Gruppeninventur – Reflektieren mit der ganzen Gruppe

Bisexuelle Selbsthilfe

Für manche Bisexuellen ist die eigene Erfahrung der Veränderung in der erotischen und sexuellen Anziehung neu und irritierend, die Lebensform ungewohnt und verunsichernd: Wie offen kann ich mit meinen bisherigen Partnern umgehen, wie mit Freunden und wie mit der Familie, im Beruf, in der Öffentlichkeit?

Eine Selbsthilfegruppe bietet die Möglichkeit, regelmässig die eigenen Veränderungen auszutauschen. neben dem Stammtisch am 3. Di im Monat im Cafe Glück ist die Gruppe leicht neu zu starten: im Selbsthilfezentrum München, Ulm und Würzburg ist je eine Gruppe eingetragen, kann auch die Einladung jeweils neu gestartet werden.

Gruppen in Bayern können sich treffen

Ähnlich wie bei der Jahresinventur einer Firma ermöglicht das neue Angebot „Gruppeninventur“ von SeKo Bayern e.V. gemeinsam darüber nachzudenken, wie die Selbsthilfegruppe aktuell da steht, was besonders gut läuft und in welchen Bereichen es vielleicht Änderungsbedarf gibt.

Unter Moderation eines/r erfahrenen Selbsthilfeberaters/in können sich die Mitglieder einer Selbsthilfegruppe an einem drei- bis vierstündigen Treffen in einer anderen bayerischen Stadt austauschen. So können gemeinsam neue Ideen für die Inhalte, die Struktur und die Aufgabenverteilung entwickelt werden.

Weg vom Alltag bietet die gemeinsame Fahrt in eine andere Stadt außerdem die Möglichkeit informelle Kontakte zu festigen und im Anschluss an die Gruppeninventur ein Treffen mit einer anderen Selbsthilfegruppe zu organisieren oder ganz einfach gemeinsam die Stadt zu besichtigen.

Im Jahr 2018 werden insgesamt 28 Termine in Hersbruck, Mühldorf, München, Nürnberg, Regensburg, Rosenheim und Würzburg angeboten.

Interessierte Selbsthilfegruppen melden sich bei der Geschäftsstelle von SeKo Bayern für einen Termin an und können die Übernahme der Fahrtkosten bei ihrem Regionalen Runden Tisch beantragen.

Weitere Informationen: SeKo Bayern https://seko-bayern.de

Queere Vernetzungstreffen in München und für Bayern

Queer in der Stadt – 26.06.2018, 19:30 Uhr | München, Sub – Müllerstraße

Isabell Zacharias, MdL, lädt Sie herzlich am Dienstag, den 26. Juni im 19:30 Uhr ins Sub, in der Müllerstraße 14, München ein, um gemeinsam mit der Fachanwältin Irene Schmitt über das Thema „Queer in der Stadt“ zu diskutieren.

https://www.facebook.com/events/253423575207370/

Seit dem 1. Oktober 2017 ist die „Ehe für alle“ gesetzlich möglich. Auch können bisher eingetragene Lebenspartnerschaften nun in eine Ehe umgewandelt werden.

Wie genau sieht die rechtliche Situation der homosexuellen Paare aus? Was hat sich mit Einführung der „Ehe für alle“ geändert und wo besteht noch Handlungsbedarf? Und wie sieht es für die aus, die keine Paarbeziehung leben können oder wollen?

Wir freuen uns auf Ihre Fragen und Beiträge sowie auf eine spannende Diskussion.

Isabell Zacharias, Abgeordnete des Bayerischen Landtags,
hochschul-, kultur- und queerpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion

Bürgerbüro Belgradstraße 15a 80796 München, Tel.: 089/16 49 89 Fax: 089/168 43 89
Maximilianeum 81627 München Tel.: 089/4126-2817 Fax: 089/4126-1817  kontakt@isabell-zacharias.de und www.isabell-zacharias.de Aktiv auf: Facebook, Twitter und Instagram Hier können Sie meinen Newsletter bestellen


EINLADUNG
zum queerpolitischen Vernetzungstreffen „Gemeinsam gegen Rechts“

Liebe queerpolitisch Aktive aus Bayern,

Samstag, den 30.6.2018, freuen wir uns darauf, euch im Maximilianeum zu treffen und euch ein politisches Update aus dem Bundestag sowie mehreren Landtagen zu geben.

