monoman oder monogam?

mono – eines allein

keiner will so ganz allein sein … auch wenn wir es uns gelegentlich wünschen.

ganz allein?

Leider sind wir oft nicht alleine genug … außer manchen, die es gerne umgekehrt hätten: Bis hin zum Krankheitsbild der Depression, das auch den Punkt beinhalten kann, keine Kontakte mehr aufnehmen zu können, zu wollen, nicht mehr zu wissen, wo her die Energie dazu nehmen.

allein mit dir!

Gutes Allein sein kann so schön sein! Manche gehen dafür ständig zum Angeln oder zu ihren Einzel-Sport-Arten, um die eigene Kraft und sich selbst zu spüren.

stereo?

Viele Dinge würden wir gerne teilen, gemeinsam genießen, und vor allem das genüssliche Essen braucht gute PartnerInnen, die wir auch dafür finden können. Nicht alle Partner taugen dafür, die einen schlingen, die anderen mäkeln … gut, die passenden Genießenden dafür zu finden.

Und im Sex?

Die gleiche Sache. Und wenn es nicht alltäglich passt, eine Lösung finden, die aus der alten Vereinbarung eine neue macht, in der die Partnerschaft gewinnt. Das ist ein Kunststück, aber es gibt auch künstlerische Begleitungen dazu: Etliche Beratungsstellen, vor allem wenn die Beratenden eine Gestalt-Ausbildung haben.

In einer meist kostenlosen ersten Kennenlern-Situation wird der Auftrag abgesprochen, dann entscheiden beide sich nach einer vereinbarten Zeit, ob und wann sie starten wollen und wie lange eine erste Phase dauern soll. Die Kosten richten sich oft nach dem Einkommen der Beratenen.

undefiniert

Definition brauchst du nur, damit du anderen klare Signale senden kannst: Ich bin, ich möchte, interessiert dich …

bisexuell

Zuerst sind wir alle in dieser Gesellschaft auf Hetero-Sexualität getrimmt, und so bald du abweichst, wirst du auf Staunen stoßen. Wenn du ängstlich bist, wirst du es als Ablehnung interpretieren, wenn du mutig bist, als Anerkennung: Es gibt etwas anderes, wie willst du das leben?

Alle, die uns lieben, brauchen eine Antwort dazu, und wir können sie auch immer wieder neu finden, so bald wir uns nicht mehr der Norm-abfallend empfinden.

offen

Es sind mehr Menschen für Begegnungen und Beziehungen offen, als wir meist annehmen, und viel mehr Menschen haben andere als Hetero-Erfahrungen, ohne darüber reden zu können und zu wollen.

pan

als griechischer Gott der Fruchtbarkeit liebte alles Leben, die mittelalterlichen Christen hatten ihn zum Satans-Bild gemacht, und leben seitdem gegen die Natur.

Pansexuelle sagen, sie können sich in Menschen aller Art verlieben, ob asexuell, bisexuell, heterosexuell oder transgender …

poly

poly-amor meint das Gegenteil von Besitz-Beziehung: Manche wollen verschiedene Beziehungen gleichzeitig oder nebeneinander, aber auch die Offenheit dazu, denn „Seitensprung“ ist die Untreue nur in der monomanen Heterosexualität, die aber auch von vielen Homosexuellen zu imitieren versucht wird.

monogam: was in der Ehe traditionell versprochen wird: Nie mit einer anderen Person eine Beziehung einzugehen oder Sex zu haben.

monoman: allein sein wollen, auch zu zweit abgeschlossen in der Beziehung.

gender

meint die Frage der Bedeutung von Geschlecht in den verschiedenen Beziehungen, natürlich auch in der eigenen Identität, in der erotischen, der sexuellen und der sozialen Orientierung. Manche Begegnungen fallen uns leichter, bei anderen haben wir Belastungen …

