche Darstellung, die je nach Lebens-Situation der Einzelnen aus den verschiedensten Beiträgen, anonym, offen oder im Hintergrund bestehen kann.

bi zeitschrift bijou

bijou über http://www.bine.net
2017 wird der Bi-Stammtisch in Muenchen 25 Jahre alt, zu Anfang waren da auch noch eine Lyrik-, eine Massage-& Tantra- und eine Gesprächs-Selbsterfahrungsgruppe …

& ein paar Mal gab es die Bisco, unsere spezielle Disco in einer Location am Maximiliansplatz, das stand sogar in der SZ damals … zwischen den Ufern …

Spannend ist an den Stammtischen immer noch, dass es im Nu die besten intensiven Gespräche gibt: Wie lebst du, wie liebst du derzeit …

denn das einzige, was wir alle gemeinsam haben, ist die gewünschte Veränderung:

Ob wir lange hetero oder in einer Form von Homo gelebt hatten, irgendwann haben wir entdeckt, dass wir nicht mehr nur Mono sind:

Monosexuell, wer ist das schon gerne?

Klar, junge Leute sind wieder bieder und gehen in Tanzkurse, aber auch die gibt es längst gemischt sexuell!

  1. Kinsey (ohne Mc, Alfred, Sexual-Forscher im biederen Amerika der 50er Jahre, hatte seine Studierenden befragt, zu ihren sexuellen Erfahrungen und Träumen:
  2. Neben den hetero-Erfahrungen berichteten in den anonymen Fragebogen mehr als die Hälfte von bisexuellen Träumen.
  3. Befragungen der Studierenden mit Außenstehenden brachten mehr als 60% an einzelnen oder gelegentlichen homosexuellen Erfahrungen

Bayern braucht einen Vorstoß

Die reaktionären „Eltern“, die rechtslastige Mischung aus alten verkorksten Katholiken und AfD mit Storch und Bischöfen gegen Abtreibung und „Frühsexualisierung“ verbreitet Lügen über die SexualPädagogik an unseren Schulen, die seit vielen Jahren verantwortungsvoll zwischen Lehrkräften, oft Religionslehrern, Schulsozialarbeit und Schulleitungen besprochen und organisiert ist.

Nun haben die rechtslastigen „Eltern“ ins Kultusministerium gespuckt und den Minister verzaudert:

Er will die längst ausgehandelten neuen Richtlinien nicht freigegeben, soll sogar die Lehrkräfte als anwesende Kontrollettis verdonnern?

Lehrkräfte sind besonders dankbar, dass sie diese Themen, ständig im Fokus der Pubertierenden stehend, nicht selbst besprechen müssen, und die Schüler sind von den Gesprächen in kleinen Gruppen auch mehr ermutigt, ihre persönlichen Fragen einzubringen.

Abseits der Fachleute wird in Ober-Gremien jetzt gefachsimpelt, denn natürlich gibt es Berichte … aber die sind entweder zusammen gelogen oder übertrieben, denn Kinder sind längst weiter als die Alten: Sie lernen, wie ihre Geschwister zur Welt kommen und reden untereinander über die Details – so weit sie sie verstehen.

Und wir besprechen die Lebens-Situationen so, wie sie von den Kindern (ab 6.Klasse) & den Jugendlichen (bis Berufsschule & mit Geflüchteten) nachgefragt werden.

Der Rahmen muss so offen sein wie das Leben:

Eines von 1000 Kindern wird mit un-eindeutigen Geschlechts-Merkmalen geboren: Was früher als Hermaphrodit oder als Zwitter bezeichnet wurde, nennt man heute inter-sexuell, und da sind die Merkmale fließend, wie sich manche heute auch ihre Geschlechts-Bezeichnung und Rolle wünschen, fluid.

Die Medizin lernt dazu, macht langsamer, denn immer mehr Menschen fühlen sich auch im falschen Körper … was ist dagegen schon sexuelle Orientierung, die sich grade mit 30 auch öfter ändern kann, wie jener oben erwähnte Alfred Kinsey feststellen konnte.

