weiter feiern?

die bisherigen Demos zum 17. Mai und zum CSD fallen dieses Jahr ja aus.

Was machen wir, was uns selber entspricht?

Ich könnte mir bisher einen großen Isarspaziergang in Fetisch-Gruppen, bunten Kostümen und allerlei historischen Ideen vorstellen, zwischen Sonntag 17.5. und der Pride-Week – wann immer die im Juli sein sollte – vielleicht noch ein paar nette Werkstätten dazu … idahot-muc2015

Diverse Landesverbände des LSVD veranstalten digitale Aktionen und Demonstrationen; der Bayrische LandesVerband ist leider nicht dabei:
https://www.lsvd.de/de/ct/2337-%23IDAHOBIT-2020-Internationaler-Tag-gegen-Homo-Bi-Inter-und-Transphobie-am-17.-Mai

Der Colognepride wird eine Web-Show veranstalten:
„Die erste IDAHOBIT-Web-Show startet am 17. Mai 2020 um 17 Uhr live bei Facebook, Instagram: cologneprideofficial oder auch YouTube: Cologne Pride.
Freut auch auf interessante Gäste, Show und beteiligt euch interaktiv per Chat untereinander und mit unseren Gästen. Genauere Infos folgen über den Cologne Pride!“

IDAHIT Augsburg ruft zu einer Online-Aktion auf: https://idahit-augsburg.de/

der International Day Against Homophobie Biphobie Inter- und trans-Phobie entstand in Erinnerung an Diskriminierung der Homosexualität in der Medizin, ergänzt dann durch die entsprechenden Gruppen und die irrationalen Ängste vor der nicht-hetero-Liebe.

International day against Homophobia 17.Mai
International day against Homophobia 17.Mai

Am 17. Mai 1990 wurde auf Initiative eines mutigen Arztes die Homosexualität aus dem IDC, dem internationalen Verzeichnis der Krankheiten gestrichen.

 

Es gibt allerdings noch immer große Problematiken in den

nicht-binären Situationen:

Menschen da-zwischen, Intersexuelle mit nicht normativ erscheinenden Geschlechtsmerkmalen und Hormon-Entwicklungen, Trans-Sexuelle mit der psychischen Ablehnung, dem psychischen Verlangen des Wechsels.

Im Forumtheater

erlebte ich viele Szenen zu den Ängsten vor der Selbsterkenntnis und der Anerkenntnis von außen, mit Augusto Boal inszenierten wir 1997 oder 1999 im Münchner Rathaus noch eine „Ehe zu viert“, um Unrecht um Schwule, Lesben und Migration anzusprechen.

Vor 100 Jahren,

Magnus Hirschfeld Sexualwissenschaftler
Magnus Hirschfeld Sexualwissenschaftler

als Magnus Hirschfeld den Film „Anders als die Anderen“ entwarf und mitspielte, war Erpressung die größte Bedrohung der Schwulen. Sexuelle #Zwischenstufen und seine internationalen Forschungen sind bis heute nicht wieder eingeholt, #Postfaschismus in den Hochschulen schaffte auch die Sexualwissenschaften eher ab, als sie zu fördern, Sexualpädagogik ist bis heute ein streitiges Randthema der Schulen.

Hirschfeld-Denkmal am Hirschfeld-Ufer Berlin
Hirschfeld-Denkmal am Hirschfeld-Ufer Berlin

Der JustizMinister auf Twitter:

Heiko Maas @HeikoMaas am 17.5.2020
 
43 % der Homo-, Bi-, Trans- und Intersexuellen in Deutschland leben ihre sexuelle oder geschlechtliche Identität nicht aus – aus Angst vor Diskriminierung.
 
Das muss uns alle wachrütteln!
 
Alle haben Respekt verdient, egal wen man liebt.
 
Das gilt nicht nur am #IDAHOBIT. #IDAHOT
 

Es braucht noch Aufarbeitung der Leiden

Der §175 war mit der Reichsverfassung auch in Bayern gültig geworden, nach dem uns Ludwig II für seine Schlösser und Geld aus dem „Reptilienfonds“ an Bismark und den Kaiser verkauft hatte. Vorher kamen die schwulen Adeligen nach Bayern, um sich von hübschen Fischer-Burschen über den Würmsee rudern zu lassen …

Die Verschärfung des §175 nach der „Nacht der langen Messer„, dem von den Nazis Röhm-Putsch genannten Beseitigen der schwulen Struktur in der SA und nebenbei aller mißliebigen früheren Feinde und „Kameraden“ des Führers zum 1. Juli 1936 brachte bald die ersten Razzien an schwulen Tanzlokalen und Treffpunkten , „Rosa Listen“ bei der Polizei und Einlieferungen in Konzentrationslager. 

