Bi- und LGBT-Termine in München im Januar 2015

Montag, 29.12.2014 ab 19 Uhr

Gemütlicher Jahresausklang mit dem Forum Homosexualität und Geschichte im Sub, Wir freuen uns darauf mit euch den Jahreswechsel zu feiern! Sub, Müllerstr. 14

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Candy Club Geburtstag) findet im Übrigen am 5.1. im Feierwerk statt (Kranhalle und Hansa 39). Tickets für 12 EUR plus Gebühren gibt es an allen bekannten Vorverkaufstellen und online http://www.candyclub.de/blog/cant-wait/

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Di 13. Januar 2015 / So 18. Januar 2015 „Raus aus dem Schatten“

Ein Dokumentarfilm von Lorenz Kloska und Sascha Vinogradov
In einer homophoben Gesellschaft haben es Menschenrechtsaktivist*innen in der Ukraine seit jeher nicht leicht, für ihre Rechte einzustehen. Der Konflikt mit Russland erschwert die Lage noch zusätzlich. Die Galerie Christoph Dürr präsentiert am Dienstag, 13. Januar, ab 20 Uhr einen Film dazu.

„Raus aus dem Schatten“ ist eine Dokumentation über die Kiewer LGBT-Community, die die Münchner Filmemacher Lorenz Kloska und Sascha Vinogradov im Sommer in der ukrainischen Hauptstadt gedreht haben. Der Fokus des Werks liegt auf dem KyivPride. Sie laden um 19 Uhr zur Vernissage in die Hübnerstraße 5 ein. Gegen 20 Uhr zeigen sie den Film, der mithilfe von Portraits verschiedener Kiewer LGBT-Aktivist*innen die Situation von Lesben, Schwulen und Transgender in der Ukraine darstellt.

Begleitend präsentiert die Galerie Bilder des Kiewer Fotografen und LGBT-Aktivisten Stanislaw Mischtschenko, der bei der Gay Alliance Ukraine arbeitet. Seine Lomo-Fotocollagen inszenieren die Vielfalt der LGBT-Community, die trotz aller Vorurteile, Hasstiraden und Übergriffe mit zum Reichtum des Landes beiträgt und stolz macht. Die Vernissage beginnt um 19 Uhr.
Die Fotografien hängen noch bis zum 18. Januar in Neuhausen. Die Finissage findet an eben diesem Sonntag statt und zwar um 18 Uhr. Gegen 19 Uhr zeigen Lorenz Kloska und Sascha Vinogradov noch einmal den Film „Raus aus dem Schatten“. Für Fragen stehen die beiden Filmemacher vor Ort zur Verfügung.
Ort: Galerie Christoph Dürr, Hübnerstraße 5, 80637 München
Uhrzeit: 19:00 Uhr/20:00 Uhr (13.01.2015), 18:00 Uhr/19:00 Uhr (18.01.2015) Eintritt: frei Veranstalter: Lorenz Kloska, Galerie Christoph Dürr, Munich Kiev Queer
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Donnerstag, 15.01.2015, 19 Uhr Gespräch mit Erich Haas

Ein Filmporträt von Philipp Gufler und Liane Klingler 2014, 24 Min., OmeU Mit einer Einführung von Albert Knoll, Vorsitzender Forum Homosexualität München, und anschließender Diskussion mit Erich Haas. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Forum Homosexualität München statt.

Das Filmporträt erzählt die sozialen und politischen Repressionen gegenüber Homosexuellen im Nachkriegsdeutschland anhand eines Gesprächs mit dem 95 Jährigen Erich Haas nach, der als Empfangschef in Hotels in München nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete. Am Stachus, einem damaligen schwulen „Brennpunkt“, lernte Haas 1949 seinen Freund Klaus Linde kennen, mit dem er bis zu dessen Tod 1988 zusammenlebte.