Einige Menschen aus Beziehungen und Ehen sehen bei sich selbst auch mögliche Erweiterungen:In der Beziehung oder außerhalb, je nach Interessen der Partner, eine Art, offen mit weiteren sexuellen Interessen u

Das wollen jene reaktionären „Eltern“ wie Storch & Bischöfe aber nicht wahr haben, nein, nicht gleich vergasen, aber verbieten, darüber zu reden, akzept•bi•eren!

Am 3. Dienstag im Monat im Cafe Glück in der Palmstr. in München,

& dann hoffentlich in ganz vielen Orten in Bayern am Ende der Kampagne:

  • wo es schon les-bi-schwule Treffen gibt
  • wo Beratungsstellen und Selbsthilfe-Anlaufstellen sind oder entstehen
  • wo Gruppen vor Ort wachsen können
  • wo sich poly-amor orientierte Menschen treffen

es kommt auch gern jemand vorbei, les-bi-schwul oder trans, auch inter* und Poly amor, wenn der Wunsch besteht … zu inter* gibt es jetzt auch eine Beratungsstelle, bei der Aidshilfe angesiedelt.

Einige bei uns sind Mitglied des bundesweiten BiNe eV, www.bine.net,  wo es auch Bundesweite Treffen und Mailinglisten gibt, Unterstützung mit Materialien und das schöne Logo im Titel oben.

inter* schreibt sich meist mit Sternchen, um offen zu halten, was und wie die die Person am Ende ihrer Transition sein will …

Mehr zum Thema der Sexualitäten in www.Sexualpaedagogik.wordpress.com

Verwandtes aus der

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Filmportrait Rainbow-Refugee München Premiere So 23.07.2017

Am Sonntag abend findet im sub Kulturzentrum Müllerstraße 14 in München eine neuartige Filmpremiere zu einem der Rainbow-Refugees statt:
Asyl für Menschen aus Ländern, in denen queeres Leben verfolgt wird, ist ein für die Beteiligten nicht leicht auszusprechendes Thema,
und die deutschen Behörden zeigen noch immer problematisches Verhalten im Umgang damit.17-06-0720moses20aus20uganda20sj2011-ba8fa8fd

Moses Beyond the Rainbow – LGBT-Refugees in Munich

Willkommen zur Welturaufführung einer zweisprachigen 23-Minuten-Doku über Moses Makumbi aus Uganda.

Die Interviews mit ihm als Geflüchteten, Stephan Pflaum als ehrenamtlichem Helfer bei den Rainbow-Refugees-Munich und Christopher Knoll als Psychologen bei der Beratungsstelle im Sub, machen deutlich, wie wichtig Asyl und entsprechende Unterstützung für geflüchtete Queers ist.

Beteiligte und Interessierte kommen am Sonntag 23.07. ab 19:00 Uhr ins Sub, Müllerstr. 14 in München.

Der Film wird aber auch auf www.queerelations.net in der gleichen Nacht veröffentlicht.

Programm:
19:00 Einlass und Trailer-Präsentation
19:30 Begrüßung durch Kai Kundrat (Geschäftsführer Sub)
19:35 Vorfilm „Asylgrund Homosexualität“ (6′)
Kurzdoku des Journalistik Studiengang der Uni Eichstädt 2015
19:45 Inhaltlicher Einstieg zu Geflüchteten LSBT in München
Grußworte Marina Lessig (Vorstand Münchner Freiwillige – Wir helfen)
19:50 Welturaufführung von „Moses Beyond the Rainbow /
Moses jenseits des Regenbogens“ (25′)
20:15 Moderierte Diskussion mit Protagonisten, Filmemachern
und Vertretern von Rainbow-Refugees und Münchner Regenbogen-Stiftung
21:00 Dankeschön an alle Beteiligten


Beratung für schwule Männer mit Migrationshintergrund

Das Schwule Kommunikations- und Kulturzentrum will verstärkt schwule Männer mit Migrationshintergrund ansprechen und überprüft vor diesem Hintergrund seit einiger Zeit seine Kultur- und Beratungsangebote. So bietet das Zentrum Deutschkurse an, für Fortgeschrittene in Zusammenarbeit mit LeTRa sogar Konversationskurse, um Migranten und Flüchtlinge besser in die Szene zu integrieren.

