Webinar „LSBTIQ*-Rechte in der Arbeitswelt“ | 19. Januar 2021

Einladung zum Webinar:

„LSBTIQ*-Rechte in der Arbeitswelt“
Dienstag, 19. Januar 2021 | 18.00 bis 19.30 Uhr | Online-Veranstaltung

https://register.gotowebinar.com/register/1983243410014141708

Anschließend unser STAMMTISCH online https://public.senfcall.de/bimuc
Liebe queerpolitisch Aktiven,
liebe Freund*innen,

von der Staatsregierung werden die dringenden und zahlreichen Handlungsnotwendigkeiten für die Verbesserung der Lage von queeren Menschen in beruflichen Kontexten Bayerns nicht angemessen bearbeitet. Obwohl in zahlreichen Studien benachteiligende Bedinungen für queere Menschen festgestellt werden. So berichteten z.B. auch in der aktuellen Studie Queeres Leben in Bayern über 13% der queeren Befragten von Diskriminierungserfahrungen an ihrem Arbeitsplatz (Wagner/Oldemeier 2020).

Aus diesem Grund wollen wir in unserem Webinar den Fokus spezifisch auf die Situation für queere Menschen in beruflichen Kontexten legen. Mit aktuellen empirischen Erkenntnissen aus der bundesweiten und inwzischen namhaften Studie Out im Office?! diskutieren wir das Thema wissenschaftlich fundiert. Besonders ist dabei an dieser Studie, dass erstmals konkrete Ergebnisse über die Erfahrungen von intergeschlechtlichen Menschen vorliegen. Bisher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über die Lebenssituation intergeschlechtlicher Menschen in Deutschland.

Außerdem wollen wir mit Vertreterinnen aus Wirtschaft und Gewerkschaft erörtern, wie Diversität in der Wirtschaft gelingen kann. Welche Herausforderungen gilt es zu bewältigen? Was ist schon erreicht worden?

Unsere Gäste:Luise Klemens, Landesbezirksleiterin ver.di in BayernKatja Ploner, Siemens AG, Global Diversity & Inclusion ManagerMichael Wiens, IDA Institut für Diversity- und Antidiskriminierungsforschung
Wir freuen uns sehr, Sie und Euch bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen. 

Bunte Grüße
Tessa Ganserer, MdL Tessa Ganserer, MdL
Queerpolitische Sprecherin der Grünen im Bayerischen Landtag
HINWEIS

Zur Teilnahme einfach auf den Anmeldebutton klicken und mit Name und E-Mail registrieren. Alle weiteren Infos zur Teilnahme werden dann zugeschickt. 

https://register.gotowebinar.com/register/1983243410014141708

Geschlechter-Bilder

„Der Wandel der Kategorie Geschlecht im 20. und 21. Jahrhundert“

Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH) fördert jedes Jahr externe Projekte, die den Zielen der Stiftung entsprechen. Für die Jahre 2022 und 2023 führt die BMH einen Förderschwerpunkt ein: „Der Wandel der Kategorie Geschlecht im 20. und 21. Jahrhundert“.

Mindestens 50 Prozent der Gesamtfördersumme werden ausschließlich auf Projekte verwendet, die den Kriterien des Förderschwerpunkts entsprechen.

Mit Mitteln aus dem Förderschwerpunkt gefördert werden sollen
z. B. Projekte, die:
– sich mit der Zwischenstufentheorie von Magnus Hirschfeld befassen oder die Entwicklung der Kategorie Geschlecht und damit einhergehenden Geschlechterbildern und -stereotypen im 20. und 21. Jahrhundert aus verschiedenen disziplinären Perspektiven, etwa sozial-, kultur-, rechts- oder geschichtswissenschaftlich, erforschen oder
– die Vielfältigkeit von Geschlecht wissenschaftlich, literarisch, künstlerisch oder performativ sichtbar machen oder
– sich historisch und aktuell mit Normen und Vorstellungen von Geschlechterbinarität und ihren Auswirkungen auf die Lebensrealitäten von Menschen auseinandersetzen oder
– sich mit der Konstruktion von Geschlechtern und Geschlechterstereotypen und Performances von Geschlecht in lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen, queeren und weiteren Communities beschäftigen und Reflektionsprozesse in den Communities anregen und
– den Förderschwerpunkt möglichst aus einer intersektionalen Perspektive angehen, d. h. Mehrfachdiskriminierungen sichtbar machen.