Leichter fällt es manchen über ein gemeinsames Hobby oder den

Fetisch

Jede Fetisch-Gruppe entwickelt ihre eigene Sprache in Gesten, Regeln und Zeichen, in die man mit der Zeit eingeweiht werden kann, und im Internet ist inzwischen jede Gruppe, Phantasie und Vorstellung zu finden, wenn man auf die passenden Schlüsselworte kommt. Die sind nicht in allen Sprachen gleich …

Drag Queens, Leder, Nylons, Unterwäsche, BDSM, Travestie, Sportklamotten, Schuhe, …

zwei spirits

Eine spannende Kultur berichtet uns Kanada: Die Menschen der Zwei Geister, sollten wir mit zwei Richtungen, zwei Identitäten übersetzen?

www.thecanadianencyclopedia.ca/en/article/two-spirit

Eine Vorbereitung für die Sexualpädagogik mit Gewanderten und Geflüchteten, die vor allem in den Berufsschulen neue Orientierung brauchen: Wie diese Deutschen wirklich sind, und wie sie so geworden sind:

Befreiungsbewegungen zu Bürgerrecht, Frauenrechten, Menschenrechten …

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queere dates in münchen

was hat der Reinigungsmitarbeiter einer Schwulensauna zu berichten? Wie fühlt es sich an, als blinde Frau beim Spaziergang vom Weg abzukommen und plötzlich in einem Nudisten Camp zu landen? Und wie schmeckt eigentlich die Liebe? Fruchtig, salzig oder scharf?

Diese und weitere Fragen wird Euch unser abwechslungsreiches Filmprogramm beantworten. Denn das Queer Film Festival München, lädt wieder zum

QFFM | QUEER MIXTAPE – Kurzfilmabend:
15. Dezember 2017 | 20:45 Uhr | Filmtheater Sendlinger Tor | Sendlinger-Tor-Platz 11

Zum Abschluss dürft Ihr auch gerne aktiv mitwirken! Ihr stimmt über Euren Lieblingsfilm ab, der dann beim 3. Queer Film Festival München 2018 das Programm eröffnen wird. Mehr Infos zum Programm
Tickets

Herzliche Grüße  Sylva Häutle und das QFFM-Team www.qffm.de

QFFM | Queer Film Festival München & Queer Culture e.V.


 

1Rosa Winkel8.12.2017 QUEER SHOTS – Die queere Kurzfilmnacht

Bei den QUEER SHOTS präsentieren wir seit 2015 jedes Jahr preisgekrönte queere Kurzfilme und Publikumslieblinge.
Dieses Jahr liegt der Schwerpunkt bei narrativen Kurzfilmen, die uns in den letzten dreizehn Monaten auf Festivalreisen begeistert haben. Die Erlöse der Veranstaltung werden dieses Jahr je zur Hälfte dem Projekt Prävention im Sub und der Münchner Aids-Hilfe gespendet.
Das Besondere an den QUEER SHOTS im Vergleich zu anderen queeren Kurzfilmabenden sind die Filmgespräche, da wir stets versuchen, die Filmemacher*innen nach München zu holen.
Clara Stern, Regisseurin von MATHIAS (DIAGONALE Preis Kurzspielfilm 2017) und Leandro Goddinho, der Regisseur von POOL (33 Internationale Preise) stellen ihre Filme persönlich vor.
Neben MATHIAS und POOL zeigen wir unter anderen auch den Queer Palm-Gewinner ISLANDS (LES ÎLES) von Yann Gonzalez und den Teddy Award- Gewinner MIN HOMOSYSTER von Lia Hietala vor.

Zeit: 21:15 – 23:30 Uhr im City Kino München Eintritt: 7,50 €
Veranstalter: QUEER SHOTS  http://city-kinos.de/tickets/reservation/1063877
Email-Adresse: muenchen@queerscope.de

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13.01.2018  Munich Kyiv Queer wird 5 Jahre alt!