Die Beratungsstelle berät in Deutsch und Englisch und kann in der Regel für jede andere Sprache Dolmetscher besorgen. Sie steht bei Intervisions- und Fortbildungsanfragen speziell von Migrationseinrichtungen zur Verfügung. Ein achtsprachiger Infoflyer informiert über die Arbeit der psychosozialen Beratung in der Müllerstraße 14b.

sub Kulturzentrum Müllerstraße 14 in München Jeden ersten Samstag im Monat ab 16h offenes Treffen auch für neue interessierte Begleitende

Beratung für Frauen, Jugendliche, Trans* und Intersexuelle Personen finden sich auf https://www.rainbowrefugeesmunich.net

A site of USA for UNHCR: http://www.rainbowrefugees.com


Mediennetzwerk queerelations und Dokumentarproduzent Bilderfängerfilm

haben zusammen mit der Fotografin Sabine Jakobs die Geschichte dokumentiert und zweisprachig aufbereitet.

Zuvor wurden von Fotograf Matthias Keitel Bilder von Refugees in einer Ausstellung im Sub veröffentlicht (Heimatsuche – 1000 Kilometer ist nicht genug), aus der wir im Trailer, in der Doku und auf dieser Seite Ausschnitte zeigen.

Ganz besonderer Dank gilt den Protagonisten vor der Kamera, den Filmemachenden hinter der Kamera, aber auch den finanziellen Förderern des Filmprojekts (Sub, Münchner Regenbogen-Stiftung, Münchner Freiwillige – wir helfen) die spontan unterstützt haben.

Weitere Infos zum Film und zur Entstehungsgeschichte auf unserer Webseite:
www.queerelations.net/index.php/jenseits-des-regenbogens.html

Ein Teaser von 2:15 auf YouTube: https://youtu.be/Lsxiarnq1oc

English:

The Teaser is leading to the documentation (23 minutes) with premiere at 23rd July 2017, 19:00 in Sub, Müllerstr. 14 in Munich (free admission).
The film describes the story of Moses Makumbi from Uganda. Being mentor for refugees, he became refugee himself, now in danger of being sent back to his homophobic homecountry.
A queerelations- and Bilderfänger-Film (2017) financially supported by Sub, Münchner Regenbogen-Stiftung, Sub und Münchner Freiwillige – Wir helfen.

Sonntag, 23.7. ab 19 Uhr im Sub, Müllerstr. 14, Eintritt: frei, Veranstalter: Queerelations Mediennetzwerk

wovon wir alle nicht so gerne reden …

… ist die Tatsache, dass etliche Leute das Leben neben uns nicht ertragen haben.

Ich meine das nicht persönlich: Unsere Gesellschaft ist ganz nebenbei mörderisch.

Schon in der 1.Klasse der Volksschule Altötting gab es einen rothaarigen Mitschüler, mit Reinhard Pillock ist mir sein Name nach gut 50 Jahren noch in Erinnerung, heute würde man ihn vielleicht als ADHS oder hyperaktiv diagnostizieren und behandeln,

heute kann man sich eine schlechtere Behandlung wegen roter Haare kaum mehr vorstellen, und unser sehr katholisches Fräulein war eigentlich schon pensioniert gewesen, aber die geburtenstarken Jahrgänge 1954 … er stand bei ihr in den Ermahnungen  und Strafen immer als schlechtes Beispiel ganz vorn.

Er kam in ein Heim und ein / zwei Jahre später erzählte jemand, er habe sich umgebracht. Mehr erfuhren wir nicht …

Viele Jahre später erhängte sich Anni, Kassenfühende in der Jugendarbeit, die mit ihren Eltern aus Siebenbürgen gekommen war, Mutter und Grossmutter immer mit ihren schwarzen Kopftüchern …

Dann einer am Rande einer der neuesten Jugendpartys, mit 16 oder so, und die Reihe geht weiter …

Mein Studienkollege Rudi Malovits, und ein junger Mann, der 2004 „in den Eisbach fiel“ … Gedanken,

ausgelöst durch den Artikel

Selbsttötungen von LSBTTIQ als Folge gesellschaftlicher Ächtung und Verfolgung

von  Kirsten Plötz und Karl-Heinz Steinle zum „Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie“

und die Erinnerung an den Ursprung für die Schmidpeter-Stiftung vor gut 10 Jahren? Ein schwuler Jugendlicher …

Selbsttötung ist ein seltenes Wort

und sie kann natürlich auch mit anderen Krankheiten zusammen hängen, aber vielleicht sollten wir zumindest an die Möglichkeit denken, welche Orientierung Anlass zu Diskriminierung oder für Angst sein kann ohne fix zuzuschreiben …

Selbsttötung umschreibt den objektiven Vorgang

und will damit nicht relativieren, sondern das Feld offen halten: Welche Beweggründe kommen in Frage, wer ist angesprochen, was war die aussichtslose Lage, die unerträgliche Krankheit oder das Stigma?