Bewerbungen für das Förderjahr 2022 sind bis 31.01.2021 möglich. Informationen zur Förderung: https://mh-stiftung.de/foerderung-2/

ab sofort – 31.01.2021
Jetzt bewerben: externe Projektförderung Bundesstiftung Magnus Hirschfeld
Förderschwerpunkt

queere Geografie im Gespräch: www.lora924.de

Es gibt so viele Blicke auf die Stadt wie Bürger, und nur manche Blicke finden sich … an Orten, die oft eher verschwiegen sind … vor allem, wenn das Treffen mit dem Herzen, mit geheimen Wünschen und gesellschaftlich noch nicht anerkannten Wünschen verbunden ist. Die Verfolgung von Beziehungen des gleichen Geschlechts waren nicht immer verboten, aber vor allem die Kirchen … und dann die Nazis …

Wissenschaftlich humanitäre Komitees und Magnus Hirschfeld kämpften für Anerkennung und gegen den §_175, es gab etliche Zeitschriften wie auch „Die Freundin“ für die Beziehung und Liebe unter Frauen, Hirschfeld wurde 1920 in München von „Hakenkreuzlern“ niedergeschlagen.

Mi 11.11. um 21h gibt es eine Gegensprechanlage mit Jonas Peter, zu

queerer Geografie in München: www.gayze.de als neuer Blick auf die Stadt

mit bisher 10 Orten in der Stadt, weitere können nun folgen:

Anrufen während der Sendung und mitreden: 089 – 489 523 05

Jonas Peter, im Allgäu geboren und aufgewachsen. Studium in München und Bachelor, dann nach Budapest und dort ca. 3 1/2 Jahre Master: Meine Masterarbeit habe ich über Geschlechterbilder im Techno geschrieben.

Budapest war auch generell eine sehr prägende Zeit. Zwischendurch hab ich noch beim Goethe-Institut und beim Österreichischen Kulturforum in Budapest gearbeitet.

Dann wieder nach München. Volontariat bei der PLATFORM. Dann Freie Mitarbeit beim Stadtmuseum München um dort zu gucken wie/ob man queere Geschichte am Haus einbinden kann. Das Projekt www.gayze.deQueere Orte in München ist bei der PLATFORM entstanden.

Hobbys: Ich mach gern Fernwanderungen. Das letzte mal war ich mit Freunden im Länderdreieck Kosovo – Montenegro – Albanien unterwegs. Sonst noch schwimmen.

Glass Candy – Warm in the winter
Bronski Beat – Smalltown Boy
Patti LaBelle – New Attitude

https://paulo-freire-muenchen.blogspot.com/2020/10/the-radicalization-of-pedagogy.html

bi.eineweltnetz.org

forummuenchen.org

Der Hirschfeld-Überfall:

forummuenchen.org

5. QUEER FILM FESTIVAL MÜNCHEN

Liebe Filmfreunde*innen,

nach monatelanger Ungewissheit steht es nun fest – das 5. QUEER FILM FESTIVAL MÜNCHEN findet vom 14. bis zum 18. Oktober in Hybridform statt. Das bedeutet, dass Ihr Euch die Filme im Kino unter geltenden Hygienevorschriften, aber auch online als Stream anschauen könnt. So könnt Ihr selbst wählen – Kino oder Couch?

Auch ermöglichen wir damit erstmalig deutschlandweiten Zugriff auf unser Programm. Das QFFM ist damit das erste queere Filmfestival Deutschlands, das neben der normalen Kino-Screenings auch eine digitale Version ermöglicht.

Wie jedes Jahr wird das City Kino in der Sonnenstraße zum Zentrum des Festivals. Freut Euch auf hochaktuelle Dokumentationen, fesselnde Spielfilme – aber auch auf ein Serien Special, mehrere Kurzfilmprogramme und unsere brandneue Spätschiene, in der wir Euch Filme aus dem queeren Horror- und Fantasygenre zeigen. Zum Programm

Normal? Queer Film im Freien

im Rahmen der Filmkunstwochen München möchte das QUEER FILM FESTIVAL MÜNCHEN, gemeinsam mit Euch, einen lauen Sommerabend zum queeren Filmevent machen. Wir können nämlich auch Freiluftkino! Und wo könnte man das gemütlicher als im Biergarten der bezaubernden Villa Flora?

