Filmfest München – queer:

https://www.filmfest-muenchen.de/
Liebe Filmfreund*innen,
 
auch bevor wir mit dem Queer Film Festival München (QFFM) im Oktober zum siebten Mal unsere Auswahl der wunderbarsten, schönsten, spannendsten und großartigsten queeren Filme 2022 präsentieren (Save the Date: 11.-17. Oktober!), gibt es in der Stadt einige cineastische Highlights, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet:

 – FILMFEST MÜNCHEN 2022 –
Noch bis zum 2. Juli findet das wunderbare Filmfest München in den Programmkinos und interessanten Off-Locations der Stadt statt – mit dabei sind auch wieder zahlreiche queere Arbeiten:

Während uns João Pedro Rodrigues mit IRRLICHT ein homoerotisches Musical-Märchen vorlegt, erzählt der Dokumentarfilm SIRENS von der ersten rein weiblichen Metalband aus dem Nahen Osten. Auch Rosa von Praunheim meldet sich mit seinem campy Biopic REX GILDO – DER LETZTE TANZ zurück. Das gesamte Programm findet ihr hier.
 – HOLY TRINITY –
HOLY TRINITY © Full Spectrum Features
Darüber hinaus gibt es am Montag, 11. Juli, um 19:30 Uhr ein Filmscreening im Studio der Münchener Aidshilfe, Lindwurmstr. 71 (Innenhof):
Gemeinsam mit der Münchener Aidshilfe bringen wir mit HOLY TRINITY (R: Molly Hewitt) einen Publikumsliebling des QFFM für euch zurück auf die Leinwand.

Dessen Protagonist*innen existieren in einer umgekehrten, fantastischen Gegenwelt, in der alternative Kultur und Sexualität die Norm sind und ‚Normalität‘ nirgendwo zu finden ist. Es geht um den ultimativen Rausch in dem sex-, kink- und misfits-positiven Kosmos der Heiligen Dreifaltigkeit.

Holy Trinity ist der feel-good-all-around-queer Film der letzten Jahre. Wir zeigen die englische Originalversion mit deutschen Untertiteln, der Eintritt ist frei und ab 18 Jahren. 

 – QFFM und das vinzenz präsentieren PASOLINI –
Zwischen dem 17. und 31. Juli gibt es außerdem an drei verschiedenen Abenden drei Pasolini-Klassiker zu bestaunen (Konzept von Michael Bischoff und QFFM):
17.7.2022, 20 Uhr, ZIRKA (Zentrum für interdisziplinäre Raum- und Kulturarbeit, Dachauer Str. 110c, 80636 München):
„La Ricotta“ (R: Pier Paolo Pasolini, 1963, 30 min.) Eintritt frei
24.7.2022, ab 18 Uhr, Das KloHäuschen (Thalkirchner Str. 81, 81371 München):
„Gastmahl der Liebe“ (R: Pier Paolo Pasolini, 1964, Dok.-Film, 92 min., rollierender Einlass) Eintritt frei
31.7.2022, 20 Uhr, ZIRKA (Zentrum für interdisziplinäre Raum- und Kulturarbeit, Dachauer Str. 110c, 80636 München):
„Teorema – Geometrie der Liebe“ (R: Pier Paolo Pasolini, 1968, 98 min.) Eintritt frei

statt Herrschaft und Mackertum

  • Zuerst müssen wir sie in unserem Kopf finden,
  • dann die Herkunft in der Geschichte,
  • bis wir sehen können, dass schon ganz Viele befreit und anders leben:

Wir wurden durch die Religionen dazu verführt, an Herrschaft und Obrigkeit zu glauben, weil ja auch Gott über uns herrscht, „mit seiner Gnade“ und „für unsere Sünden“? Die Ideologie der Schuld führt zur Schuld für unser Leben: Du hast zu schuften und zu zahlen. Es geht auch anders:

David Graeber arbeitete die Jahre 2007-2013 an der Goldsmiths University und war von 2013 bis zu seinem Tod Professor für Anthropologie an der London School of Economics.

Seine wichtigsten Bücher:

Anfänge

 David Graeber, David Wengrow Anfänge Eine neue Geschichte der Menschheit
David Graeber, David Wengrow Anfänge Eine neue Geschichte der Menschheit

Zur Kolonialzeit wurde von den gebildeten Missionaren, vor allem Jesuiten, ausführlich berichtet, dass die „neuen Völker“ so schwer zu missionieren und unterwerfen sind, weil sie es nicht gewöhnt sind, den Befehlen eines Anderen zu gehorchen. Spannend, was die Religionen mit ihrem „Herrn“ und den angedrohten Strafen mit uns gemacht haben:

Von den indigenen Völkern Amerikas und Kanadas wir berichtet, dass die Grundversorgung so wie so für alle gemeinsam war, Privatbesitz war eine Kleinigkeit für Geschenke, für Spiele, … ———–


„David Graeber, der bedeutendste Anthropologe unserer Zeit, und David Wengrow, einer der führenden Archäologen, entfalten in ihrer großen Menschheitsgeschichte, wie sich die Anfänge unserer Zivilisation mit der Zukunft der Menschheit neu denken und verbinden lässt.