Keine Lebensperspektive

zu haben, fällt bei manchen Kontexten erst mal gar nicht auf: Die Schule schiebt dich durch, bis du vor der Berufswahl stehst, ermahnt zwar, aber Perspektiven? Beamte …

Über-Riskantes Leben kann eine Variante sein

und manche Schwule führen ein Leben am Abgrund, suchen die riskantesten Abenteuer, wenn die „Gemütlichkeit“ nicht mehr auszuhalten ist.

Selbstmord

Mit oder ohne Abschiedsbrief: Immer ist es auch ein nicht ausgeführter Mord an Angehörigen und Beteiligten, die damit getroffen werden, entsprechend schweigen.

Lebensperspektiven zeigen

wird zur Aufgabe der gesamten Gesellschaft, und nicht erst in einem „kritischen Alter“, denn es gibt auch noch eine ansteigende Zahl bei älteren allein lebenden Männern …

Rollen-Modelle jenseits der familiären Heteronorm

die nicht gleich Bundestagsabgeordnete, Showstars und ähnliches sind, aber ihren Platz in der Gesellschaft in ihrer Rolle erobert haben, in allen Berufen, in allen Lebenswelten, am Land und in der Stadt, als Freunde und Verwandte.

Lesben und Schwule, Bisexuelle

waren früher, als man noch mehr über viele Verwandte redete, in allen Familien bekannt und vertraut. Viele von uns sind aus ihren Herkunftsfamilien geflohen, manche über weite Strecken und in entfernteste Städte, um den heuchlerischen Gemütlichkeiten von tabuisierten Familienkonstellationen zu entfliehen, Gewalt und Missbrauch auszuweichen und die „heile Welt“ weit weg zu finden. In den Therapien kommt sie nach …

§175 und ein unglücklicher König

Seine Ärzte waren da noch etwas hilflos, seine Familie meinte vielleicht, nach helfen zu müssen: Den nachtschwärmerischen Schlösser-Bauer LudwigII liessen sie noch internieren, wie seinen schon vorher erkrankten Bruder Otto, und tragischerweise hat er uns mit dem Geld aus dem „Reptilienfonds“ für die Aufgabe der bayrischen Sonderrechte im Deutschen Reich die Verfolgung der Schwulen in Bayern eingehandelt.

Die Verfolgungsgeschichte

war natürlich viel älter, aber in jener Zeit gab es in Bayern und Österreich gerade keine Verfolgung, was viele „Nordlichter“ in das „liberale Bayern“ lockte, und die Fischerjungen am Starnberger See hatten zahlungskräftige Gäste hinaus zu rudern … was sogar zur kaiser-nahen Eulenburg-Affaire führte.

begann im christlichen Mittelalter

und war oft tödlich, wie die Hexenprozesse auch mit dem Verfall des Vermögens an die Kirche, die bis heute auf all diesen Grundbesitzungen hockt, oft auf bösen Nachbarn, Unterstellungen und Denunziationen, manchmal auch einfach, weil eine Witwe nicht so wollte, wie sie sollte …

Karl Heinrich Ulrichs

war ein Rechtsgelehrter aus Aurich, der beim 7. Juristentag in München 1867 sein Anliegen vortrug, auf die mangelnde Rechtseinheit der deutschen und österreichischen Länder verwies und zum Schweigen gebracht wurde, zu anstößig erschien manchen sein Anliegen „den reich fließenden Quell zum Selbstmord“ zu schließen.

