Cafe Glück virtuell Dienstag 19.30 auch öfter?

Wenn wir noch immer nicht zusammen kommen können, treffen wir uns eben irre-al am PC, und weil wir ja keine Konferenz, sondern ein simples Meeting machen, entweder mit einem Getränk deiner Wahl (den hübschen Kellner*in hast du hoffentlch zu Hause?) vor deinem PC oder an deinem Smartphone. auf https://meet.ffmuc.net/bimuc

Gibt’s auch als App auf deinem Smartphone, ist Datensicherer als Zoom, du solltest nur zu Hause keinen Firefox-Browser verwenden, der hat ein nicht passendes Sound-System, das alle anderen stören würde.
 
Schau einfach rein, ich bin jetzt noch eine Stunde im Büro, da kannst du’s testen (erst mal bei mir ohne Kamera) , und dann gegen abend bei mir zu Hause. Ich werd dann mit einem Weißbier beginnen, und Essen ist wohl besser vorher angesagt ;-))

 

Für die Zukunft:

Hier anmelden / mitschreiben / folgen, wer neue Informationen mag,
und ich halts für wichtig, dass wir selbst die nächsten Ideen aushecken, statt auf die große Befreiung und auf irgendwas „wie früher“ zu warten, denn das „früher“ wirds so nicht mehr geben …
 
Cafe Glück in der Abendzeitung:

www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.gay-in-muenchen-das-caf-glueck-der-farbklecks-im-viertel.e46f7e4b-d27d-46bb-8874-3491336054cd.html

 

Queerkafe ist wieder da!

Diese Woche zwei Dates: Dienstag Stammtisch und Donnerstag Queere KurzFilme:

Do. 23.01.20 Queer Short Movies

Liebe Queers and friends!

Es ist kalt und ungemütlich draußen, also laden wir am 23.01.20 zum gemütlichen Kurzfilmabend ein! Es werden diverse tolle queere Kurzfilme gezeigt, mal bunt, laut und lustig, mal ruhig und traurig. Die Filme sind fast alle auf Englisch, manche haben Untertitel.

Dazu gibt es wie immer veganes Essen und kühle Getränke auf Spendenbasis. Eintritt frei! queerkafe.blogsport.de/ und facebook.com/qk.muenchen 

Kafe Marat, Thalkirchnerstr. 102 – Offen ab 19 Uhr

Abschied von Guido Vael

Das ganz Besondere an Guido war seine massive Art, gegen JEDE Ausgrenzung auch innerhalb der Szene aufzutreten. Als in den 1970er Jahren „Homo“ noch mit Krankheit und Mord assoziiert war, ermutigte er uns, auch öffentlich aufzutreten, die SZ weigerte sich noch eine Anzeige des „Rosa Telefon“ zu drucken.

guido

Rosa Telefon

war eine Arbeitsgruppe von einem guten Dutzend Engagierter, von Ledermännern, Erziehern, Sozialpädagogen und Elektikern, beraten von Ärzten, Psychologen, Sexualpädagogen, Polizisten und Anwälten … mit Beratungszeiten am Telefon, Montags und Freitags ab 19h, wenn auch der Keller geöffnet war, mit Bar, Musik und einer wilden Mischung aller bürgerlichen Wohnzimmer-Garnituren …

Der VSG war von etwa 1976 bis 1981 in einem Keller in Haidhausen, in einem ehemaligen Schuhlager, dann noch in einem Hinterhaus der Dachauer Straße …

Es gab viele Gruppen und Kreise in der Zeit:

Theater, Musik, Lesen, Schreiben, Psycho, berufliche Organisationen, …

Das Kellerjournal

war eine selbst zusammengeklebte Zeitschrift, heute würde man sagen Fanzine, aus Nachrichten und Magazinen, mit Monatsprogramm,

Literarische Kreise und Schriftstellereien

mit dem Autor und Gesprächstherapeuten Gustl Angstmann und dem Theatermann Gerd Wolter, dem späteren ersten offen schwulen grünen Stadtrat, und einigen, deren Namen ich heute nicht mehr weiß, auch weil wir damals aus Gründen der Diskretion auch nur mit Vornamen oder Szene-Namen verkehrten: Mausi war Kassier, …