Sexuell eigenständige Frauen kamen in Lager und Bordelle zur Umerziehung, und ganz allmählich, nach dem die Täter alle tot sind, kommen auch die finsteren Strukturen zum Vorschein, wie Himmlers Tageskalender: In der SS herrschten „Säufertum, Größenwahn“ und „Weiber“

„Die größten Leistungen brachte die SS erst nach 1945, in ihrer Selbstdarstellung“.

Die Bundesrepublik blieb 1950 bei der Schwulenverfolgung, juristisch bis 1990, und sträubte sich bis neulich gegen eine Wiedergutmachung, auch der KZ- und Gefängnis-Zeiten, stolperte noch in die „Ehe für alle“.

Wie haben in den letzten Jahren noch etliche Freunde begraben, die auch bei der Beerdigung noch ohne Bemerkung zu ihren Freunden verabschiedet wurden.

Die Angst vor der Entdeckung, die Trauma der Selbst-Verleugnung, die Frage der offenen Diskriminierung im Beruf, noch letztes Jahr bei den Filmfestspielen in München ein Thema einer geschlossenen Diskussionsrunde.

Bi-Männer-Treffen von BiNe

Herzliche Einladung zum BiNe-Männertreffen 2020

Liebe Männer,
die Anmeldung für das BiNe-Männertreffen ist hiermit eröffnet – Ihr seid alle ganz herzlich eingeladen!

Männertreffen

Wann ist der Mann ein Mann und wie lebt Mann seine Bisexualität? Das und noch viel mehr kannst du mit uns beim BiNe-Männertreffen ergründen, erleben und genießen.

Das wird ein Wochenende, das wir Männer kreativ ganz nach unseren individuellen Vorstellungen und Bedürfnissen gestalten – verspielt, tiefgehend und auch lustvoll.

Alles ist möglich und sehr offen, aber ein Muss gibt es nicht und jeder darf so bleiben, wie er ist.

Das Männertreffen findet vom 21. bis 24.05.2020 im Projektzentrum Maibacher Schweiz statt: http://www.maibacher-schweiz.de/. Du bist herzlich eingeladen und solltest dir dieses Wochenende unbedingt freihalten.

Zur Anmeldung geht es hier: https://www.bine.net/content/anmeldung-maennertreffen-2020

Wenn du noch Fragen haben solltest, kannst du uns gerne schreiben maenner20@bine.net.

Awa und Wolli – Wir freuen uns auf Euch!

sorry, falscher Kontext …

Erpressung oder Liebe?

Die Diskriminierung in den eigenen Reihen machte Bisexualität immer besonders riskant: Wer nach außen ein heterosexuelles Leben führt, vielleicht mit Beruf, Haus, Kindern, riskiert bei einer homosexuellen Affaire seine Existenz.

Früher konnte das zur gesellschaftlichen Ächtung, ins Zuchthaus oder zum Konzentrationslager führen, oder zu einem lukrativen Einkommen für die Erpressenden.

Was Jahrhunderte lang als Bedrohung über der Liebe zum gleichen Geschlecht lag, wirkt bis heute weiter: Als Angst, als eigene Abwertung, als Gefühl der Abweichung oder Fehlerhaftigkeit, die von außen immer wiederholt wird.

Das Ausweichen in die Hetero-Sexualität liegt nahe, wenn es leicht möglich ist: Eine bisexuelle Neigung haben schon 60% in den alten Studien von Kinsey in den 1950er Jahren bei sich festgestellt, er befragte auch in Knästen und die Studierenden der Hochschulen …

und den 5-10% der Lesben und Schwulen stehen am anderen Ende der Skala 10-20% der reinen Heteros und der Rest der Asexuellen und Beziehungslosen gegenüber. Wie also mit den bisexuell Erfahrenen umgehen?

Auch, wenn viele von ihnen nicht aus ihrer Hetero-Norm heraus gekommen sind: Sie sind deswegen nicht so Bisexuellen-feindlich wie manche traumatisierten Homosexuellen.