Dazwischen liegt das 1000jährige Reich,

das im zweiten seiner 12 Jahre im Juli 1934 mit dem Mord an Ernst Röhm und seinen Kumpanen von der SA-Spitze und ca 100 weiteren Morden von Hitler-Kritikern in der „Nacht der Langen Messer“ mit der Verfolgung von Schwulen begann, in der Breite am 20. Oktober 1934 mit Razzien wie beim Lokal Schwarzfischer am Oberanger, wo jetzt ein Bodendenkmal erinnert: jourfixeblog./somewhere-over-the-rainbow-in-muenchen-zur-einweihung-des-bodendenkmals-fuer-die-in-der-ns-zeit-verfolgten-schwulen-und-lesben/

150 Jahre später

haben wir plötzlich – wieder gegen die empörten Stimmen mancher Gestriger – die „Ehe für alle“, während die Ehedauer statistisch auf 19 Jahre sinkt und 30% Wahrscheinlichkeit der Beständigkeit „bis dass der Tod euch scheidet“ besteht.

Aber wir bekommen am 26.8.17 einen Festakt im NS-Dokumentationszentrum:

150 Jahre Kampf gegen §175 in München

Der Katholizismus

(wohl ähnlich in jüdisch-islamischer Tradition, in Pietismus und bei alten Protestanten)

hat noch etliches für den Umgang mit seinen Mitarbeitenden zu lernen, denn die Diskriminierung in den Arbeitsverhältnissen wird sich nicht halten lassen, ansonsten ist irgendwann mit der Streichung der Mittel aus öffentlichen Kassen zu rechnen.

Pädophile, Priester & Lehrkräfte?

Die JournalistInnen freuen sich über solche Aufreger, und die Schulleiter haben Panik davor: Was, wenn rauskommt, dass … NIX? Ja, das gibt es … gab es schon immer.

Künstliche Hysterie brachte neulich auch der Bayrische Rundfunk, als eine Grüne Abgeordnete von bezahlter Sexualbegleitung für Behinderte berichtete: Beschreibt man das als „Prostituierte auf Krankenschein“ oder als Menschenrecht auf sexuelle Befriedigung?

Les-bi-schwule LehrerInnen

könnten, wie alle anderen Heterosexuellen einen normalen Umgang mit Sexualität vermitteln. Nein, dafür gibt es Sexualpädagogik?

offen leben?

Lebensmodelle engagierten Lebens, das nicht „in eigenen Kindern verwirklicht“ werden muss, wären eine allmähliche Abkehr von der nazi- und rassen-ideologisch geprägten Lebensform, die in den 50er und 60er Jahren noch einmal Hochkonjunktur hatte.

Was man vergessen hatte, muss man wiederholen?

Radiogespräch zur Ehe für alle und Coming out – in allen Berufen?

Gegensprechanlage mit Bernhard Ecker

heute Mi 5.7. um 21h auf Radio Lora München 92,4 zur „Ehe für alle“

und mit Gästen vom Bisexuellen Stammtisch München: Wir sprengen alle Grenzen! www.bimuc.wordpress.com

und die Frage unserer Bilder von den sexuellen Orientierungen: Für welche Berufe ist es – außer den kirchlichen – immer noch nicht zu empfehlen, offen queer zu leben?

Was macht es mit Lebensfreude und Zufriedenheit, wenn eine Anerkennung der persönlichen Wirklichkeit durch andere (Freunde / Familie) nicht möglich ist?

Bert Brecht Friedenskonferenz 1948Gegensprechanlage– eine Radiosendung, wie sie von Bert Brecht erträumt war: Radio zum Mitreden auf Radio LoRa München UKW 92,4 – im Netz auf www.lora924.de jeden Mittwoch live ab 21 h, meistens am 2. Mi im Monat mit Fritz Letsch ansonsten mit den KollegInnen, Wiederholung in DAB+ und im Internet, nach bisherigem Plan Do 10 Uhr, So um 10 Uhr (in Erprobung). Treffen zur Sendung um 20.30 Uhr bei Lora in der Schwanthalerstr. 81

Anrufen während der Sendung und mitreden: 089 – 489 523 05

Monatliche Erinnerungs-und Programm-Mail bestellen bei fritz @ fairmuenchen.de … und danach bis 24h www.lunaland.org aktuelles zur Musik in den besten Läden …

Radio LoRa München 92,4 ist ein unabhängiges Bürger- oder Community-Radio

und zwar, zusammen mit unseren KollegInnen im Radio Z Nürnberg, mit dem Bayrischen Bürgerpreis 2016 ausgezeichnet, aber bis auf wenige Projekte der Bayrischen LandesMedienzentrale, nicht aus den staatlichen und gar den GEZ-Töpfen gefördert. Darum brauchen wir Selbstorganisation: „70 Jahre in guter Verfassung. Wir leben und gestalten Demokratie!“.

