monoman oder monogam?

mono – eines allein

keiner will so ganz allein sein … auch wenn wir es uns gelegentlich wünschen.

ganz allein?

Leider sind wir oft nicht alleine genug … außer manchen, die es gerne umgekehrt hätten: Bis hin zum Krankheitsbild der Depression, das auch den Punkt beinhalten kann, keine Kontakte mehr aufnehmen zu können, zu wollen, nicht mehr zu wissen, wo her die Energie dazu nehmen.

allein mit dir!

Gutes Allein sein kann so schön sein! Manche gehen dafür ständig zum Angeln oder zu ihren Einzel-Sport-Arten, um die eigene Kraft und sich selbst zu spüren.

stereo?

Viele Dinge würden wir gerne teilen, gemeinsam genießen, und vor allem das genüssliche Essen braucht gute PartnerInnen, die wir auch dafür finden können. Nicht alle Partner taugen dafür, die einen schlingen, die anderen mäkeln … gut, die passenden Genießenden dafür zu finden.

Und im Sex?

Die gleiche Sache. Und wenn es nicht alltäglich passt, eine Lösung finden, die aus der alten Vereinbarung eine neue macht, in der die Partnerschaft gewinnt. Das ist ein Kunststück, aber es gibt auch künstlerische Begleitungen dazu: Etliche Beratungsstellen, vor allem wenn die Beratenden eine Gestalt-Ausbildung haben.

In einer meist kostenlosen ersten Kennenlern-Situation wird der Auftrag abgesprochen, dann entscheiden beide sich nach einer vereinbarten Zeit, ob und wann sie starten wollen und wie lange eine erste Phase dauern soll. Die Kosten richten sich oft nach dem Einkommen der Beratenen.

undefiniert

Definition brauchst du nur, damit du anderen klare Signale senden kannst: Ich bin, ich möchte, interessiert dich …

bisexuell

Zuerst sind wir alle in dieser Gesellschaft auf Hetero-Sexualität getrimmt, und so bald du abweichst, wirst du auf Staunen stoßen. Wenn du ängstlich bist, wirst du es als Ablehnung interpretieren, wenn du mutig bist, als Anerkennung: Es gibt etwas anderes, wie willst du das leben?

Alle, die uns lieben, brauchen eine Antwort dazu, und wir können sie auch immer wieder neu finden, so bald wir uns nicht mehr der Norm-abfallend empfinden.

offen

Es sind mehr Menschen für Begegnungen und Beziehungen offen, als wir meist annehmen, und viel mehr Menschen haben andere als Hetero-Erfahrungen, ohne darüber reden zu können und zu wollen.

pan

als griechischer Gott der Fruchtbarkeit liebte alles Leben, die mittelalterlichen Christen hatten ihn zum Satans-Bild gemacht, und leben seitdem gegen die Natur.

Pansexuelle sagen, sie können sich in Menschen aller Art verlieben, ob asexuell, bisexuell, heterosexuell oder transgender …

poly

poly-amor meint das Gegenteil von Besitz-Beziehung: Manche wollen verschiedene Beziehungen gleichzeitig oder nebeneinander, aber auch die Offenheit dazu, denn „Seitensprung“ ist die Untreue nur in der monomanen Heterosexualität, die aber auch von vielen Homosexuellen zu imitieren versucht wird.

monogam: was in der Ehe traditionell versprochen wird: Nie mit einer anderen Person eine Beziehung einzugehen oder Sex zu haben.

monoman: allein sein wollen, auch zu zweit abgeschlossen in der Beziehung.

gender

meint die Frage der Bedeutung von Geschlecht in den verschiedenen Beziehungen, natürlich auch in der eigenen Identität, in der erotischen, der sexuellen und der sozialen Orientierung. Manche Begegnungen fallen uns leichter, bei anderen haben wir Belastungen …