Zusammen waren sie Ende der 50er die Besitzer einer kleinen „Herrenbar“ in der Nähe des Isartors, die Haas im Film das erste Mal seitdem wieder besuchte. Ihr Leben stand im Schatten des §175, der 1872 im deutschen Kaiserreich in Kraft trat, 1935 von den Nazis verschärft wurde und auch nach dem Zweiten Weltkrieg weiter gleichgeschlechtliche Liebe kriminalisierte. Haas und Linde kamen mehrmals mit dem Paragraphen in Berührung, der erst 1969 entschärft wurde.

Ein Gespräch mit Erich Haas über den § 175, die schwule Szene in den 1950er und 60er Jahren, die weiterhin ins gesellschaftlich Unsichtbare gedrängt wurde, und seine Liebe zu Klaus.
Ort: Lothringer13_FLORIDA, Ein Kunstraum der Stadt München, Lothringer Straße 13 Rgb., 81667 München http://www.lothringer13florida.org info@lothringer13florida.org Einlass: 18:30 Uhr

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Freitag, 16.01.2015, 18 Uhr Claudia Koppert liest aus ihrem neuen Roman „SISTERHOOD – eine Sehnsucht“: Lesung und Diskussion

Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Die neue Frauen- und Lesbenbewegung – was bewegt uns heute?“
„Sehnsucht weder aufgeben noch festhalten, auch nicht gegeneinander wenden, sondern verwandeln – wie kann das gehen?“

Erinnerungen an die Frauenbewegung der 70er/80er Jahre werden wach: Leidenschaftliche Diskussionen in Frauenzentren, fantasievolle Aktionen, das Hochgefühl:„Sisterhood is powerful!“
In Claudia Kopperts neuem Roman erzählt Martha ihrer 15-jährigen Tochter Rosa von diesem Aufbruch. Das Frauenaktionszentrum gibt es schon lange nicht mehr und aus ihrer letzten Wohngemeinschaft ist sie vor Jahren ausgezogen. Im Strudel der Ereignisse ist plötzlich alles wieder da: die Ansprüche, Hoffnungen und auch Enttäuschungen.

Dennoch ist das Erzählen darüber eine innere Befreiung, die auch Marthas Verhältnis zu ihrer Tochter entspannt. Nach einer kurzen Pause findet eine moderierte Podiumsdiskussion statt.
Claudia Koppert lebt bei Bremen und ist als Autorin und Lektorin tätig. Über ihren ersten Roman, Allmendpfad, schrieb der STERN: „Lesen! Alles andere ist Plastik!“
Ort: Frauentherapiezentrum, Güllstr. 3, Saal 2. Stock (Nähe U3/U6 Poccistr.) Uhrzeit: 18 Uhr Eintritt: Staffelung 10, 5, 3 Euro
Eine Kooperation von forum homosexualität münchen, Frauentherapiezentrum und Gleichstellungsstelle für Frauen der LH München
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Bi-Stammtisch Cafe Glück

Di, 20. Januar 2015, 19:30 – 21:30 oder nach Bedarf ;-))

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QueerKafe

Do, 22. Januar 2015, 20:00 – 02:00 Queerkafe im Kafe Marat Thalkirchnerstr. 102 mit Volxküche und oft Programm

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Fr 23.1.15 „MISCHPOKE – Neuer Besuch bei Mr. Green“ http://www.kleinestheaterhaar.de
Sa 24.1.15 „MISCHPOKE – Neuer Besuch bei Mr. Green“ http://www.kleinestheaterhaar.de
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Mo 26. Januar 2015  Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Schwulen und Lesben
Vor kurzem hat der Stadtrat die Errichtung eines Denkmals für die schwulen und lesbischen Opfer beschlossen. Vorausgegangen ist ein Kunstwettbewerb und ein mehrjähriges politisches Bemühen um eine angemessene Erinnerung.
Die Koordinierungsstelle hat gemeinsam mit dem Kulturreferat eine Veranstaltung organisiert, um den Siegerentwurf vorzustellen und die Geschichte der Entwicklung des Denkmals aufzuzeigen.
Ort: Cafe Regenbogen, Lindwurmstr. 71 um 19 Uhr

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Podiumsgespräch „Was ist Familie heute? Welche Familienmodelle wollen wir?“

Vater, Mutter, Kind: Das traditionelle Familienmodell gerät ins Wanken. Längst gibt es vielfältige Beziehungsmuster im Zusammenleben mit Kindern: verheiratete und unverheiratete Eltern, alleinerziehende Mütter und Väter, Patchwork- oder Regenbogen-Familien, soziale Elternschaften. Wie funktioniert Familie heute? Was brauchen Kinder wirklich? Wie kommen junge Frauen und Männer mit den veränderten Lebenswirklichkeiten zurecht? Und welche Antworten findet Politik auf die gesellschaftlichen Veränderungen, um das Zusammenleben von Eltern mit Kindern zu schützen und zu fördern.