Kommt vorbei und öffnet Euch für Kunst im Kino. Für Essen und Frischluft wird gesorgt sein.

Wann: Dienstag 11. August 2020 | 20:00 – 22:00 Uhr
Wo: Villa Flora Freiluftgarten, Hansastraße 44
Eintritt: € 5,00 | Tickets Online | Rest and der Abendkasse

Programm:

NORMAL
2019 | ITA, SWE | 67 min.
Ein dokumentarischer Film von ADELE TULLI. Das extrem ästhetische Filmdokument zeigt starre Genderrollen und Menschen die sich scheinbar unkritisch der Normativität unterwerfen. Spannend!

Vorfilm:
BEAUTY IS LIFE
2020 | DEU | 23 min.
Ein HFF Kurzfilm der Autorin und Filmemacherin JOVANA REISINGER.
Im Anschluss an das Screening wird es ein Q&A mit der Regisseurin geben.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

Queere Grüße,
Euer QFFM-Team

www.facebook.com/QueerFilmFest/

OPEN-AIR-KINO am 11.08.2020

LED-Leinwand und Liegestühle unter Bäumen und für jeden einen kabellosen, frisch desinfizierten Kopfhörer; was braucht es mehr für einen grandiosen Open-Air-Kinoabend! Freie Platzwahl.

Tickets gibt es für 5,00 Euro vorab online. Mehr erfahren >>

 
 

am Arbeitsplatz LGBTI*?

Aktuelle Umfrage für LSBT*I*Q+ Personen am Arbeitsplatz

Die aktuelle Befragung zur Arbeitssituation von LSBT*I*Q+  (lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter*, queeren; ausführliche Informationen und Erklärungen zu Begrifflichkeiten finden sich auf der Startseite der Umfrage) Personen in Deutschland bietet Ihnen die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen!

Im Jahr 2017 hat das IDA | Institut für Diversity- und Antidiskriminierungsforschung unter Leitung von Prof. Dr. Dominic Frohn die Neuauflage der Studie „Out im Office?!“ veröffentlicht, welche aktuelle Erkenntnisse zur Arbeitssituation von lesbischen, schwulen, bisexuellen und trans* Beschäftigten liefert.

Heute möchten wir auf diesen Erkenntnissen mit zwei neuen Schwerpunkten aufbauen. Zum einen blieb bislang, wie so oft, die Situation von inter* und / oder intergeschlechtlichen Beschäftigten und / oder Beschäftigten mit einer angeborenen Variation der Geschlechtsmerkmale unberücksichtigt – dies soll sich nun ändern!

Zum anderen haben wir das Ziel, den aktuellen Stand der Arbeitssituation von LSBT*Q+ Personen zu erforschen, mögliche Veränderungen der vergangenen Jahre nachzuvollziehen und bisher nicht berücksichtigte Perspektiven – wie z.B. den Umgang mit der eigenen sexuellen und/oder geschlechtlichen Identität und/oder Intergeschlechtlichkeit im Kunden_innenkontakt – zu untersuchen.

Die Studie findet in Zusammenarbeit mit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) und dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW (MKFFI NRW) statt. Ziele dieser Umfrage sind erste wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zur (Arbeits-)Situation von inter* Menschen zu erfassen und diese mit der aktuellen Situation von LSBT*Q+ Beschäftigten – ergänzt durch die bisher nicht berücksichtigten Perspektiven wie den Kunden_innenkontakt – vergleichen zu können.

Genau aus diesem Grund sind Ihre Perspektive und Lebenswelterfahrung so wichtig, da wissenschaftlich fundierte Ergebnisse die Grundlage dafür bieten, aktiv zu Veränderungen beizutragen, die sich aus den Ergebnissen ableiten lassen.

Auch für den Fall, dass Sie Personen kennen, für die diese Umfrage interessant sein könnte, möchten wir Sie bitten, diesen Studienaufruf weiterzuleiten, sodass wir möglichst viele Menschen erreichen.

Bitte beachten Sie also, dass es zwei Links für die beiden verschiedenen Zielgruppen der Studien gibt. Link für die Studie, die sich speziell an inter* Personen (die sich natürlich auch als LSBT*Q+ identifizieren können) richtet: unipark.de/uc/K_0674/3a41/

Link für die Studie, die sich an LSBT*Q+ (lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, queere) Personen richtet: https://ww2.unipark.de/uc/K_0674/9333/


Magnus Hirschfeld erforschte schon vor mehr als 100 Jahren die Lebenssituationen, die er damals auch als „Zwischenstufen“ bezeichnete.