Nicht jede Liebe bleibt, und manche Erinnerung wird zum flüchtigen Traum …

http://bisexual-community.tumblr.com/
http://bisexual-community.tumblr.com/

Lesben und Schwule brauchen ihre Romantik

und kopieren nun die verheiratete Zweierbeziehung, „wie es sich gehört“, um zur gesellschaftlichen Anerkennung zu kommen. Bisexuelle, die auch noch andere Beziehungen haben könnten, stören dabei und werden ausgeblendet. Achtet doch einfach mal auf den Gebrauch der Floskeln zu LGBTi* und die Realität dahinter.

Familien-Lösungen?

Wer schon in einer familiären Beziehung lebt und von einer unbekannten Sorte Liebe angefallen wird: Natürlich musste er / sie da immer widerstehen … weil das schon immer so war. Wie reaktionär und spießig sind nun Lesben und Schwule in der heutigen Realität?

http://bisexual-community.tumblr.com/
http://bisexual-community.tumblr.com/

Nicht alle: Viele leben ganz einfallsreiche Lösungen, tönen aber vielleicht seltsam nach außen, und dann gibt es die gesellschaftliche „Ordnung“ des Seitensprung und der Sauna, des One-Night-Stands …

aber auch Familien, in denen die neuen Partner mit leben können.

offene Beziehungen

Auch, wenn inzwischen alle bewusst lebenden Paare gemerkt haben, dass sie ihre Beziehung je nach Erwartungen in der Treue genauer definieren müssen, weil die Erfahrungen zu verschiedenartig zu deuten sind: Was gilt ein Flirt, was ist eine Verliebtheit, was ist Sex und ab wann fange ich an zu gestehen, zu verletzen, zu verlassen …

und wenn den gemeinsame Sex nicht mehr für beide gleich befriedigend ist: Mit einzelnen Ausflügen oder gemeinsamen Dritten oder mit anderen Paaren …

http://bisexual-community.tumblr.com/
http://bisexual-community.tumblr.com/

poly-amor?

Eifersucht ist erst einmal die Angst vor der eigenen Verlassenheit, aber dann: Wozu bin ich fähig, was können wir gemeinsam?

Die Offenheit ist die Qualität, die sich die Spießer in den alten Seitensprüngen nicht vorstellen können,

bisexuell – nur angelegt?

Vor gut 100 Jahren wurde mit dem Beginn der Psychoanalyse klar, dass das Begehren und die Liebe, die Tradition und die Fähigkeiten und Möglichkeiten einen bunten Strauß bilden:

Dass wir alle bisexuell angelegt sind, meinte: Es ist deine Möglichkeit, aber vielleicht begrenzt von deiner Angst, von den Konventionen oder Rücksichten. Du kannst auch bei deiner Mutter bleiben … wenn dich dein Vater nicht raus wirft.

Bisexualitäten leben

Queeres Leben, alle die Möglichkeiten neben den eingeprägten Hetero-Normen, einschließlich diesen selbst, ist eine offene Vorstellung einer freien Gesellschaft.

Wie kann die Vorstellung breiter werden als die primitiven Bilder des „noch nicht entschieden“ oder des „ewig untreu“ oder der Hauptschüler-Porno-Phantasie „Zwei Lesben für mich“, wie geht das Reden und Schreiben über Bisexualitäten? Manche versuchen es im Umkreis von www.bine.net, bis hin zu einem unregelmäßig erscheinenden Magazin. Im englisch-sprachigen Raum gibt es dagegen mengenweise Bücher und Webseiten.

So lange wir nur lesbische und schwule PolitikerInnen und SprecherInnen in den Vereinen haben, wird das wohl keine Qualität haben, auch wenn sich Einzelne an Gender- und Trans-Korrektheiten ab-arbeiten, die Patchwork- und Regenbogen-Familien und ihre Problematiken von Adoption bis Unterhalt angemessen zu beraten versuchen.

Mut zum eigenen Leben: Queer

Vielleicht wird es in den Weite des Landes leichter zu gestalten, was im Trubel der großen Städte so scher durch zu setzen ist: Es wird nicht für jede Sorte der Queeren einen eigenen Verein, ein eigenes Zentrum geben können, aber etwas mehr Aufmerksamkeit.

Buch "Es gibt noch viel zu tun" http://querverlag.de/books/Es_gibt_noch_viel_zu_tun.html
http://querverlag.de/books/Es_gibt_noch_viel_zu_tun.html

 

 

Kanadischer Premier entschuldigt sich

Ottawa –

Der kanadische Premierminister Justin Trudeau hat sich bei den Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen (LGBT) des Landes für Jahrzehnte der Diskriminierung durch den Staat entschuldigt. „Ihr seid Fachkräfte. Ihr seid Patrioten. Und vor allem seid ihr unschuldig. Für all Euer Leid verdient ihr Gerechtigkeit und Frieden“, sagte Trudeau am Dienstag (Ortszeit) im kanadischen Unterhaus und zeigte sich sichtlich bewegt.