Wir feiern unseren Geburtstag!
Im Kleinen fing alles an. Zu dritt saßen wir im November 2012 in einem kalten Raum bei Diversity, Münchens LesBiSchwulem und Trans* Jugendzentrum, und beschlossen, eine Kontaktgruppe zu gründen.
Eine lose Initiative, die zwischen Kyiw und München, den beiden Partnerstädten, Projekte vermitteln sollte. Den Namen Munich Kyiv Queer bekamen wir erst ein paar Wochen später, auch das Logo, die Website.
Es begann mit einer Ausstellung und bald fingen wir an, uns selbst Aktionen zu überlegen. So folgten Ausstellung auf Ausstellung, Debatten und Demos, Workshops, Konzerte, bald Filme und – allen voran: die Kooperation zwischen CSD und KyivPride, die wir begleiten.
Eine beispiellose Erfolgsgeschichte, die wir mit Euch feiern wollen! Es gibt ein ukrainisches Vorspeisenbuffet, Wodka und Drinks zum Selbstkostenpreis. Bitte kurze Rückmeldung zwecks Buffetplanung unter Conrad@MunichKievQueer.org.

Zeit: 19:00 – 23:45 Uhr im LeTRa, Angertorstraße 3, 80469 München Eintritt: frei
Veranstalter: Munich Kyiv Queer www.MunichKyivQueer.org
Email-Adresse: conrad@munichkievqueer.org

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12. – 25.03.2018  Die Internationalen Wochen gegen Rassismus

finden im kommenden Jahr vom 12. bis 25. März 2018 statt. Die Landeshauptstadt München wird in diesen zwei Wochen eigene Akzente zum Thema setzen.

Daneben möchten wir in Form eines gemeinsamen Programmhefts und mit Plakaten im öffentlichen Raum möglichst vielen Vereinen, Organisationen, Kultureinrichtungen, Initiativen oder Verwaltungseinheiten die Möglichkeit geben, sich deutlich gegen Rassismus zu stellen und diese Positionierung gemeinsam in der Stadtgesellschaft zu verankern.

Alle Veranstaltungen oder Aktionen sollen als eigenständige Formate mit je eigenen Veranstaltern sichtbar bleiben. Es gibt keine Vorgaben, was Formate angeht – wir freuen uns jedoch insbesondere über kreative Formen.

Inhaltlich können sich die Veranstaltungen sowohl mit dem Thema Rassismus bzw. antirassistischen Gegenstrategien – insbesondere in München und Deutschland – auseinandersetzen, als auch Stellung beziehen gegen Antisemitismus, Antiziganismus oder andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

Als Logo für Flyer und Plakat dient das vom Interkulturellen Rat für die Internationalen Wochen gegen Rassismus entwickelte Logo („100% Menschenwürde – Zusammen gegen Rassismus“):

http://www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de/

Wir unterstützen gerne bei Vernetzung (z.B. Raumsuche o.ä.) und in geringerem Umfang auch bei der Finanzierung von Aktivitäten.

Die Fachstelle für Demokratie nimmt gerne Veranstaltungs- und Aktionshinweise unter fgr@muenchen.de entgegen. Bitte benutzen Sie dafür das Formblatt, welches Sie sich auch über obige Mailadresse zusenden lassen können. Redaktionsschluss für das Programmheft ist der 26.01.2018.

Wir freuen uns auf viele Hinweise und auf ein umfassendes und vielfältiges Programm.

Veranstalterin: Landeshauptstadt München, Fachstelle für Demokratie

Info und Kontakt: fgr@muenchen.de

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Womit mischen wir uns da ein?

Qulture hatte grade einen schönen bunten Einstieg mit einer Party und dem Queerkafe im Kafe Marat …

danke für die Hinweise an die kgl:

Alle hier aufgeführten Veranstaltungen, das Programm von Mongay und die Termine der Straßenfeste usw. findet Ihr auch im Internet unter: http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Direktorium/Koordinierungsstelle-fuer-gleichgeschlechtliche-Lebensweisen/Veranstaltungen.html
Wenn Ihr Termine über die Info-Mail versenden lassen wollt, nutzt bitte
das Online-Formular: https://ssl2.muenchen.de/process.php?path=dir/dir_kogl/dir_kogl

Lieber Queer als nur Bi?