Wir diskutieren mit Claudia Stamm, Bündnis 90/Die Grünen, MdL und weiteren Gästen aus Kultur, Elternkreisen und Familienbildungseinrichtungen.

Mittwoch, 28. Januar 2015, 20.00 bis 22.00 Uhr

Volkshochschule Haar, Münchener Straße 3, OG 06 Vortragsraum in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Haar und dem Jungen Schauspiel Ensemble

Als Dankeschön gibt es 2 Freikarten für unsere neue Inszenierung „MISCHPOKE – Neuer Besuch bei Mr. Green“ (dann wieder 19.+20.2.15 + Wiederaufnahme Besuch bei Mr. Green 6.-8.2.)

MISCHPOKE ist die Fortsetzung der Erfolgskomödie „Besuch bei Mr. Green”. Den 92-jährigen, starrköpfig-liebenswerten jüdisch-orthodoxen Mr. Green verbindet mittlerweile eine fünfjährige Freundschaft mit dem homosexuellen Ross Gardener, durch den der konservative Alte gelernt hat, erstaunliche Zugeständnisse an manch unkonventionellen Lebensentwurf zu machen.
Als Mr. Greens bis dato unbekannte Enkelin Chana auftaucht, die sich über das Kommunikationsverbot zwischen ihrer säkularen Mutter und ihrem religiösen Großvater hinwegsetzt, bleibt der Familienfrieden im trauten Heim nicht von langer Dauer. In der Green’schen Mischpoke entlädt sich ein handfester Streit, der so einfach nicht zu lösen scheint. http://www.kleinestheaterhaar.de
Der alte Herr wird im Umgang mit den verschiedenen jungen Leuten gut gefordert, und die Konfrontationen wie Veränderungen der jungen in Lebensstil und Religion sind hochaktuelle gelungene Auseinandersetzungen.
http://debattieren-lernen.blog.de/2014/11/23/mi-10-dez-ab-21-h-regenbogenfamilien-premiere-mischpoke-theater-haar-19748768/ **zum Kommentieren**

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30. Januar 2015, 15-18 Uhr im Bayerischen Landtag: Queerer Runder Tisch,
zu dem Claudia Stamm, gleichstellungs- und queerpolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion, die bayerischen Organisationen der queeren Community einlädt, um die bayernweite Vernetzung zu diskutieren.

A Message to Black Millennials: #iProtest Isn’t Enough

Black Millennials

Howard Hands Up

I’m going to start this post with a little bit of honesty: until recently, I thought that organizations like the NAACP and the National Urban League and some of the other old Civil Rights infrastructure were outdated, irrelevant, and unhelpful in the conversation about race in America. I thought that the idea of sit-ins and protests were good tools for another time, that peace marches and locking arms were something for a time gone by. Quite frankly, I had an attitude of „what have ya’ll done for me lately?“

I never thought that these organizations should disappear… I considered them to be Professors Emeritus in the sphere of race and class conversations in this nation. We see them as an authority, representations of the „old school,“ but I thought that it was time for a new vocabulary, because we live in a new world with new needs.

And then Trayvon…

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Willkommen beim Mediennetzwerk jenseits der Heteronorm!

Das queerelations Mediennetzwerk München ist ein freier Verbund von Laien und Profis bei der Umsetzung von Medienprojekten in der Queer Community: zum Trailer auf unserem YouTube Kanal, zu allgemeinen Informationen über das Netzwerk, direkte Hinweise zu Spenden- und Fördermöglichkeiten und aktuelle Informationen und Kommentare auf facebook!