Radio LoRa München 92,4 ist in seinem Förderverein als gemeinnützig beim Finanzamt zertifiziert: Überweisen Sie bitte Ihre steuerabzugsfähige Spende auf das Konto des LORA Fördervereins bei der Stadtsparkasse München BLZ 701 500 00, Konto-Nr. 88 150 115 IBAN: DE09 7015 0000 0088 1501 15 und SWIFT-BIC: SSKMDEMMXXX Spendenquittung bei Beträgen über 200.- anfordern verein@lora924.de Tel. 089-48952304 oder Fax. 089-4802852 – Sie können aber auch einfach auf diesen Link oder auf das nebenstehende Bild klicken, ausfüllen und spenden.

Danke fürs Mitmachen! Lob, Kritik und Beschwerden gerne auf http://fairmuenchen.de oder an KRITIK@lora924.de

QUEERTHING summer festival in der Glocke

Wer heute nicht beim Buchstaben-Salat im Landtag ist, hat eine zweite Chance:

In der Glockenbach-Werkstatt wird ein queeres Geschehen eine Ausstellung gestalten:

Juli 1 @ 18:0023:00

„The all new QUEERTHING super special summer festival extra“

—-english below—-

Ab 18:00 Picknik im Biergarten

Diy- kreatiV- Mal- u Bastel- spaces mit mini-workshops zb. für Werke für die Ausstellung

20:00 Vernissage QUEERTHING curates:

20:30 Open Stage

21:30 Konzerte:

Deep & Dope (female Rap/ muc)

Mayr (Genderfuck Electro-Punk One-Mayr-Projekt/ wien)

Im Anschluss ca. 23:30:

Aufgelege mit DJ Team Deine Mitta & Luke Lucie (riot grrls/ muc)
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QUEERTHING curates:

Kunst ist progressiv, kontrovers und versucht mit gesellschaftlichen Normen zu brechen. Dies ist eine oft vertretene Ansicht, die sicherlich in vielerlei Hinsicht auch stimmt. Doch beim genaueren Hinschauen wird klar, dass genauso wie andere Bereiche auch der Kunstbetrieb heteronormativ, sexistisch und rassistisch geprägt ist. Museen und Ausstellungshäusern stellen nach wie vor überwiegend die Kunst weißer cis-Männer aus. Außerdem ist die Kunstszene elitär geprägt, die es oft nur einem etablierten Kreis von Künster*innen ermöglicht, ihre Kunst vor der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Im Rahmen unseres „The all new QUEERTHING super special summer festival extra“ am Samstag 1.Juli haben wir die Möglichkeit, einen Monat lang die Wände der Glockenbachwerkstatt zu gestalten. Da das Queerthing für das Auseinandersetzen und Sichtbarmachen von queeren und feministischen Inhalten steht, freuen wir uns sehr, damit allen, die in den hetero-, cis-normativ und white supremaciest Strukturen keinen Platz haben, eine Möglichkeit zu bieten ihre Kunst auszustellen. Insbesondere möchten wir Flit*- und von Rassismus betroffene Personen dazu ermuntern, sich an der Ausstellung zu beteiligen.

Also nichts wie los! Stöbert in euren heimischen Archiven und holt eure wunderschönen queerfeministischen und/oder anti-rassistischen Kunstwerke hervor oder setzt euch vor euren Zeichenblock/nehmt eure Kamera und entwerft euren Beitrag zur Ausstellung. In jeder*m von uns steckt ein*e Künstler*in! Für die ganz Spontanen wird es am Tag des Queerthing-Festivals, die Möglichkeit geben, sich vor Ort mit Stift, Pinsel, Kleber und Papier auszutoben!