So ganz trifft es natürlich nicht unsere Kompetenz, die mit Bi klarer beschrieben ist, aber queer trifft es natürlich in unserer Breite auch:

Da sind natürlich andere Gruppen schneller und queerer: Die QTIES Munich als Teil von VivaTS treffen sich jeden 1. Freitag 18-20h im Selbsthilfezentrum www.shz-muenchen.de in der Westendstr. 68 (wo wir seit Urzeiten offiziell als bisexuelle Selbsthilfegruppe „uferlos“ geführt sind). Die www.QTIES.de sind auf Facebook als QTiesMunich zu finden.

Hier anregende Literatur aus anderen Städten:

Im Rahmen unserer Abendveranstaltungsreihe “Queer und Jugendkulturen” freuen wir uns auf Runde 4 in diesem Jahr: am 23.11.2016 zum Thema “Queer Zines”. Das Archiv der Jugendkulturen sammelt schon seit vielen Jahren Zines. Vor allem im Bereich Punk haben wir eine sehr große Sammlung. Seit einigen Jahren beobachten wir aber die Entwicklung, dass vor allem im […] […]

über Is Queer the new Punk!? — Blog der Jugendkulturen — xclusivx fanzine: More than Music. Total Liberation.

Spenden für Asyl-Rechtsberatung

als ich meine Freundin zum Abschied geküsst habe, wusste ich nicht, dass das unser letzter Kuss sein würde.

Mein Name ist Aicha* und ich bin eine lesbische Geflüchtete aus Tunesien. Nachdem meine Eltern uns beim Küssen erwischt hatten, wollten sie mich zwingen, einen Mann zu heiraten. Es war die Hölle.

Kurze Zeit später hörte mein Chef von der Geschichte und hat mich gefeuert. Dann fand der Vater meiner Freundin es heraus. Er hat mich brutal verprügelt und zur Polizei geschleppt.

Und so war ich Knall auf Fall obdachlos, arbeitslos und mir drohten drei Jahre Gefängnis wegen Verstoß gegen die tunesischen Gesetze gegen Homosexualität. Ich war gezwungen, aus meiner eigenen Heimat zu fliehen und Asyl in Deutschland zu suchen.

Der einzige Grund, warum ich heute in Sicherheit bin und Dir schreiben kann, ist, weil ich Hilfe von einem deutschen Verein, der Homosexuellen Selbsthilfe (HS), bekommen habe, die Menschen wie mir helfen, Asyl zu bekommen. Aber dieses Jahr sind bei ihnen so viele Anfragen eingegangen, dass es für sie finanziell eng wird.


LGBT*-Flüchtlinge in Deutschland brauchen Deine Hilfe. Jetzt mitmachen

Als ich in Deutschland Asyl beantragt habe, hatten die Behörden Zweifel an meiner Geschichte. Der Dolmetscher, der mir gestellt wurde, war homophob, hat mich permanent beleidigt und falsch übersetzt. Mein erster Asylantrag wurde abgelehnt und ich war hoffnungsloser denn je.

Zum Glück traf ich auf Aktivist*innen, die sich um einen Anwalt für mich kümmerten. Daraufhin prüften die Behörden meinen Fall noch einmal und ich bekam endlich Asyl.

Mit Deiner Spende heute könnte die HS 27 Asylbewerber unterstützen, die dringend vorurteilsfreien Rechtsbeistand benötigen, um in Sicherheit zu bleiben.

Dank der Homosexuellen Selbsthilfe habe ich das Gefühl, mein Leben wieder in der Hand zu haben. Vor kurzem bin ich mit meiner neuen Partnerin zusammengezogen. Mein Deutsch wird immer besser und ich möchte bald eine Ausbildung anfangen.