Betriebsauflug zum open Westend am 04.04.2014

Am Freitag dem 4.4. gehen wir Filme kucken… bei unseren Kollegen im Westend: Münchner Filmwerkstatt e.V. Es ist die Kombi aus Straßenfest und Kurzfilm-Präsentation des Best of der letzten Jahre sowie Leute kennenlernen und uns bekannt machen. Weitere Infos gibt es auf: Open Westend. Alle, die Lust haben vorbei zu kommen, einfach bei info@queerelations.net melden, bzw. spontan rein schneien.

Gedenkakt für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus 26.01.2014, 19:00

Mit einem Gedenktag wird zum Auschwitz-Gedenktag in diesem Jahr an die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus in München gedacht. Vortrag von Albert Knoll: „Vom Außenseiter zum Staatsfeind“. Begleitend singt der Regenbogenchor unter der Leitung von Mary Ellen Kitchens. Initiator: Bezirksausschuss Maxvorstadt. Ort: Sophiensaal in München, Sophienstr. 6 U-Bahn Karlsplatz/Stachus oder Hauptbahnhof Eintritt frei

Quelle: die neue Homepage des „forum homosexualität münchen e.V.“

Die Mailinglisten bei yahoo und domeus: Mit Erinnerungsfunktion oder ohne …

bringt eine monatliche Erinnerung: http://groups.yahoo.com/neo/groups/bi-muc/info und gibt dir – bei Eintragung – die Möglichkeit, an alle AbonnentInnen zu schreiben

eine andere Teilgruppe – ohne monatliche Erinnerung an den Stammtisch – erreicht www.domeus.de/groups/bi-muc

Die Angst sitzt immer noch tief …

Bei einem Besuch in Dachau und einer Führung zu den Schwerpunkten Homosexuellen-Verfolgung und Tabu wurde deutlich: Die Fortsetzung der Verfolgung in der Adenauer-Zeit ließ die meisten Betroffenen und Angehörigen des §175 ohne jede Entschädigung, die Gefängnisstrafen gingen weiter.

Die Tabus wirkten auch im Häftlingskreis weiter: Bin in die 90er Jahre wurde einem gestifteten Gedenkstein der angemessene Ort verweigert, er stand provisorisch in der evangelischen Kapelle.

der Bi-Stammtisch und das Queer-Kafe

Seit 1992 Jahren treffen sich sich etliche Leute, nun jeden dritten Dienstag im monat ca. 19.30 uhr im Cafe Glueck, Palmstrasse 4 in Muenchen zwischen U / Tram Fraunhoferstrasse und Bus 58 Baldeplatz, oft ein rundes Dutzend Frauen und Maenner zwischen 20 und 60 Jahren, aus einem Umkreis von mehreren Hunderten, die hier Mails bekommen …

Einige treffen sich auch am 4. Donnerstag im Monat ab 20 Uhr zum Queerkafe im Kafe Marat in der Thalkirchnerstr. 102, meist mit Volxküche, oft mit Programm: <a rel=“nofollow“ target=“_blank“ href=“http://queerkafe.blogsport.de/“&gt; im Queerkafe </a>

Unsere Internet-Heimat: <a rel=“nofollow“ target=“_blank“ href=“https://bimuc.wordpress.com“&gt; bei wordpress </a> <br>
bei Bedarf kann sich auch die Gespraechsgruppe im Selbsthilfezentrum, Westendstr. 68 wieder treffen, momentan sie aber. Du kannst sie hier per mail wieder starten, wenn du dazu einladen willst …  <br> <br>
Es gibt auch eine ausfuehrlichere Uebersicht auf <a rel=“nofollow“ target=“_blank“ href=“http://home.arcor.de/letsch/bi.htm“&gt; zu bi und queer </a>  und Artikel auf <a rel=“nofollow“ target=“_blank“ href=“http://queerstudies.wikispaces.com“&gt; ein wiki zu queerstudies </a>
<br> <br>
Manche von uns gehoeren zum <a rel=“nofollow“ target=“_blank“ href=“http://bine.net“>Bisexuellen Netzwerk BiNe e.V.</a> mit Seminaren und Tagungen, Foren und Journal BiJou, auf der Seite <a href=“http://bi.org/&gt; von bi.org findest du eine Menge englisch-sprachiger Links</a>, denn die internationale Forschung ist schon etwas weiter …