Feste und Infostände

Legendäre Feste mit hunderten Besuchern erlebte der Keller, denn im damals noch recht neuen Szene-BLATT der jungen Münchner standen die Anzeigen, Theatergruppen machten sich selbständig, gründeten HALT und ROSA FREIZEIT,

Eine Bibliothek und stapelweise schwule Zeitschriften, die man nur auf Nachfrage im Bahnhofskiosk oder im Abo geschlossenen Umschlag bekam: Du & Ich, DON, später Magnus … und die amerikanischen Magazine, di euns von den Folgen von STONEWALL berichteten.

fairmuenchen.de/friedl-brehm-stele-tutzing-erinnert-auch-an-gustl-angstmann/

Karl_Heinrich_Ulrichs
Forum Queeres Archiv München http://www.forummuenchen.org

 

Forum Queeres Archiv München 20!

Ja, da staunst du: Der Verein hatte ja schon länger überlegt, sich neu zu benennen, um den Veränderungen der Jahrzehnte nach zu kommen:

Vor 20 Jahren gegründet als Schwules Archiv mit dem Titel

Forum Homosexualität und Geschichte

gab es nach der Sortierung in „Gustl Angstmann-Archiv“ und einem immer größer anwachsenden Lesbenraum auch geringe bisexuelle, aber nun zunehmende transsexuelle Anteile, die zu dokumentieren sind.

München_Ulrichs_FGH

Begann es anfangs mit vielen Biografien, Kneipen- und Wirt*innen-Geschichten, Verfolgung und Zeitzeugen-Interviews,

inzwischen kamen die Dokumentationen und Unterlagen von Festivals dazu, von VioRosa bis Act up, GayGames, Chöretreffen und Positiventreffen etc.

Die Besonderheiten der Bisexuellen und Transsexuellen, früher Transvestiten und Crossdressenden, die Verschwiegenheiten von Strich und Prostitution, Intersexuelle Biografien und juristische, medizinische wie psychologische Leidenswege … fehlen oft noch.

Grußadresse: www.forummuenchen.org

Nun zieht auch das Stadtmuseum nach:

München sucht seine LGBTI*-Geschichte

Ein Sammlungsaufruf

Das Münchner Stadtmuseum, das Stadtarchiv München und das forum homosexualität münchen e.V. – Lesben und Schwule in Geschichte und Kultur suchen gemeinsam nach Objekten und Unterlagen zur aktuellen und vergangenen Münchner LGBTI*-Stadtgeschichte.

Das Münchner Stadtmuseum und das Stadtarchiv München fungieren als das kulturelle und materielle Gedächtnis der Stadt und veranschaulichen auf vielfältige Art und Weise die Stadtentwicklung und Stadtkulturen Münchens. Die Sammlung zeitgeschichtlich jüngerer Themen, mit dem Blick auf die diverse Münchner Stadtgesellschaft, stellt dabei ein recht neues Feld dar. Themen wie Migration, Prekariat, Mobilität oder auch LGBTI* wurden in der städtischen Dokumentation bislang nicht systematisch bearbeitet.

Projekt „München sucht seine LGBTI*-Geschichte“
E-Mail: lgbti.geschichte(at)muenchen.de
Tel. +49-(0)89-233-20616 Flyer

800px-Karl_Heinrich_Ulrichs_(from_Kennedy)Bodendenkmal Dultstr

Ulrichs-Wolke-Odeon20170820

Bi-Männer-Treffen von BiNe

Herzliche Einladung zum BiNe-Männertreffen 2020

Liebe Männer,
die Anmeldung für das BiNe-Männertreffen ist hiermit eröffnet – Ihr seid alle ganz herzlich eingeladen!

Männertreffen

Wann ist der Mann ein Mann und wie lebt Mann seine Bisexualität? Das und noch viel mehr kannst du mit uns beim BiNe-Männertreffen ergründen, erleben und genießen.

Das wird ein Wochenende, das wir Männer kreativ ganz nach unseren individuellen Vorstellungen und Bedürfnissen gestalten – verspielt, tiefgehend und auch lustvoll.