Aber ich bin nur eine unter vielen. Bitte unterstütze andere LGBT*-Asylsuchende, die dringend Hilfe brauchen.

die Amerikanische Organisation All Out sammelt in dieser Woche Spenden für uns, weil wir seit Wochen lesbischen, schwulen, transidenten – kurz: allen solchen Menschen, die aus ihrem Heimatland fliehen mussten, weil sie verfolgt werden, da sie nicht 100% konventionell-heterosexuell leben können – keine finanzielle Unterstützung mehr bieten können, weil unsere Kasse leer ist.

Selbstverständlich können Spenden auch direkt an das Vereinskonto überwiesen werden: IBAN: DE51 4306 0967 8021 3179 00 BIC: GENODEM1GLS

Homosexuelle Selbsthilfe e.V. – wir finanzieren Vielfalt, seit über 37 Jahren
Postfach 12 05 22 in 10595 Berlin Stefan.Reiss@HS-Verein.de
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crowd funding haben wir schon mehr als 20 Jahre gemacht, bevor der Begriff überhaupt erfunden wurde
www.HS-Verein.de


Die in Bayern / München geplante und zu gesagte Unterkunft für LBGT*-Asylsuchende ist bis heute nicht eingerichtet …

20. Okt 1934: Razzia gegen Schwule in München

Gedenken für die Verfolgten ab 20.Okt 1934:

Eine Kooperationsveranstaltung von Forum Homosexualität München und Rosa Liste, sub

20. Oktober, 19 Uhr. Treffpunkt: Oberanger, Ecke Dultstraße. Das Gedenken endet gegen 20.30 Uhr.

Am 20. Oktober 1934 fand in München die erste große antihomosexuelle Razzia der Nationalsozialisten statt. In den folgenden Jahren wurden viele Männer und auch Frauen ihrer sexuellen Identität wegen diskriminiert, eingesperrt, geschlagen und sogar getötet.
Am Jahrestag der Verhaftungswelle gedenken wir der zahlreichen Opfer des Nazi-Regimes, aber auch derer, die noch bis 1969 und danach aufgrund des Paragraphen 175 verfolgt wurden.
Erstmals kann das Gedenken am Mahnmal Oberanger, Ecke Dultstraße stattfinden, das seit Juni 2017 begehbar ist. Im Anschluss zieht ein Lichterzug mit Kerzen zum Sub. Die Veranstaltenden hoffen auf rege Beteiligung der Szene.

Zuerst gab es ja auch noch Schwule bei den Nazis:

In der SA hatte Ernst Röhm eine obere Ebene, die am 30.Juni 1934 ermordet wurde, gleichzeitig mit etwa 100 dem Führer mißliebig gewordenen Personen im ganzen Deutschen Reich:

Der Oberste Stabsführer der „Sturmabteilung“ (SA), der die unzufriedene und arbeitslose Arbeiterjugend der großen Städte massenhaft integrierte in einer Art „Volksarmee“ aus Straßenkämpfern und Schlägern, die in den Jahren von 1930 bis 1933 mit skrupelloser Brutalität den öffentlichen Raum für Adolf Hitler und die NSDAP eroberte.

Nun übernahm die Polizei die Aufgabe:

Rosa Listen führte sie schon immer und im Endeffekt bis heute:

Jeder „Fall“ von Homosexualität (die damals nur zwischen Männern ernst genommen wurde, wenn es um Definitionen von „Eindringen“ ging, wurde zum Gerichtsakt, und zum Vermerk in den Polizeiregistern.

Dort gibt es bis heute Vermerke wie männlich, weiblich, lesbisch, schwul, Stricher, Prostituierte, Transvestit etc … kodiert als Geschlecht und die Frage der Straffälligkeit.

Während der Verfolgung der Männer mit dem §175 (bis neulich) und Unterbringung in Konzentrationslagern gab es für Frauen ähnliche Urteile als „unmoralisch“ und unzuverlässig, was ebenfalls zu Unterbringung führen konnte.