Mit seiner Entschuldigung wandte sich Trudeau an die kanadischen Beamten, Soldaten und Mitarbeiter der Bundespolizei, die zwischen den 1950er und 1990er Jahren wegen ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert, kriminalisiert und teilweise aus dem Staatsdienst entlassen worden waren.

Zur Entschädigung zahlt Kanada den Betroffenen nun insgesamt 145 Millionen kanadische Dollar (96 Millionen Euro). (dpa)

– Quelle: https://www.ksta.de/28971846 ©2017

Gord Downie: Sänger von The Tragically Hip stirbt mit 53 … https://web.de/magazine/unterhaltung/musik/gord-downie-saenger-the…

Tod einer kanadischen Legende: Gord Downie, der Sänger der in Kanada extrem beliebten Band The Tragically Hip, ist im Alter von 53 Jahren gestorben.

http://www.gorddownie.com/secretpath/

aus thecanadianencyclopedia.ca/en/article/two-spirit/

At the third annual Intertribal Native American,

First Nations, Gay and Lesbian American Conference, held in Winnipeg, Manitoba in 1990, activist Albert McLeod proposed the term two-spirit to refer to the Aboriginal LGBTQ community. The term was well received by the conference attendees and soon gained popularity within Aboriginal communities. The term is used today to broadly reference the Aboriginal LGBTQ community. Some two-spirit societies also use the terms LGBTQ2S or LGBTTIQQ2S (Lesbian, Gay, Bisexual, Transsexual, Transgendered, Intersexual, Queer, Questioning, 2-Spirited) to incorporate two-spirits within the larger LGBTQ community.

LGBTQQ2S Awareness

Flag representing 2 Spirits people of the 1st Nations. Image: © Art Zoccole, 2-Spirited People of the 1st Nations, http://www.2spirits.com

Art Zoccole, 2-Spirited People of the 1st Nations

From the 1990s to the present, awareness about two-spirits has increased both within and outside Aboriginal communities. Organizations such as the National Confederacy of Two-Spirit Organizations (NC2SO) and the Northeast Two-Spirit Society (now known as the East Coast Two Spirit Society, EC2SS) seek to educate the general public about two-spirit traditions. They also serve as sources of support for Aboriginal LGTBQ individuals. In January 2013, NC2SO and EC2SS created a resource directory of two-spirit groups in Canada and the United States.

Despite growing awareness, some two-spirits continue to face sexual and gender discrimination and violence in communities that are not accepting of their lifestyle. In 2001, Fred Martinez, a 16-year-old Navajo transgendered person, was beaten to death near Cortez, Colorado. The film Two Spirits (2011) documents this tragic story while also exploring the history of LGBTQ identity in many Aboriginal cultures. The Martinez murder, as well as other well-known cases, such as the murder of HIV/AIDS activist and self-identifying two-spirit Dolan Badger on 12 January 2013 in Edmonton, Alberta, have served to ignite conversations about LGBTQ rights in Canada and the United States (see LGBT Rights in Canada).

thecanadianencyclopedia.ca/en/article/two-spirit/

Spenden für Asyl-Rechtsberatung

als ich meine Freundin zum Abschied geküsst habe, wusste ich nicht, dass das unser letzter Kuss sein würde.

Mein Name ist Aicha* und ich bin eine lesbische Geflüchtete aus Tunesien. Nachdem meine Eltern uns beim Küssen erwischt hatten, wollten sie mich zwingen, einen Mann zu heiraten. Es war die Hölle.

Kurze Zeit später hörte mein Chef von der Geschichte und hat mich gefeuert. Dann fand der Vater meiner Freundin es heraus. Er hat mich brutal verprügelt und zur Polizei geschleppt.

Und so war ich Knall auf Fall obdachlos, arbeitslos und mir drohten drei Jahre Gefängnis wegen Verstoß gegen die tunesischen Gesetze gegen Homosexualität. Ich war gezwungen, aus meiner eigenen Heimat zu fliehen und Asyl in Deutschland zu suchen.