Polyamor als Lebensform, Untugend oder Defizit? Forschung zur Liebe auf mehreren Spuren …

Bei niemand ist die Liebe zu mehreren Personen nur ein Spiel: Es führt immer zur Verwirrung der erlernten monogamen Lebens- und Liebesmodelle und der eigenen Gefühle: Kann ich mir und meinen Gefühlen trauen, kann ich meinem Beziehungstraum trauen, kann ich mich trauen?

Und wenn dann gar noch das eigene Geschlecht ins Spiel kommt, also lesbische und schwule Vorstellungen, sind die Meisten selbst an den grenzen: Wie reagieren meine alten Freunde, meine Familie, meine Umgebung bis zur Arbeitswelt?

Dritte Steigerung: Die eigene Geschlechtsidentität schwankt und wankt je nach Gegenüber: Nicht die normale Trans-Identität, die meist sehr stark orientiert ist, sondern die weniger klare Möglichkeit, beides oder alles zu sein … welcher Freundeskreis trägt das mit?

Unsere Großeltern konnten noch glauben, miteinander alt zu werden und nebeneinander zu zweit im Familiengrab zu landen. Konservative Parteien hätten das auch gerne heute noch so. Die Person, die bei einer Hochzeits- oder Partnerschaftsfeier ausspricht, dass die statistische Wahrscheinlichkeit, ohne Scheidung oder Trennung hinzukommen, bei 30% liegt, wird nicht als freundlich eingestuft ….

Die Psychotherapie fragt nach der Beziehungs-Tiefe: Gibt es eine Störung, sich ausdauernd und tiefer einzulassen, oder ist es einfach eine Art des Lebens und Liebens, die so entstanden und vielleicht der Person ganz entsprechend ist?

So, wie Gleichgeschlechtliche Liebe oder Asexualität von manchen Menschen auch so als Teil der eigenen Identität gesehen wird, von anderen ehr als Defekt oder Krankheit: Die Freiheit der Lebensformen haben Forschung, Medizin, der Staat zu achten.

poly-research

 Im englisch-sprachigen Bereich der Forschung geht es schon weiter: University of Nevada, Las Vegas Department of Anthropology macht eine Umfrage:

Help research on poly by doing this survey: https://unlv.co1.qualtrics.com/SE/?SID=SV_1GKQrCEXiI9VbQp (sichere Verbindung)

https://twitter.com/Polyresearch/ |https://twitter.com/Polyresearch

Wie bunt können Sie denken / lieben / träumen? Bi-Convention in München 12.-14. Oktober

Erinnern Sie sich noch an die Zeit, als es nur Schwarz-Weiß-Fernsehen gab? Dann vielleicht an die Zeit, als die meisten Bilder in den Zeitungen schwarz-weiß waren? Das ist noch gar nicht so lange her, dass alles so bunt wurde. bimuc

Einen Teil der bunten Bilder dürfen alljährlich die aufgeputzten Tunten beim Christopher Street Day liefern. Die Lesben erscheinen meist nicht spektakulär. Und alles dazwischen bleibt eher ungesehen, ist mit komplizierten Begriffen wie Transgender, Intersexuell und Bisexuell oder Queer beschrieben.

„Tunten“ war vor einigen Jahren noch ein Schimpfwort, wie es „schwul“ immer noch auf allen Schulhöfen ist, bis sich einige der Homosexuellen in den 80er Jahren zusammen taten und selbst so bezeichneten. in den 70er Jahren hatten erste Filme, die kämpferische und verliebte Männer zeigten, für Auseinandersetzungen und Skandale gesorgt, heute kommen Schwule in vielen Fernseh-Serien vor, die Lesben sind noch etwas seltener.