Aller Wahrscheinlichkeit nach werden auch wir in Bayern es nach der Landtagswahl im Oktober dieses Jahres mit einer neuen rechtspopulistischen Tonart im Maximilianeum zu tun bekommen, allen Bemühungen der CSU zum Trotz, die entsprechende Wähler*innenschaft mit populistischen Überholmanövern wieder einzufangen. Wie gehen wir mit einer erfolgreichen rechtpopulistischen Partei um, die auch ultrakonservative, homophobe und völkische-nationalistische Inhalte vertritt und personelle Überschneidungen zur rechtsextremen Szene aufweist?

Gegen rechte Politik und für Vielfalt in Bayern muss die queere Community zusammen stehen – deswegen wollen wir uns mit Euch vernetzen im Kampf gegen Diskriminierung und Ausgrenzung aller LGBTIQ*s. Wie die Arbeit im Landtag sich ändert, wenn Populisten zu Mandatsträger*innen werden, erfahren wir aus erster Hand von der Grünen Bundestagspräsidenten Claudia Roth, MdB, und von einer Vertreter*in der Grünen aus dem Sächsischen Landtag.

Um euch ein persönliches Gespräch mit möglichst vielen Politiker*innen zu ermöglichen, werden wir im Anschluss ein paar Runden Speed-Dating anbieten, bei dem ihr Grüne Mandatsträger*innen aus allen politischen Ebenen kennenlernen könnt. Natürlich wird es auch Zeit für gemeinsame Fotos, zum Ratschen und zum Diskutieren geben. Ihr sollt weder verhungern, noch verdursten – für euer leibliches Wohl ist gesorgt. Und wer sich bewegen will, darf auch das tun – ein*e DJane lädt bis Mitternacht zum Tanz.

Wenn ihr teilnehmen wollt, meldet euch bitte über den Anmeldebutton an. Wichtig ist, dass sich jede*r Interessent*in einzeln anmeldet. Gruppenanmeldungen sind nicht möglich.

Gerne könnt ihr in eurem queer-aktiven Umfeld weitere Leute einladen, da wir vermutlich die eine oder den anderen übersehen haben.

Wegen der Einlasskontrolle an der Landtagspforte bitten wir euch darum, euren Personalausweis mitzubringen. Die Pforte befindet sich am Eingang Ost (Tram 19, Maximilianeum, U4/5 Max-Weber-Platz). Ab dort ist der Weg ausgeschildert.

Wenn Ihr Fragen habt, wendet Euch bitte an mein Büro: Arne.brach@gruene-fraktion-bayern.de

Wir freuen uns auf das Kennenlernen und Wiedersehen mit Euch!

Grüne Grüße, Euer Ludwig Hartmann, MdL
Fraktionsvorsitzender und queerpolitischer Sprecher

16:30 Uhr • Einlass und Get-Together
17:15 Uhr • Begrüßung
Ludwig Hartmann, MdL, Fraktionsvorsitzender und queerpolitischer Sprecher der
Grünen Landtagsfraktion und Spitzenkandidat der Grünen Bayern
17:25 Uhr • Vortrag
Claudia Roth, MdB und Vizepräsidentin des deutschen Bundestags
17:40 Uhr • Bericht aus Sachsen
N.N., Grüne Vertreter*in aus Sachsen
18:00 Uhr • Erinnerungsfotos
18:30 Uhr • Speed-Dating
19:15 Uhr • Zusammenfassung des Speed-Dates
19:30 Uhr • Showauftritt
bis 00:00 Uhr • Gemeinsam feiern und tanzen im Steinernen Saal

Kontakt und Anmeldung:
Arne Brach
Mitarbeiter im Büro des Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Bayerischen Landtag
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bayerischen Landtag Maximilianeum 81627 München Fon: +49 89 2989 – 3867 Fax: +49 89 41 26 – 1494 arne.brach@gruene-fraktion-bayern.de und www.gruene-fraktion-bayern.de

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11,2% der Jugendlichen empfinden sich queer

11,2% aller Schüler werden in den Schulen nicht so angesprochen, wie es ihnen entspricht:   (*

Alle queeren SchülerInnen hätten ein Recht, in ihren Entwicklungen angemessen begleitet zu werden, viele lesbische und schwule sowie trans- Jugendliche wissen schon ab 11 – 16 Jahren, dass sie nicht zur Hetero-Norm gehören, die in allen Schulbüchern und in allem Verhalten verbreitet werden.