Alles ist möglich und sehr offen, aber ein Muss gibt es nicht und jeder darf so bleiben, wie er ist.

Das Männertreffen findet vom 21. bis 24.05.2020 im Projektzentrum Maibacher Schweiz statt: http://www.maibacher-schweiz.de/. Du bist herzlich eingeladen und solltest dir dieses Wochenende unbedingt freihalten.

Zur Anmeldung geht es hier: https://www.bine.net/content/anmeldung-maennertreffen-2020

Wenn du noch Fragen haben solltest, kannst du uns gerne schreiben maenner20@bine.net.

Awa und Wolli – Wir freuen uns auf Euch!

sorry, falscher Kontext …

4.QFFM Queer-Film-Festival München

Klaus und Erika Mann als Schauspielende

Lesbische Themen ums Kinderkriegen und schwule Beziehungen sind den aufgeschlossenen Menschen allmählich vertraut, den Reaktionären immer noch ein Aufreger.

Aber alles das da-zwischen, die Unsicherheiten und Übergänge, die ungenauen Definitionen und die biografische Wandlug im Lauf des Lebens:

Es muss nicht gleich Transition, der Wandel der Geschlechtsrolle sein, und auch nicht das da-zwischen der intersexuell geborenen, mit biologisch nicht eindeutigem geschlecht:

Die ganz normale Bisexualität

ist nur für die direkt Beteiligten aufregend genug.

Gesellschaftlich schauen wir bei der Privatheit schnell wieder weg: Was geht es Dritte / Vierte an?

Es braucht etwas mehr als liberales „Wer’s mag ..“

Bei der Ausstellung zu Erika Mann in der Monacensia stellte sich heraus, dass sie nie selbst dazu geschrieben hat, während die Öffentlichkeit durchaus von ihren Beziehungen wusste: Die langjährige Freundschaft mit Therese Giehse, die Ehe, (wie bei „der Giehse“) mit dem damals schon offen schwulen britischen Autor W.H.Auden (wikipedia umschreibt auch nett mit „Lebensgefährten)

Das 4. Queer-Film-Festival bringt die ganze breite Palette der Lebensfragen auf die Leinwand:

www.qffm.de 16.-20. OKT 2019

4.Queerfilmfestival München
4.Queerfilmfestival München

RIOT – mit diesem Motto sind wir 2019 gestartet.

Wir meinen damit den Aufruf zu einem politischen Denken. Uns nicht in der bequemen Nische unserer eigenen Vorstellungen, Denkmuster und Lebensweisen einzurichten, sondern auch uns selbst und die eigene Lebenswirklichkeit zu hinterfragen. Uns darüber bewusst zu werden, wie privilegiert wir sind und ob wir diese Privilegien nutzen, um die Welt zu einem besseren Ort für alle Menschen zu machen.

weiterlesen und schaun: 16.-20. OKT 2019

Für uns als Festivalmacher*innen ist aber noch etwas anderes wichtig. Filme schaffen Gemeinschaft und Verbindungen. Zwischen den Personen auf der Leinwand und dem Publikum, zwischen den Personen vor und hinter der Kamera und den Zuschauer*innen, aber auch zwischen den Zuschauer*innen untereinander. Daher verstehen wir unser Festival auch als Aufforderung.

Bildet Banden, Gangs, konspirative Gruppen.

Vernetzt Euch, blickt über euren Horizont, lernt neue Menschen kennen.

Seid der Riot, den ihr Euch für diese Welt wünscht.

Augsburg queer?

Deine Stimme für ein queeres Zentrum in Augsburg

Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, intergeschlechtliche und queere Menschen (LSBTIQ*) in Bayern finden in ihren Wohnorten kaum Räume zur Begegnung, zum Austausch und zur Beratung. Entsprechende Projekte werden nur von wenigen großen Kommunen gefördert.