Ganz unsichtbar bleiben in der öffentlichen Wahrnehmung die Bisexuellen, aber wohl nicht, weil schon Siegmund Freud meinte, alle Menschen seien bisexuell angelegt. Auch als Alfred Kinsey seine Reports zur Sexualforschung in Amerika veröffentlichte, wurde eine wichtige Tatsache meist übersehen: Dass 60% der Bevölkerung im Lauf ihres Lebens auch andere als heterosexuelle Erfahrungen machen.

Die medizinische Forschung hatte unsere Gedanken auf eine fixe Prägung gelenkt, hatte Gehirne vermessen und in den Genen gesucht. Wie im Schwarz-Weiß-Fernsehen hatte sich als Gegenstück zur heterosexuellen „Normalität“ eine homosexuelle „Identität“ entwickelt, aber die weiteren Farben und Orientierungen blieben unterentwickelt.

Für Geschlechtsveränderungen, Transgender, sind längst vorsorgliche Gesetze geschaffen worden, die mit Psychotherapie und Passveränderung der Wandel einer Person regeln. Für die sexuelle Orientierung – die sich dabei nicht ändert, brauchen wir natürlich keine Gesetze, aber es würde dem öffentlichen Bewusstsein gut tun, etwas mehr darüber zu wissen, damit die Einzelnen nicht erst in der Selbsthilfegruppe oder am fachlichen Stammtisch das Bewusstsein bekommen, nicht die einzigen halb-Verzauberten zu sein.

Wenn in der Gleichstellungsdiskussion der Partnerschaften und in der Diversity-Politik in aufgeschlossenen Unternehmen die sexuelle Orientierung thematisiert wird, sind die Bisexuellen meistens nicht dabei. Auch ist ihre Selbstorganisation viel geringer und aus der Vielfalt der Interessen und Orientierungen schwieriger als der Wechsel in eine andere „fertige“ Identität. So haben viele mit einer Ehe, einer Familie, einer öffentlichen Rolle Verantwortungen übernommen, die bei einer veränderten Orientierung in Frage gestellt werden können.

Alle alten Buch-Religionen und die verengende konservative Moral der Reproduktion verweigern einer anderen Liebe die Berechtigung, während in frühen Kulturen oft eine heilende oder visionäre Rolle für die zwischen den regulären Familienrollen lebenden Menschen vorgesehen war. Die Frage des Ehebruchs liegt auch bei allen heimlichen Aussen-Beziehungen nahe, und die große Kunst ist das offene Gespräch in der Partnerschaft, das gemeinsame Regelungen für das Glück aller Beteiligten findet. Regenbogen-Familien haben die Intelligenz dazu.

In den angelsächsischen Ländern und USA gibt es eine breite Bewegung und Forschung zu den Lebensformen, in den norddeutschen Ländern gibt es seit gut 20 Jahren regelmäßige Treffen und Tagungen. Nun ist erstmals ein treffen im Süden geplant:
Bi in the City – Bisexuelle Convention in München

Vom 12. bis 14.10.2012 findet in den Räumen der Münchner Aidshilfe e. V. die erste mehrtägige Veranstaltungen für Bisexuelle im Großraum München statt. Bi in the City beschäftigt sich ein Wochenende lang rund um das Thema Bisexualität.

Bi in the City bietet Workshops, Seminare, Gesprächsrunden und Vorträge. Die Veranstaltung wird durch die BiNe – Bisexuelles Netzwerk e. V. getragen und ist in Zusammenarbeit mit vielen lokalen Gruppen aus den Müncher LGBT Umfeld entstanden.

Weitere Informationen & Anmeldungen auf www.bine.net bi80

Jeden 3. Dienstag im Monat trifft sich der bisexuelle Stammtisch im Cafe Glück, Palmstr. 4 – weiteres dazu auf http://www.bi-muc.de
Fachliche Diskussionen auf http://www.bisexualitaet.org twitter bisexualitaet oder InfoBimuc Facebook Seite https://www.facebook.com/BiConventionMuenchen bitte als gefällt mir markieren!

Bi in the City – Bi-Treff München Oktober 2012

12.–14.10.2012 in den Räumen der Münchner Aidshilfe e. V.