Doch was geht den Staat heute unser Geschlecht an? Intersexuelle kämpfen für eine offene Handhabung: Frei lassen können der Rubrik auf Wunsch.

Ausführlicher zu Röhm: http://www.whoswho.de/bio/ernst-roehm.html

Queer Film Festival München

Queer Film Festival München – QFFM geht mit einem bunten Programm ins zweite Jahr! Diesen Herbst zeigt das Festivalteam

vom 12. – 15. Oktober 2017,

an vier Tagen ausgewählte queere Spiel- und Dokumentarfilme, diskutiert mit Gästen darüber, wie queer München wirklich ist und begrüßt die Macher*innen des XPOSED International Queer Film Festival Berlin, die uns ihre besten Kurzfilme präsentieren.

Das Festival findet wieder an verschiedenen kulturellen Orten der Stadt wie:

  • der HFF München
  • Minna Thiel
  • in unserem Hauptspielort dem NEUEN MAXIM Kino in der Landshuter Allee
  • dem Werkstattkino,
  • und dem Kunstverein München

statt. Unser diesjähriger

Schwerpunkt liegt auf der jungen Generation, der GENERATION WHAT.

Wie wachsen junge, queere Menschen in Europa, den USA und dem Rest der Welt auf? Wo waren ihr Eltern Wegbereiter und wo müssen sie selbst für ihre Rechte kämpfen? Die Begrifflichkeiten sind vielfältiger, die Gesellschaft in einigen Ländern offener und der Umgang mit der eigenen Sexualität und Identität bestimmter.

Aber ist das Leben auch einfacher geworden?

Oder ist gerade diese Komplexität ein Faktor der Verunsicherung?

Wir zeigen Filme über Menschen, die hungrig sind auf selbstbestimmtes Leben, soziale Gerechtigkeit und emanzipierte Liebe.

Eröffnet wird das Festival am Donnerstag Abend mit dem vielfach international ausgezeichneten israelisch-französischen Spielfilm BAR BAHAR (IN BETWEEN).

Der Film zeigt das Leben dreier junger Palästinenserinnen in Tel Aviv, die die Balance zwischen Tradition und Moderne suchen. Eine Thematik, die nicht nur im Heimatland für Furore gesorgt hat. Eine der Hauptdarstellerinnen wird zum Filmgespräch anwesend sein.

Anschließend laden wir unser Publikum gerne zur Festival-Eröffnungsparty bei Minna Thiel vor der HFF ein.

Am Freitag liegt der Focus auf den inneren Konflikten und den eigenen Dämonen mit denen man kämpft. Der Berlinale und Sundance Beitrag GOD’S OWN COUNTRY ist die einfühlsame Geschichte eines jungen britischen Farmers und seines sexuellen und emotionalen Erwachens.

Der Film ist in diesem Jahr der QueerScope-Debütfilmpreisträger. Der ebenfalls international prämierte isländische Spielfilm HJARTASTEINN (HERZSTEIN) bildet den Tagesabschluss mit der bildgewaltigen Geschichte zweier Freunde, die einen Sommer erleben, der nichts so hinterlässt wie es vorher war.

Der Samstag bildet den Schwerpunkt der starken Persönlichkeiten. Es startet mit dem amerikanischen Dokumentarfilm, präsentiert vom DOK.fest München, POLITICAL ANIMALS. Es ist die packende Geschichte vier kalifornischer Politikerinnen, die jahrzehntelang für die Gleichstellung und soziale Gerechtigkeit von Schwulen und Lesben kämpfen.

PRINCESS CYD ist eine poetische Familiengeschichte von zwei starken Frauen aus verschiedenen Generationen, die nicht nur voneinander lernen, sondern auch das jeweilige „Anderssein“ respektieren.

Das italienische Spielfilmdebüt ARIANNA zeigt eine melancholische, fast schon poetische Intersex-Geschichte einer starken Mädchenfigur, eingebettet in malerischen Sommerbildern. Ein modernes, italienisches Portrait über die Pubertät und die Definition von Weiblichkeit. Die Anwesenheit des Regisseurs und der Hauptdarstellerin ist in Planung.