Am 4. Oktober 1920 wurde Hirschfeld nach einem Vortrag in München durch „Hakenkreuzler“ schwer verletzt; Zeitungen meldeten sogar schon seinen Tod, und er konnte seine eigene Todesanzeige lesen.

Magnus Hirschfeld Sexualwissenschaftler
Magnus Hirschfeld Sexualwissenschaftler

 

München Sa 6.6. um 15h Königsplatz

Rassistische Fahndung steht auch bei der bayrischen Polizei noch in den Vorschriften. Rassismus oder Demokratie? Es geht nicht beides, auch wenn das die Mittel-Rechten immer behaupten wollen.

Die Werte-Union ist der Übergang in das reaktionäre Feld, das mit starken Führern und Ordnung und Polizei alle Probleme mit den Menschen nieder machen will. Die Kirchen waren da früher auch dabei, ihre rechten Flügel sind bis heute gegen Aufklärung der Kinder und Identitäten jenseits dümmlicher Familienidyllen aktiv.

Nein-zu-Rassismus-Silent-Demo-20200606-BlackLivesMatter von die-muenchnerin.de

Nein-zu-Rassismus-Silent-Demo-20200606-BlackLivesMatter-945x492

SILENT DEMOS IN DEUTSCHLAND

• SILENT DEMO AM Samstag 6.6.2020 – München 15h Königsplatz
• STILLER FRIEDLICHER PROTEST GEGEN RASSISMUS
• DRESSCODE: SCHWARZES T-SHIRT, Jeans
• MUND-NASEN-MASKE nicht vergessen.

Alle Demonstrationen sind vorschriftsgemäss angemeldet.

Hintergrund:

Im Hinblick auf die aktuellen Ermordungen mehrerer Afroamerikaner ohne strafrechtliche Folgen für die Täter zeigen wir uns mit dem Silent Protest solidarisch mit unseren Mitmenschen in den Vereinigten Staaten, sowie allen Opfern des Rassismus auf der ganzen Welt.

Diskriminierung, soziale und ökonomische Ausgrenzung sowie körperliche Angriffe bis hin zum Mord von Menschen mit schwarzer Hautfarbe sind ein globales Problem!

Die unzähligen Morde an Afroamerikanern symbolisieren den Höhepunkt aller rassistischen Gewalttaten, die nicht ins Licht der Öffentlichkeit rücken und dennoch das Leben von Menschen mit afrikanischer Herkunft jeden Tag enorm erschweren.

Unsere kollektive Wut, Trauer und Hilflosigkeit machen uns sprachlos, weshalb wir den Silent Protest in Deutschland ins Leben gerufen haben, um gemeinsam ein Zeichen zu setzten.
Wir distanzieren uns deutlich von Hass, Gewalt, Ignoranz und Verleugnung und kämpfen zusammen für Frieden, Gerechtigkeit und Toleranz.

Achtung – UPDATES beachten!

Orte und Uhrzeiten können sich kurzfristig ändern. Bitte haltet Euch in den Telegram- bzw. Istagram-Gruppen der einzelnen Städte auf dem Laufenden.

Infos:

Nein-zu-Rassismus-Silent-Demo-20200606-BlackLivesMatter

• InitiatorInnen Silent Demos Deutschland >>> Silent Demo Instagram
• Silent Demo München >>> Twitter (@mucsilent)
• Silent Demo München >>> instagram

Ansprechpartnerinnen München (Instagram):
l0gane
Sohela & Kimora Coleman
Crissi

Cafe Glück virtuell Dienstag 19.30 auch öfter?

Wenn wir noch immer nicht zusammen kommen können, treffen wir uns eben irre-al am PC, und weil wir ja keine Konferenz, sondern ein simples Meeting machen, entweder mit einem Getränk deiner Wahl (den hübschen Kellner*in hast du hoffentlch zu Hause?) vor deinem PC oder an deinem Smartphone. auf https://meet.ffmuc.net/bimuc

Gibt’s auch als App auf deinem Smartphone, ist Datensicherer als Zoom, du solltest nur zu Hause keinen Firefox-Browser verwenden, der hat ein nicht passendes Sound-System, das alle anderen stören würde.
 