Wenn wir dein Interesse erweckt haben, dann schreibe uns einfach an queerthing@yahoo.de
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Open Stage- der Space für euch- traut euch und laßt uns teilhaben an Teksten/Spoken word, Mucke oder anderen Perfomances
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MAYR singt. Zu Gitarre, Synthie und Playback. Auf Englisch, Französisch und Deutsch. Über – im Allgemeinen schlecht endende – Liebesgeschichten, sommerliche Ausflüge, winterliche Stimmungsschwankungen und die Katze spielt machmal Klavier. Mayr hat eine 7inch-Split mit Ste McCabe aus Edinburgh beim queer-feministischen Wiener Label Unrecords veröffentlicht. An einem Album wird gearbeitet. Mayr ist mitunter auch bei First Fatal Kiss an den Drums oder bei Mutt/Mayr/Hackl an der Geige anzutreffen.

Übrigens: Nicht „Frau Mayr“, nicht „Herr Mayr“, sondern einfach „Mayr“, bitte. Danke!
http://mayr.cccp.at/

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Deine Mitta und LukeLucie
mit im Gepäck sind selbstverständlich Klassiker aus der Discographie von den 50-ern bis jetzt und auch Indie Hits der 80-er und 90-er, unbekanntere Remix- Versionen neuer oder alter Indie Gassenhauer und zudem frische Releases aus der Damenwelt und Riot Girlzzz Sparte. Indietronics-, Remix- & Elektropop- Terrain, aber auch mit Ausflügen Richtung discofizierter Electronica und World
Beats, Soul und manchmal auch HipHop, Excursionen zu ausgesuchten skandinavischen Indie-Pop-und Dance Perlen und seltenen Remixes dieser, wie auch Elektronica und Indie vom Feinsten. Alles natürlich tanzbar und ein wahrer Ohrenschmaus sowie für Freunde des ruhigeren discolastigen Sounds wie auch
mal schrägen Jazz Elementen, Gothic, New Wave und basslastigen Elektronica …
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—english—
„The all new QUEERTHING super special summer festival extra“

From 6pm Picnic in the Beergarden

DiY – creative space – painting and crafting spaces with mini workshops e.g. art pieces for the exhibition

8pm Exhibition “QUEERTHING curates”

8.30pm Open mic

9.30pm Concerts:

Mayr (Genderfuck Electro-Punk One-Mayr-Projekt/ Vienna)

Deep & Dope (female Rap/ Munich)

from around 1130pm:

DJ Team Deine Mitta & LukeLucie (riot grrls/ Munich)
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QUEERTHING curates:
Art is progressive, controversial, an attempt to break with the norms of society.” An oft-repeated view, sometimes accurate.  But we don’t have to look much closer before it becomes clear that the established Art world is built on the same oppressive heteronormative, sexist and racist structures as our society. Galleries and Museums are dominated by the art of white cisgender men, the scene is elite, established artists further enabled, those with less privilege find scarce opportunity to present their work.
On 1 July, as part of our „The all new QUEERTHING super special summer festival extra“ we have the opportunity to occupy the walls of the Glockenbachwerkstatt. QUEERTHING believes in challenging norms whilst increasing the visibility of queer and feminist art, so we are very pleased to invite people who, within a hetero- and cisgender-normative, white supremacist system, may not have had an opportunity to present their artwork. We especially encourage and support those people who identify as flit* and those affected by racism to take part and claim space.

So, no time to lose! Dig into your secret archives and bring your wonderful queerfeminist, anti-racist artwork into the light! Alternatively, start working on a piece in time for the exhibition now! There is an artist in all of us, and for those who wish to be completely spontaneous, opening day (1st July) gives you the opportunity to get busy with brush, paint, pencil, glue and paper in the Glockenbachwerkstatt beergarden and create your own piece right there in the moment.pace.
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MAYR sings. Mayr plays guitar, with synths and samplers. Songs in English, French and German, love stories, about summer escapes and winter mood swings, Mayr has released a 7-inch split record with Set McCabe on the Viennese queer-feminist label “Unrecords” and is currently working on a new Album. Mayr is also drummer with First Fatal Kiss and plays Violin with Mutt/Mayr/Hackl.

Oh – not “Frau Mayr” nor “Herr Mayr” but just “Mayr”, please – thanks!

http://mayr.cccp.at/