Leichter fällt es manchen über ein gemeinsames Hobby oder den

Fetisch

Jede Fetisch-Gruppe entwickelt ihre eigene Sprache in Gesten, Regeln und Zeichen, in die man mit der Zeit eingeweiht werden kann, und im Internet ist inzwischen jede Gruppe, Phantasie und Vorstellung zu finden, wenn man auf die passenden Schlüsselworte kommt. Die sind nicht in allen Sprachen gleich …

Drag Queens, Leder, Nylons, Unterwäsche, BDSM, Travestie, Sportklamotten, Schuhe, …

zwei spirits

Eine spannende Kultur berichtet uns Kanada: Die Menschen der Zwei Geister, sollten wir mit zwei Richtungen, zwei Identitäten übersetzen?

www.thecanadianencyclopedia.ca/en/article/two-spirit

Eine Vorbereitung für die Sexualpädagogik mit Gewanderten und Geflüchteten, die vor allem in den Berufsschulen neue Orientierung brauchen: Wie diese Deutschen wirklich sind, und wie sie so geworden sind:

Befreiungsbewegungen zu Bürgerrecht, Frauenrechten, Menschenrechten …

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queere dates in münchen

was hat der Reinigungsmitarbeiter einer Schwulensauna zu berichten? Wie fühlt es sich an, als blinde Frau beim Spaziergang vom Weg abzukommen und plötzlich in einem Nudisten Camp zu landen? Und wie schmeckt eigentlich die Liebe? Fruchtig, salzig oder scharf?

Diese und weitere Fragen wird Euch unser abwechslungsreiches Filmprogramm beantworten. Denn das Queer Film Festival München, lädt wieder zum

QFFM | QUEER MIXTAPE – Kurzfilmabend:
15. Dezember 2017 | 20:45 Uhr | Filmtheater Sendlinger Tor | Sendlinger-Tor-Platz 11

Zum Abschluss dürft Ihr auch gerne aktiv mitwirken! Ihr stimmt über Euren Lieblingsfilm ab, der dann beim 3. Queer Film Festival München 2018 das Programm eröffnen wird. Mehr Infos zum Programm
Tickets

Herzliche Grüße  Sylva Häutle und das QFFM-Team www.qffm.de

QFFM | Queer Film Festival München & Queer Culture e.V.


 

1Rosa Winkel8.12.2017 QUEER SHOTS – Die queere Kurzfilmnacht

Bei den QUEER SHOTS präsentieren wir seit 2015 jedes Jahr preisgekrönte queere Kurzfilme und Publikumslieblinge.
Dieses Jahr liegt der Schwerpunkt bei narrativen Kurzfilmen, die uns in den letzten dreizehn Monaten auf Festivalreisen begeistert haben. Die Erlöse der Veranstaltung werden dieses Jahr je zur Hälfte dem Projekt Prävention im Sub und der Münchner Aids-Hilfe gespendet.
Das Besondere an den QUEER SHOTS im Vergleich zu anderen queeren Kurzfilmabenden sind die Filmgespräche, da wir stets versuchen, die Filmemacher*innen nach München zu holen.
Clara Stern, Regisseurin von MATHIAS (DIAGONALE Preis Kurzspielfilm 2017) und Leandro Goddinho, der Regisseur von POOL (33 Internationale Preise) stellen ihre Filme persönlich vor.
Neben MATHIAS und POOL zeigen wir unter anderen auch den Queer Palm-Gewinner ISLANDS (LES ÎLES) von Yann Gonzalez und den Teddy Award- Gewinner MIN HOMOSYSTER von Lia Hietala vor.

Zeit: 21:15 – 23:30 Uhr im City Kino München Eintritt: 7,50 €
Veranstalter: QUEER SHOTS  http://city-kinos.de/tickets/reservation/1063877
Email-Adresse: muenchen@queerscope.de

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13.01.2018  Munich Kyiv Queer wird 5 Jahre alt!