Schau einfach rein, ich bin jetzt noch eine Stunde im Büro, da kannst du’s testen (erst mal bei mir ohne Kamera) , und dann gegen abend bei mir zu Hause. Ich werd dann mit einem Weißbier beginnen, und Essen ist wohl besser vorher angesagt ;-))

 

Für die Zukunft:

Hier anmelden / mitschreiben / folgen, wer neue Informationen mag,
und ich halts für wichtig, dass wir selbst die nächsten Ideen aushecken, statt auf die große Befreiung und auf irgendwas „wie früher“ zu warten, denn das „früher“ wirds so nicht mehr geben …
 
Cafe Glück in der Abendzeitung:

www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.gay-in-muenchen-das-caf-glueck-der-farbklecks-im-viertel.e46f7e4b-d27d-46bb-8874-3491336054cd.html

 

Queerkafe ist wieder da!

Diese Woche zwei Dates: Dienstag Stammtisch und Donnerstag Queere KurzFilme:

Do. 23.01.20 Queer Short Movies

Liebe Queers and friends!

Es ist kalt und ungemütlich draußen, also laden wir am 23.01.20 zum gemütlichen Kurzfilmabend ein! Es werden diverse tolle queere Kurzfilme gezeigt, mal bunt, laut und lustig, mal ruhig und traurig. Die Filme sind fast alle auf Englisch, manche haben Untertitel.

Dazu gibt es wie immer veganes Essen und kühle Getränke auf Spendenbasis. Eintritt frei! queerkafe.blogsport.de/ und facebook.com/qk.muenchen 

Kafe Marat, Thalkirchnerstr. 102 – Offen ab 19 Uhr

Abschied von Guido Vael

Das ganz Besondere an Guido war seine massive Art, gegen JEDE Ausgrenzung auch innerhalb der Szene aufzutreten. Als in den 1970er Jahren „Homo“ noch mit Krankheit und Mord assoziiert war, ermutigte er uns, auch öffentlich aufzutreten, die SZ weigerte sich noch eine Anzeige des „Rosa Telefon“ zu drucken.

guido

Rosa Telefon

war eine Arbeitsgruppe von einem guten Dutzend Engagierter, von Ledermännern, Erziehern, Sozialpädagogen und Elektikern, beraten von Ärzten, Psychologen, Sexualpädagogen, Polizisten und Anwälten … mit Beratungszeiten am Telefon, Montags und Freitags ab 19h, wenn auch der Keller geöffnet war, mit Bar, Musik und einer wilden Mischung aller bürgerlichen Wohnzimmer-Garnituren …

Der VSG war von etwa 1976 bis 1981 in einem Keller in Haidhausen, in einem ehemaligen Schuhlager, dann noch in einem Hinterhaus der Dachauer Straße …

Es gab viele Gruppen und Kreise in der Zeit:

Theater, Musik, Lesen, Schreiben, Psycho, berufliche Organisationen, …

Das Kellerjournal

war eine selbst zusammengeklebte Zeitschrift, heute würde man sagen Fanzine, aus Nachrichten und Magazinen, mit Monatsprogramm,

Literarische Kreise und Schriftstellereien

mit dem Autor und Gesprächstherapeuten Gustl Angstmann und dem Theatermann Gerd Wolter, dem späteren ersten offen schwulen grünen Stadtrat, und einigen, deren Namen ich heute nicht mehr weiß, auch weil wir damals aus Gründen der Diskretion auch nur mit Vornamen oder Szene-Namen verkehrten: Mausi war Kassier, …

Feste und Infostände

Legendäre Feste mit hunderten Besuchern erlebte der Keller, denn im damals noch recht neuen Szene-BLATT der jungen Münchner standen die Anzeigen, Theatergruppen machten sich selbständig, gründeten HALT und ROSA FREIZEIT,

Eine Bibliothek und stapelweise schwule Zeitschriften, die man nur auf Nachfrage im Bahnhofskiosk oder im Abo geschlossenen Umschlag bekam: Du & Ich, DON, später Magnus … und die amerikanischen Magazine, di euns von den Folgen von STONEWALL berichteten.

fairmuenchen.de/friedl-brehm-stele-tutzing-erinnert-auch-an-gustl-angstmann/

Karl_Heinrich_Ulrichs
Forum Queeres Archiv München http://www.forummuenchen.org