Am Sonntag macht der japanische Spielfilm CLOSE-KNIT den Anfang. Der diesjährige Berlinale Teddy-Award Jury Gewinner ist ein schräges Familienportrait, das durch Fürsorge und Liebe geprägt, die Selbstverständlichkeit nichtnormativer Identität zeigt. HUNKY DORY zeigt eine queere Vater-Sohn Geschichte zwischen einem erfolglosen Glam-Rocker und seinem elfjährigen Sohn.

Liebevoll, herausfordernd, wunderschön. 

Dieses Jahr probieren wir etwas Neues aus: eine  SNEAK PREVIEW im NEUEN MAXIM Kino!

Einen ganz besonderen Film, über den wir euch vorab nichts erzählen. Wir wollen euch einen Film zeigen, der nur für sich selber spricht, und euch einladen, ohne Erwartungen und Bilder im Kopf diesen zu erleben.

Ganz besonders freuen wir uns, dass unser Festival den Film vor seiner offiziellen Deutschlandpremiere zeigen darf.

Ein sicherlich weiteres Highlight ist das Revival der legendären MIDNIGHT MOVIE-Kultnächte im Werkstattkino und wir freuen uns auf ein 70´ger Jahre Feeling: dieses Jahr präsentieren wir euch den revolutionären, dreistündigen kanadischen Spielfilm CEUX QUI FONT LES RÉVOLUTIONS À MOITIÉ N’ONT FAIT QUE SE CREUSER UN TOMBEAU (THOSE WHO MAKE REVOLUTION HALF WAY ONLY DIG THEIR OWN GRAVES)

Im Münchner Kunstverein lädt zudem die PODIUMSDISKUSSION mit dem Titel

QUEER IN MÜNCHEN!?

zum Mitdiskutieren folgender Fragestellungen ein:

Was heißt es queer in München zu sein? Gibt es ein spezielles Münchner Queer-Gefühl? Ist queer hier subversiv oder konservativ? Wie umgehen mit Rassismus und anderen Phobien auch in der eigenen Szene? Wer ist diese Szene überhaupt? Und wo soll es hingehen? Welche Utopien können erdacht und gelebt werden? Mit dabei sind unsere Gäste:

Muriel Aichberger, Henri Jakobs, Pascal Nissing

Merle Groneweg, wir freuen uns auf Moderatorin Christina Wolf (BR3 – Puls)

Wir freuen uns auf euer Kommen und tolle Gespräche!

Christian für das QFFM Team

QFFM

Feinen Bi-visibility-Tag allerseits!

Falls es in deiner Umgebung jemand gibt, grüße doch freundlich, denn der 23. September ist, aus den angelsächsisch-großbritannischen Ländern stammend, der Tag der Bisexuellen, und derer, die es noch werden könnten.

bi-muc

Die Menge ist weit größer als die rechnerisch angenommenen 5% bei Lesben und Schwulen, die sich in den großen Städten und Betrieben allerdings auf 10% zusammen ballen können,

Die Unsichtbaren - BisexualitätLeute wie Kinsey kamen bei Befragungen auf 60% der Erfahrungen, was natürlich nicht zu einer dauerhaften Einstellung führen muss:

Manche Erfahrungen sind so einmalig, wie die geliebte Person, manche ab auch so enttäuschend wie der erlebte Verlauf: Ungeschick und Unsicherheit beenden so manches Abenteuer frühzeitig …

Polyamory.svgLandet heute mehr in www.bine.net ?

Wenn du an die Person denkst, die die bisexuelle Seite in dir weckte: Welches Gefühl taucht auf?

Und auch, wenn du dich heute polyamor denkst: Als monosexuell oder auch offen, queer?

Kommentare bleiben anonym, die Mail-Adresse bleibt verdeckt … Danke!


Und wie Bisexualität entsteht?