Daher unterstützt der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Bayern die Initiative zur Gründung eines queeren Zentrums in Augsburg und ruft dazu auf, die Petition „Queeres Zentrum für Augsburg“ zu unterzeichnen.

openpetition.de/petition/online/queeres-zentrum-fueraugsburg

„Von Projekten wie diesem profitieren Menschen in allen Lebensphasen. Sie erhalten Hilfe beim Coming-Out oder Beratung in Sachen Familie, Beruf oder Gesundheit. Ein Begegnungszentrum in Augsburg könnte besonders jungen Personen aus der Stadt und Umgebung, Informationen und Kompetenzen vermitteln, die ihnen helfen, ein selbstbestimmtes und freies Leben zu führen“, erklärt Markus Apel aus dem Landesvorstand des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) Bayern.

Bayern ist das einzige Bundesland, das keinen Aktionsplan gegen Homo- und Trans*feindlichkeit vorbereitet oder umsetzt. Die Förderung von örtlichen Beratungsstellen und Begegnungszentren ist in anderen Bundesländern Teil solcher Pläne und wird auch durch andere landesweite Förderprogramme unterstützt.

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) ist ein Bürgerrechtsverband und vertritt Interessen und Belange von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI). Gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt – wir wollen, dass LSBTI als selbstverständlicher Teil gesellschaftlicher Normalität akzeptiert und anerkannt werden.

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Wenn sich in Untersuchungen des Deutschen Jugend-Institut 11,2% der Jugendlichen als Queer verstehen, und in ihrer Bezirkshauptstadt keine Ansprech-PartnerInnen dafür finden können, ist das ein Problem, das bis in die tiefste Provinz wirkt: Lebensformen der Vielfalt sind für ein gesundes Aufwachsen und Zusammenleben notwendig, die alten religiösen Einschränkungen sind überholt.

Initiative Queeres Zentrum Augsburg

www.queereszentrum-augsburg.de

Liebe Queer Community,liebe Unterstützer*innen,

über 400 Unterschriften sind jetzt schon eingegangen. Vielen Dank für eure und Ihre Unterstützung! Man sieht, dass unsere Idee auf viele offene Ohren gestoßen ist.

Wir sind durch einige Gespräche im Moment optimistisch, dass von der Stadt Augsburg und vonseiten der Politik das queere Zentrum möglich ist!

Ideelle Unterstützung ist das eine. Allerdings muss das Queere Zentrum in Augsburg auch lebendig werden. Es braucht Leute, die Abende gestalten, mit anpacken, Ideen haben und vieles mehr. Augsburg hat bisher nur zwei aktive queere Vereine (Queerbeet und den CSD). Aber es gibt ja trotzdem andere Gruppierungen und einzelne Menschen, die das Bedürfnis nach einem Zentrum haben.

Queerbeet wird beispielsweise einmal in der Woche den Jugendabend in den Räumen halten. Der CSD Verein wird dort seine Planungen für einige Veranstaltungen haben.

Die Petitionsersteller haben sich auch gedacht, dass es unter anderem mindestens einmal wöchentlich einen sogenannten offenen Abend geben sollte, bei dem jede*r willkommen ist. Egal ob jung oder alt, egal ob schwul, lesbisch, bi, trans*, inter* oder queer. Bei den offenen Abenden kann man mit anderen quatschen, Spiele spielen, sich kennenlernen und austauschen. Außerdem wäre es doch super, wenn es einen Getränkeausschank gibt.

Das alles können und wollen wir aber nicht allein stemmen. Auch, wenn wir große Visionen haben, so ist uns klar, dass hinter einem queeren Zentrum viel Verwaltungsarbeit steckt. Diese kann nicht von zwei rein ehrenamtlich strukturierten Vereinen zusätzlich übernommen werden. Deshalb sind wir auf euch, der Community aus Augsburg angewiesen!

Daher bitten wir diejenigen, die mithelfen wollen und Ideen haben, sich bis spätestens Sonntag, 27.10.2019 per Mail an info@queereszentrum-augsburg.de zu wenden.

Wir möchten euch gern kennenlernen. Wenn genügend helfende Hände vorhanden sind, setzen wir uns zusammen an einen Tisch und erarbeiten ein kleines Konzept, um es auch der Stadt zu zeigen – und sie zu überzeugen

Macht das queere Zentrum in Augsburg möglich!

Wir freuen uns auf eure Rückmeldung!Viele Grüße …