Wir feiern unseren Geburtstag!
Im Kleinen fing alles an. Zu dritt saßen wir im November 2012 in einem kalten Raum bei Diversity, Münchens LesBiSchwulem und Trans* Jugendzentrum, und beschlossen, eine Kontaktgruppe zu gründen.
Eine lose Initiative, die zwischen Kyiw und München, den beiden Partnerstädten, Projekte vermitteln sollte. Den Namen Munich Kyiv Queer bekamen wir erst ein paar Wochen später, auch das Logo, die Website.
Es begann mit einer Ausstellung und bald fingen wir an, uns selbst Aktionen zu überlegen. So folgten Ausstellung auf Ausstellung, Debatten und Demos, Workshops, Konzerte, bald Filme und – allen voran: die Kooperation zwischen CSD und KyivPride, die wir begleiten.
Eine beispiellose Erfolgsgeschichte, die wir mit Euch feiern wollen! Es gibt ein ukrainisches Vorspeisenbuffet, Wodka und Drinks zum Selbstkostenpreis. Bitte kurze Rückmeldung zwecks Buffetplanung unter Conrad@MunichKievQueer.org.

Zeit: 19:00 – 23:45 Uhr im LeTRa, Angertorstraße 3, 80469 München Eintritt: frei
Veranstalter: Munich Kyiv Queer www.MunichKyivQueer.org
Email-Adresse: conrad@munichkievqueer.org

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12. – 25.03.2018  Die Internationalen Wochen gegen Rassismus

finden im kommenden Jahr vom 12. bis 25. März 2018 statt. Die Landeshauptstadt München wird in diesen zwei Wochen eigene Akzente zum Thema setzen.

Daneben möchten wir in Form eines gemeinsamen Programmhefts und mit Plakaten im öffentlichen Raum möglichst vielen Vereinen, Organisationen, Kultureinrichtungen, Initiativen oder Verwaltungseinheiten die Möglichkeit geben, sich deutlich gegen Rassismus zu stellen und diese Positionierung gemeinsam in der Stadtgesellschaft zu verankern.

Alle Veranstaltungen oder Aktionen sollen als eigenständige Formate mit je eigenen Veranstaltern sichtbar bleiben. Es gibt keine Vorgaben, was Formate angeht – wir freuen uns jedoch insbesondere über kreative Formen.

Inhaltlich können sich die Veranstaltungen sowohl mit dem Thema Rassismus bzw. antirassistischen Gegenstrategien – insbesondere in München und Deutschland – auseinandersetzen, als auch Stellung beziehen gegen Antisemitismus, Antiziganismus oder andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

Als Logo für Flyer und Plakat dient das vom Interkulturellen Rat für die Internationalen Wochen gegen Rassismus entwickelte Logo („100% Menschenwürde – Zusammen gegen Rassismus“):

http://www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de/

Wir unterstützen gerne bei Vernetzung (z.B. Raumsuche o.ä.) und in geringerem Umfang auch bei der Finanzierung von Aktivitäten.

Die Fachstelle für Demokratie nimmt gerne Veranstaltungs- und Aktionshinweise unter fgr@muenchen.de entgegen. Bitte benutzen Sie dafür das Formblatt, welches Sie sich auch über obige Mailadresse zusenden lassen können. Redaktionsschluss für das Programmheft ist der 26.01.2018.

Wir freuen uns auf viele Hinweise und auf ein umfassendes und vielfältiges Programm.

Veranstalterin: Landeshauptstadt München, Fachstelle für Demokratie

Info und Kontakt: fgr@muenchen.de

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Womit mischen wir uns da ein?