Aber nicht nur die Schulbücher sind auf neue Zeiten NICHT vorbereitet: auch die Lehrkräfte in Bayern sind es nicht, denn eine Pädagogik, die mit persönlichen Identitäten umgehen könnte, gibt es nicht.

Die Ausbildung zu persönlicher und sexueller Entwicklung und die Besprechung solcher Themen sind nicht vorgesehen, weder in Ausbildung, noch in Fortbildungen, und wenn Fachleute der Sexualpädagogik in die Schulen eingeladen werden, gibt es zwar große Dankbarkeit, aber wenig fachliche Anknüpfungen.

queer-offene Gruppen in Schule und Hochschule starten?

An der Kunst-FOS und -BOS gibt es eine „Gay-Straight-Alliance“, und es könnte sicher noch eine Beschreibung zu finden sein, in der alle Beziehungs- und Identitätsformen und daran Interessierten sich finden könnten.

Nun gibt es in fast allen Schulen irgend eine Form der Sozialen Arbeit, doch wie ist so eine Gruppe zu starten?

Eine kleine Anleitung und Erfahrungsberichte, Austausch- und Peer-Beratungs-Ebenen, auf denen dann die jungen Leute selbst initiativ werden können, eine Verbreitungs-Ebene über Beratungsstellen, Lehrer-Verbände, Soziale Arbeit und Schulleitungen …

wer mag sich mit dran machen, vielleicht für ganz Baiern?

)* Studie des Deutschen Jugend-Institut DJI

Acht von zehn LGBT-Jugendlichen erleben … – queer.de www.queer.de/detail.php?article_id=29678

Studie des Deutschen Jugendinstituts Acht von zehn LGBT-Jugendlichen erleben Diskriminierung. Das neue Buch „Coming-out – und dann…?!“

„Mehr als 80 Prozent der LGBT-Jugendlichen in Deutschland werden diskriminiert – obwohl in den vergangenen Jahren die Akzeptanz gegenüber sexueller und geschlechtlicher Vielfalt zugenommen hat. Am häufigsten erleben junge Queers Diskriminierungen in der Öffentlichkeit, in Schule, Ausbildung und Beruf, aber auch in der Familie und im Freundeskreis. Diese Erfahrungen beschreiben die beiden Wissenschaftlerinnen Claudia Krell und Kerstin Oldemeier vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) in ihrem neuen Buch „Coming-out – und dann…?!“. Es basiert auf einer bundesweiten Online-Befragung von 5.000 Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 27 Jahren und 40 persönlichen Interviews.“ www.queer.de

grell_oldemeier_coming out djiClaudia Krell, Kerstin Oldemeier: Coming-out – und dann…?! Coming-out-Verläufe und Diskriminierungserfahrungen von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans* und queeren Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland. 260 Seiten, Verlag Barbara Budrich. Leverkusen/Opladen 2017. 28 Euro. ISBN: 978-3-8474-0572-6

 

Ein Mann der Extreme: Leonard Bernstein

„… der mit seiner ausgelebten Bisexualität seine Familie auf eine extreme Bewährungsprobe stellte.

Ausgeprägtes Sendungsbewusstsein, pädagogisches Feingespür unermüdliche Experimentierfreude, der unbedingte Wunsch nach Anerkennung, nach größtmöglicher persönlicher Freiheit, ein ausgeprägter Geschäftssinn, aber auch der Wille etwas für die Ewigkeit zu schaffen, das sind nur einige der Eigenschaften, die Bernstein zum Erfolg geführt haben, so Müller.“
29.05.2018 von Dorothea Hußlein in:

https://www.br-klassik.de/aktuell/br-klassik-empfiehlt/buecher/buch-tipp-sven-oliver-mueller-bernstein-der-charismatiker-100.html

Leonard Bernstein bei Reclam

Vielleicht eine aktuell typische Herangehens-Weise, nun nach den Beschreibungen von Talent und Charakter auch Depressionen und eine Bemerkung zu einem „bunten“ Familienleben  einfließen zu lassen.

Früher hatten Künstler-Persönlichkeiten grundsätzlich solche Krisen und Lebensformen, heute braucht der Konzert- und Kunstbetrieb bis hin zum politisch korrekten Verhalten allerdings zuverlässige Persönlichkeiten.

Das Geschäft hat längst den Kunstgeschmack mit samt den KritikerInnen übernommen, und die Blase der teuren Konzerte gibt Sicherheiten für die bezahlenden Gäste, Kunstgenuss, oft staatlich und städtisch als Orestige subventioniert.