Logo Bi-Gruppe München

Bereits seit den 90er Jahren veranstaltet BiNe – Bisexuelles Netzwerk e. V. Bi-Treffen, die allen Interessierten offen stehen. Sie finden in eher abgelegenen Tagungshäusern im nord- und mitteldeutschen Raum statt.

Bi in the City lädt nun erstmals zu einem Bi-Treffen im Süden, mitten in München, einer deutschen Großstadt. Das Treffen soll eine Initialzündung sein für weitere Veranstaltungen für Bisexuelle im Großraum München.

Bi in the City bedeutet ein Wochenende lang volles Programm rund um das Thema Bisexualität. Tagsüber gibt es im zugehörigen Café Regenbogen preiswerte Speisen und Getränke. Tagungszentrum und Café Regenbogen sind barrierefrei.

Ort:
Tagungszentrum der Münchner Aids-Hilfe e. V.
Lindwurmstr. 71
80337 München

Bi in the City richtet sich in erster Linie an Interessierte aus dem Raum München. Eine organisierte Unterkunft ist daher nicht vorgesehen. Auf Anfrage unterstützen wir aber gerne bei der Suche nach einer nahe gelegenen Bleibe.

Programm

Bi in the City bietet Workshops, Seminare, Gesprächsrunden und Vorträge. Themen sind u. a. Bi in verschiedenen Lebensphasen, Religion, Polyamorie, Geschichte der Bi-Bewegung und Impro-Theater. Gerne nehmen wir noch Angebote für Workshops entgegen. Auch Angebote von schwul-lesbischer Seite sind nach Absprache möglich.

Freitag, 12.10.2012
18.00–19.00 Anmeldung
19.00–19.30 Begrüßung
ab 19.30 Workshops
Das Café Regenbogen ist von 11.30 bis 22.00 Uhr geöffnet.
Samstag, 13.10.2012
09.30–10.00 Begrüßung
10.00–18.00 Workshops
12.00–13.30 Mittagspause
ab 21.00 Party.
Das Café Regenbogen ist von 11.30 bis 22.00 Uhr geöffnet.
Sonntag, 14.10.2012
10.00–15.00 Workshops
12.00–13.30 Mittagspause
15.45–16.30 Verabschiedung
Das Café Regenbogen ist von 11.30 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Wenn auch Du einen Workshop anbieten möchtest, vermerke das in der Anmeldung oder sende uns eine Nachricht

Anmeldung

Jetzt anmelden

Eine schriftliche Anmeldung ist zwingend erforderlich. Wenn möglich, benutze das Online-Formular. Eine Anmeldung per Post ist möglich mit unserem Faltblatt

Anmeldeschluss: Mittwoch, 06. Sept. 2012

Deine Anmeldung ist nur gültig, wenn Du gleichzeitig den Teilnahmebeitrag von 18,- EUR überweist.

Erst nach Eingang der Überweisung erhältst Du eine Anmeldebestätigung mit den wichtigsten Informationen. Dein Platz ist damit sicher gebucht.

Kostenfreier Rücktritt möglich bis: 31. Aug. 2012

Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Die Vergabe der Plätze erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs der Überweisung und der Anmeldung.

Wer steckt dahinter?

Bi-Winkel

Bi in the City liegt in den Händen eines eigenen Organisationsteams. Den Kern bilden Engagierte der Bi-Gruppe München Träger des Treffens ist BiNe – Bisexuelles Netzwerk e. V.

Daneben werden Vertreter lokaler Gruppen, wie LeTra, RosaAlter, Bisexuelle Väter, die sich im Sub treffen, Queer Amnesty München, Diversity e. V. und Poly-Stammtisch sich mit Angeboten rund um das Thema Bisexualität am Treffen beteiligen.

Bi in the City ist die Einbindung von Gruppen der schwullesbischen Szene wichtig. Zwischen homo- und bisexuell lebenden Menschen existieren viele Anknüpfungspunkte und Schnittstellen. Wir streben hier in Zukunft eine engere Vernetzung an.

Noch Fragen?