Der einzige Grund, warum ich heute in Sicherheit bin und Dir schreiben kann, ist, weil ich Hilfe von einem deutschen Verein, der Homosexuellen Selbsthilfe (HS), bekommen habe, die Menschen wie mir helfen, Asyl zu bekommen. Aber dieses Jahr sind bei ihnen so viele Anfragen eingegangen, dass es für sie finanziell eng wird.


LGBT*-Flüchtlinge in Deutschland brauchen Deine Hilfe. Jetzt mitmachen

Als ich in Deutschland Asyl beantragt habe, hatten die Behörden Zweifel an meiner Geschichte. Der Dolmetscher, der mir gestellt wurde, war homophob, hat mich permanent beleidigt und falsch übersetzt. Mein erster Asylantrag wurde abgelehnt und ich war hoffnungsloser denn je.

Zum Glück traf ich auf Aktivist*innen, die sich um einen Anwalt für mich kümmerten. Daraufhin prüften die Behörden meinen Fall noch einmal und ich bekam endlich Asyl.

Mit Deiner Spende heute könnte die HS 27 Asylbewerber unterstützen, die dringend vorurteilsfreien Rechtsbeistand benötigen, um in Sicherheit zu bleiben.

Dank der Homosexuellen Selbsthilfe habe ich das Gefühl, mein Leben wieder in der Hand zu haben. Vor kurzem bin ich mit meiner neuen Partnerin zusammengezogen. Mein Deutsch wird immer besser und ich möchte bald eine Ausbildung anfangen.

Aber ich bin nur eine unter vielen. Bitte unterstütze andere LGBT*-Asylsuchende, die dringend Hilfe brauchen.

die Amerikanische Organisation All Out sammelt in dieser Woche Spenden für uns, weil wir seit Wochen lesbischen, schwulen, transidenten – kurz: allen solchen Menschen, die aus ihrem Heimatland fliehen mussten, weil sie verfolgt werden, da sie nicht 100% konventionell-heterosexuell leben können – keine finanzielle Unterstützung mehr bieten können, weil unsere Kasse leer ist.

Selbstverständlich können Spenden auch direkt an das Vereinskonto überwiesen werden: IBAN: DE51 4306 0967 8021 3179 00 BIC: GENODEM1GLS

Homosexuelle Selbsthilfe e.V. – wir finanzieren Vielfalt, seit über 37 Jahren
Postfach 12 05 22 in 10595 Berlin Stefan.Reiss@HS-Verein.de
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crowd funding haben wir schon mehr als 20 Jahre gemacht, bevor der Begriff überhaupt erfunden wurde
www.HS-Verein.de


Die in Bayern / München geplante und zu gesagte Unterkunft für LBGT*-Asylsuchende ist bis heute nicht eingerichtet …

Feinen Bi-visibility-Tag allerseits!

Falls es in deiner Umgebung jemand gibt, grüße doch freundlich, denn der 23. September ist, aus den angelsächsisch-großbritannischen Ländern stammend, der Tag der Bisexuellen, und derer, die es noch werden könnten.

bi-muc

Die Menge ist weit größer als die rechnerisch angenommenen 5% bei Lesben und Schwulen, die sich in den großen Städten und Betrieben allerdings auf 10% zusammen ballen können,

Die Unsichtbaren - BisexualitätLeute wie Kinsey kamen bei Befragungen auf 60% der Erfahrungen, was natürlich nicht zu einer dauerhaften Einstellung führen muss:

Manche Erfahrungen sind so einmalig, wie die geliebte Person, manche ab auch so enttäuschend wie der erlebte Verlauf: Ungeschick und Unsicherheit beenden so manches Abenteuer frühzeitig …

Polyamory.svgLandet heute mehr in www.bine.net ?

Wenn du an die Person denkst, die die bisexuelle Seite in dir weckte: Welches Gefühl taucht auf?

Und auch, wenn du dich heute polyamor denkst: Als monosexuell oder auch offen, queer?

Kommentare bleiben anonym, die Mail-Adresse bleibt verdeckt … Danke!


Und wie Bisexualität entsteht?

polyamor – auch eine seite der bisexualität?

kann sein, aber auch eine mögliche Erweiterung, aber doch auch eine andere Definition: Alle sind noch auf der Suche nach guten Begriffen, die anderen verständlich und in der Gesellschaft irgendwann sicher sind. *

Auch, wenn die Polyamoren als Vielliebende nun Presse-fähig geworden sind, auch ein Spiegel-Artikel dazu etwas brachte, bleibt das Tabu um alles nicht Familien-übliche.

Es fehlt vor allem das Bild zum ganz alltäglichen Leben, wird eher betuschelt, als anerkannt.