Qulture hatte grade einen schönen bunten Einstieg mit einer Party und dem Queerkafe im Kafe Marat …

danke für die Hinweise an die kgl:

Alle hier aufgeführten Veranstaltungen, das Programm von Mongay und die Termine der Straßenfeste usw. findet Ihr auch im Internet unter: http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Direktorium/Koordinierungsstelle-fuer-gleichgeschlechtliche-Lebensweisen/Veranstaltungen.html
Wenn Ihr Termine über die Info-Mail versenden lassen wollt, nutzt bitte
das Online-Formular: https://ssl2.muenchen.de/process.php?path=dir/dir_kogl/dir_kogl

Kanadischer Premier entschuldigt sich

Ottawa –

Der kanadische Premierminister Justin Trudeau hat sich bei den Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen (LGBT) des Landes für Jahrzehnte der Diskriminierung durch den Staat entschuldigt. „Ihr seid Fachkräfte. Ihr seid Patrioten. Und vor allem seid ihr unschuldig. Für all Euer Leid verdient ihr Gerechtigkeit und Frieden“, sagte Trudeau am Dienstag (Ortszeit) im kanadischen Unterhaus und zeigte sich sichtlich bewegt.

Mit seiner Entschuldigung wandte sich Trudeau an die kanadischen Beamten, Soldaten und Mitarbeiter der Bundespolizei, die zwischen den 1950er und 1990er Jahren wegen ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert, kriminalisiert und teilweise aus dem Staatsdienst entlassen worden waren.

Zur Entschädigung zahlt Kanada den Betroffenen nun insgesamt 145 Millionen kanadische Dollar (96 Millionen Euro). (dpa)

– Quelle: https://www.ksta.de/28971846 ©2017

Gord Downie: Sänger von The Tragically Hip stirbt mit 53 … https://web.de/magazine/unterhaltung/musik/gord-downie-saenger-the…

Tod einer kanadischen Legende: Gord Downie, der Sänger der in Kanada extrem beliebten Band The Tragically Hip, ist im Alter von 53 Jahren gestorben.

http://www.gorddownie.com/secretpath/

aus thecanadianencyclopedia.ca/en/article/two-spirit/

At the third annual Intertribal Native American,

First Nations, Gay and Lesbian American Conference, held in Winnipeg, Manitoba in 1990, activist Albert McLeod proposed the term two-spirit to refer to the Aboriginal LGBTQ community. The term was well received by the conference attendees and soon gained popularity within Aboriginal communities. The term is used today to broadly reference the Aboriginal LGBTQ community. Some two-spirit societies also use the terms LGBTQ2S or LGBTTIQQ2S (Lesbian, Gay, Bisexual, Transsexual, Transgendered, Intersexual, Queer, Questioning, 2-Spirited) to incorporate two-spirits within the larger LGBTQ community.

LGBTQQ2S Awareness

Flag representing 2 Spirits people of the 1st Nations. Image: © Art Zoccole, 2-Spirited People of the 1st Nations, http://www.2spirits.com

Art Zoccole, 2-Spirited People of the 1st Nations

From the 1990s to the present, awareness about two-spirits has increased both within and outside Aboriginal communities. Organizations such as the National Confederacy of Two-Spirit Organizations (NC2SO) and the Northeast Two-Spirit Society (now known as the East Coast Two Spirit Society, EC2SS) seek to educate the general public about two-spirit traditions. They also serve as sources of support for Aboriginal LGTBQ individuals. In January 2013, NC2SO and EC2SS created a resource directory of two-spirit groups in Canada and the United States.

Despite growing awareness, some two-spirits continue to face sexual and gender discrimination and violence in communities that are not accepting of their lifestyle. In 2001, Fred Martinez, a 16-year-old Navajo transgendered person, was beaten to death near Cortez, Colorado. The film Two Spirits (2011) documents this tragic story while also exploring the history of LGBTQ identity in many Aboriginal cultures. The Martinez murder, as well as other well-known cases, such as the murder of HIV/AIDS activist and self-identifying two-spirit Dolan Badger on 12 January 2013 in Edmonton, Alberta, have served to ignite conversations about LGBTQ rights in Canada and the United States (see LGBT Rights in Canada).

thecanadianencyclopedia.ca/en/article/two-spirit/