Sie revidieren unser bisheriges Menschenbild und erzählen Menschheitsgeschichte, wie sie noch nie erzählt wurde. Über Jahrtausende hinweg, lange vor der Aufklärung, wurde schon jede erdenkliche Form sozialer Organisation erfunden und nach Freiheit, Wissen und Glück gestrebt.

Graeber und Wengrow zeigen, wie stark die indigene Perspektive das westliche Denken beeinflusst hat und wie wichtig ihre Rückgewinnung ist. Lebendig und überzeugend ermuntern sie uns, mutiger und entschiedener für eine andere Zukunft der Menschheit einzutreten und sie durch unser Handeln zu verändern.

David Graeber war der wichtigste Vordenker der Occupy-Bewegung und ein weltbekannter Intellektueller. Er lebte seine Ideen von sozialer Gerechtigkeit und Befreiung, gab den Unterdrückten Hoffnung und inspirierte zahllose andere zur Nachfolge. Am 2. September 2020 starb David Graeber völlig überraschend im Alter von 59 Jahren in Venedig; drei Wochen zuvor hatten er und David Wengrow „Anfänge. Eine neue Geschichte der Menschheit“ beendet. (das Original des Verlags weiter lesen) ————-

Wenn wir unsere dümmlichen Beiträge gegen das bedingungslose Grundeinkommen hören, „dann würde niemand mehr arbeiten“ und „wer soll das bezahlen?“ merken wir, dass das Selbstverständlichste, das Grundlegende zu Essen, zu Wohnen, inzwischen zu „Menschenrechten“ erklärt, zum Almosen verkommen ist, zur Justiz-Sache pervertiert, die das heilige Privat-Eigentum garantiert und religiöse Gemeinschafts-Mäntelchen herumwickelt.


Die biologischische Bedeutung der Homosexualität

Warum uns die Bisexualität zum Menschen macht
Die biologischische Bedeutung der Homosexualität

Warum uns die Bisexualität zum Menschen macht: Santiago de la Iglesia Turiño bei http://lulu.com auch als ebook oder Paperback: Zuerst müssen wir sie in unserem Kopf finden, dann die Herkunft in der Geschichte, bis wir sehen können, dass schon ganz Viele befreit und anders leben: Anfänge und die anderen Möglichkeiten: Statt mörderischer Hetero-Schimpansen-Intelligenz bisexuelles gemeinschaftliches Leben:

Warum uns die Bisexualität zum Menschen macht?

Zu Beginn fasst der Autor Santiago de la Iglesia Turino die bis etwa 2009 gängigen Thesen um Hetero-Ideologien zusammen, sehr drastisch am Beispiel der mörderischen Hetero-Schimpansen-Intelligenz: Gebietskämpfe, die sehr an die derzeitigen Nachrüstungen und die Auseinandersetzungen um „Gebiete“ in der Ukraine erinnern:

Meine Assoziation dazu ist vor allem die schreckliche Auswahl unserer Kinder in den Schulen und Hochschulen nach alten Kriterien der „Intelligenz“: Nicht beeinflusst von kreativen und sozialen Fähigkeiten … bis zur Frage der Veränderungsfähigkeit: Altbackene Kriterien HERRschen in altbackenen Parteien-ReGierungen.

Von den Bonobos springt der Autor zu den Forschungen von Alfred Charles Kinsey, der 1948 die Forschung zur männlichen und 1953 zur weiblichen Sexualität veröffentlicht hatte: Aufsehen erregend die Forschungen, aber wenig bekannt die sieben Stufen, die er definiert hat: 0 für rein Hetero, 6 für rein Homo, und 5 Stufen da-zwischen.

Heute würden wir natürlich noch die diversen Selbst-Definitionen der Geschlechter als Varianten dazu nehmen, die Viele nun zu den Begriffen „pan-sexuell“ führen: Nicht an die Orientierung der Person gebunden.

Warum uns die Bisexualität zum Menschen macht

„Die pathologische Angst vor der Homosexualität“ hat die Thematik der Bisexualität verdrängt, die Jahrhunderte der verweigerten Aufklärung haben die kirchlichen und faschistischen Kleinfamilien- und Hetero-Romanzen-Kulturen im Denken bis heute festgeklopft.

Heute wissen wir die biografischen Veränderungen, die biologischen und hormonellen Zwischenstufen, haben aber kaum angemessene Ausdrucksweisen für all die möglichen Varianten, die wir leben können:

Seine Ausfälle gegen die kirchliche Hetero-Norm ist vor allem im spanischen (Barcelona) Kontext zu verstehen, hat aber auch die aktuellen weltweiten Tötungen und Verfehlungen in den Internaten schon im Blick, müsste wohl aber heute auf die evangelikalen faschistischen Entwicklungen erweitert werden.

Warum uns die Bisexualität zum Menschen macht?

Weil wir uns befreien und bilden können, weil wir unsere verschiedenen Seiten entdecken können, und weil wir dann keine dummen Gläubigen, Untertanen und Soldaten mehr sein können, die aus unkontrollierter Aggression morden und aus Gruppen-und Stammes-Gefühlen und –Mythen reagieren müssen.

erste Aktivität:

https://action.allout.org/de/m/911d506e/