Bisexualtitäten sind vielfältig

Auch wenn die Bewusst-Werdung im eigenen Gehirn beginnt: Es gehört immer ein Dialog in den Beziehungen dazu, und Jugendliche haben oft noch wenig Zugang zu den wirklichen Definitionen. In vielen bayrischen Schulen noch eine Ausweich-Form zur Angst: Als „Schwul“ erkannt und diskriminiert zu werden. Ein Mädchen als Schlampe“. Also Vorsicht!

Polyamouren können noch vielfältiger sein,

aber auch schlicht variierte hetero-Rollen: Hauptsache, du hintergehst niemand, dem du Treue-Versprechen gegeben hast, denn das kann sich der bisherige Biederbürger und oft auch die Journalistin nicht denken:

Viele lieben und mit mehreren Menschen in engen und sexuellen Beziehungen zu stehen, heißt nicht, oberflächlich werden, sondern aufmerksamer, nur die alte betrügerische Kiste der „all-inclusive-Ehe“, die jetzt wieder in vollem Kitsch gefeiert wird, verletzt die meisten Beteiligten:

Ewig als Paar verliebt, mit heißem Sex über Jahre, dankbare Kinder und Enkel, Urenkel und gemeinsam in einer der Villen sterben, wie Philemon & Baucis … Die Götter lieben es!

Für alle Varianten unserer unzuverlässigen Herzen hat das alte Religions-System die Hölle parat, oder Gift, oder diverse Schein-Lösungen. So bald sich ein verheiratetes Herz zu einer anderen Person verläuft, die anderen Geschlechtes ist:

Die Unsichtbaren – Bisexualität in unserer Gesellschaft

Mi 15.03.2017 von 18 bis 21.00 Uhr

http://www.gruene-fraktion-bayern.de/termine/die-unsichtbaren-bisexualitaet-unserer-gesellschaftBisexualität ist in unserer Gesellschaft weitgehend unsichtbar. Aber auch in den Medien, in Politik und Gesetzgebung, in der Lesben- und Schwulenbewegung, in der Geschichtsschreibung und in der Wissenschaft sind Bisexuelle kaum sichtbar. Oft wird Bisexualität sogar geleugnet, als „Phase“ oder als Vorstufe zur Homosexualität wahrgenommen und Bisexuelle als „unentschieden“ oder „verwirrt“ dargestellt.

Claudia Stamm www.claudia-stamm.deDie Gefahr der Bifeindlichkeit muss ernst genommen werden. Bisexuelle Menschen dürfen nicht nur als Anhängsel von Lesben und Schwulen betrachtet werden – ihre Erfahrungen müssen eigenständig thematisiert werden, um Bifeindlichkeit und ihre Folgen zu vermeiden. Mit unserem Fachgespräch wollen wir Expertinnen und Experten, Betroffene und Interessierte zusammenbringen und einen Beitrag zur Debatte leisten.

Programm:
18:00 Uhr Einlass, 18:30 Uhr Begrüßung Claudia Stamm, MdL queerpolitische Sprecherin, 18:45 Uhr Input Frederik Schindler, Freier Journalist
19:30 Uhr Diskussion mit dem Publikum und anschließend Get-together mit Imbiss, ANMELDEN


Ein paar Seiten, auf denen die Poly-Themen genauer beschrieben werden:

Polyamorie (Polyamory) und offene Beziehungen in München

Stammtisch für Polyamorie und offene Beziehungen in München.

DE 8: München | polyamory.de

Polytreffen München. Wir treffen uns einmal im Monat freitags an wechselnden Orten. Die Standardzeit ist 19 Uhr

Polyamorie – Poly-Stammtische


  • *
  • Erst vor wenigen Wochen wurde eine grüne Abgeordnete von den großen Organen der Presse mit den dümmsten Bemerkungen öffentlich nieder gemacht:

„Sex auf Krankenschein“ und die primitive Gleichsetzung von Sexual-Assistenz für Behinderte aller Art (denken Sie bitte jetzt an den körperbehinderten mit Querschnitts-Lähmung im Rollstuhl, statt an Kinder!) mit Prostitution schaffte auch unser bayrischer Staats-Sender: Meilenweit entfernt von Inklusion, wenn es um Aufmerksamkeit geht:

Die Abgeordnete hatte von Gesetzes-Entwicklungen in den Niederlanden berichtet, und schon wichst die CSU unter der Bank: Die alten Herren-Haufen denken immer nur das Eine.