Bi-Männertreffen im Spessart

Liebe Männer,

unser sehr gelungenes Männertreffen, das im Herbst 2021 stattfand, macht uns zuversichtlich und es macht vor allem auch Lust auf mehr: Das Männertreffen 2022 wird – wenn Corona es zulässt – vom 22. bis 25.07.2022 wieder im Schullandheim Lützel stattfinden:

63599 Biebergemünd, Vogelsberg - Spessart Schullandheim Lützel
63599 Biebergemünd, Vogelsberg – Spessart Schullandheim Lützel

https://www.gruppenhaus.de/schullandheim-luetzel-biebergemuend-hs3051.html/

Wir freuen uns schon jetzt auf ein entspanntes und zugleich aufregendes und tiefgehendes Männertreffen. Du bist herzlich eingeladen und solltest dir dieses Wochenende unbedingt freihalten.

Anmeldungen sind online über die BiNe-Homepage möglich: https://www.bine.net/content/anmeldung-maennertreffen-2022

Wenn du vorher noch Fragen haben solltest, kannst du uns gerne schreiben:  maenner@bine.net

Liebe Grüße awa und Wolli und Yann (Orga-Team)

interkulturelles queeres Leben

Unsere alten Gedenk-Formen und Rituale hängen so tief in der alten Kultur des Schweigens fest, die der Postfaschismus der 1950er und 1960er Jahre hinterlassen hatte:

Schweigen zu Euthanasie, Judenverfolgung und KZ, Greuel und massenhaften Polizei-Erschießungen an der Ostfront und in Griechenland, irres militärisches Verhalten bei Aufrechterhalten des Geschwätz von der deutschen „Ehre“.

20. Oktober 1920 Überfall auf den Sexualwissenschaftler Magnus Hirschfeld nach einem Vortrag in München

und 20. Oktober 1934 Polizei-Razzia im Schwulentreffpunkt Schwarzfischer am Unteranger – und ab in’s KZ Dachau!

Man hat es ja nicht wissen können?

Die „Hakenkreuzler“, wie die reaktionären Burschen 1920 noch genannt wurden, verroht vom Krieg und gestärkt durch eine rechte Justiz und Polizei, die nach der Niederschlagung der Räterepublik in der Siegermanier die „Roten“ und „Spartakisten“, die „Bolschewisten und Kommunisten“ jagen konnten: Die Schwulen waren dann die nächsten Opfer.

Es hatte sich in Berlin und im ganzen Reich ein großer Bund der Humanisten gegründet, die Frauenbewegung gegen die Bestrafung der Abtreibung hatte Aufklärung und Ärzte im Umkreis, das Leben in der Demokratie fand sich allmählich: Freistaat als Republik und ohne König, auch wenn die autoritären Strukturen geblieben waren: Kirchen und Militär, ständisch getrennte Schulen.

Was heute fehlt:

Schwule und lesbische Verfolgung, bisexuelle und Trans*-Diskriminierung in vielen Ländern und religiös dominierten Kulturen, und das schwierige Coming out, das sich Öffnen mit ihrer / seiner sexuellen Identität in Familie und Beruf in unserer Gesellschaft, nicht nur für migrantische Menschen:

Selbst-Verständlichkeiten sind nicht Klischee

Sich selbst zu verstehen, die eigenen Gefühle und Wahrnehmungen einzuordnen, kann nach Rollenbildern und Vorbildern in Familie, Schule und Umkreis auch nur funktionieren, wenn offen geredet wird. Unsere Kultur des Schweigens zu allen Themen der Sexualität macht es für jedes Kind zum Abenteuer, seine eigene Identität zu begreifen, so weit sie nicht der simplen Hetero-Norm entspricht, oder erst später davon abweicht.

Das Scheitern von Beziehungen, Familien und Lebensplänen, die verfehlte einfache Nachahmung der „vererbten“ Familien-Gewohnheiten und Eltern-Ratschläge im kulturellen und konjunkturellen Wandel wird als privates Schicksal zugewiesen, statt auf unterschiedliche gesellschaftliche Veränderung zu schauen:

Amerikanische und britische Serien und Studien verändern das Denken schneller, als die Restgesellschaft und ihre Medien-Behörden wollen: ARD in CDU / CSU-Hand verteidigen uralte Familienbilder, während in Bezahl-Serien die jungen Leute ihre Beziehungs-Muster mit neuen Begriffen zu begreifen und vermitteln versuchen:

 20-okt-21-Schwarzfischer

Queeres Leben hat viele Formen: AsexuelleBisexuellehomophileintersexuelletranssexuelle*Nicht-binäre und alle ihre Freund*innen und Beziehungsweisen: was wohl im Szene-Leben auch noch nicht auftaucht, sind die Polyamoren … feiern am 17. Mai IDAHOBIT* https://queer-kunst.blogspot.com/2021/04/wie-vielerlei-liebe-ist-moglich.html

Kultur des Schweigens könnten wir auch über die Nazi-Beteiligungen in den 50er und folgenden Jahren schreiben, als die Justiz jede Verfolgung der Nazi-Mörder und KZ-Beteiligten als „Beihilfe“ unmöglich machte. In der Zeit der verschlossenen Geheimnisse und Verletzungen in den Familien neu lernen, die Welt zu lesen, führt zu späten Biografien der Kriegskinder und deren Nachkriegskinder: https://nachkriegskinder.wordpress.com

Der Postfaschismus meiner Kindheit und Jugend war 1950-1970 das Flüstern, Schweigen und Tabu in allen Behörden, Familien und Schulen, denn überall saßen jetzt wieder Nazis, über deren Geschichte nicht offen geredet werden durfte.

Eine Kultur des Schweigens lag auch Jahrzehnte über Gewalt und Missbrauch in den Internaten, in Kirchen und im Sport, weil die Polizei, Staatsanwaltschaften und Zeitungen jeden Anfangsverdacht zurück wiesen. Dass wir in Deutschland keine unabhängige Justiz haben, kommt in welchen Medien? Die EU-Menschenrechtskommission hat keine eigenen Medien …

Sexualpädagogik für die Gesellschaft?

Was bisher in Schulen in Bayern für je 3 Stunden in der 6. Klasse und in der 8. Klasse vorgesehen ist:
Ablauf der Pubertät und die Begriffe für die wichtigsten beteiligten Organe, Beziehungsvorstellungen und Bezeichnungen, Umgangsformen … und LehrerInnen- Aus- und Fortbildung? ???

Fernsehen und Film bremsen noch

185 queere Schauspieler:innen sind gemeinsam an die Öffentlichkeit gegangen und fordern mehr Anerkennung, Sichtbarkeit und Gleichberechtigung in Theater, Film und Fernsehen. Denn obwohl in Deutschland Gleichberechtigung gesetzlich verankert ist, gibt es in der Branche noch immer Nachteile für lesbische, schwule, bisexuelle, queere, nicht-binäre und trans* Schauspieler:innen. Die Initiative #actout hat sich zuerst im Magazin der Süddeutschen Zeitung präsentiert und ein großes mediales Echo ausgelöst. https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/kulturjournal/actout-185-queere-Schauspielerinnen-outen-sich-oeffentlich,kulturjournal7910.html

Schauspiel-Kunst bedeutet, jede Rolle spielen zu können, aber wenn die nachgespielten Rollen zu Klischee-mäßig wirken, kommen schwule Friseure in der Lindenstraße zwar vielleicht zu einem ersten Kuss, aber dann …?

BEYTO

Ein schweizerisches Vorbild im Film gegen die Übergriffe der Beziehungs- und Familien-Erwartungen: Beyto ist ein fantastischer Schwimmer und cooler Kumpel. Doch als sich der junge Schweizer mit türkischen Wurzeln in seinen attraktiven Trainer Mike …

50 Jahre VSG

Am 7. November 2021 blicken wir zurück: 50 Jahre organisierter Widerstand gegen die Fortsetzung der Schwulen-Verfolgung durch deute Gerichte und die Polizei, die wieder die alte war, der Mut, sich u organisieren und in die Öffentlichkeit zu gehen, Infotische und Zeitschriften, an Bahnhofskiosken unterm Ladentisch …

https://lustpaedagogik.blogspot.com/2021/01/darkroom-fur-munchen-beginn-einer.html

6. Queer Film Festival München: 13.– 17.10.2021

Die sechste Runde des Queer Film Festivals München (QFFM) steht unmittelbar bevor.

Sowohl offline als auch online stehen vom 13. bis 17. Oktober zahlreiche internationale Highlights der queeren Filmlandschaft aus vielfältigen Genres auf dem Programm. Hauptveranstaltungsort sind die City Kinos in der Sonnenstraße. Im Zentrum stehen diverse Formen von Identität, Liebe und Begehren.

Das sorgfältig kuratierte Programm bietet neben faszinierenden Langfilmen wie dem ukrainischen Coming-of-Age-Eröffnungsfilm STOP-ZEMLIA (2021) eine fesselnde Auswahl aus vielseitigen Bereichen:

Als Dokumentarfilm handelt beispielsweise REBEL DYKES (2021) von lesbischem, transpositivem Punkwiderstand im London der 80er Jahre während, als Teil der MIDNIGHT MADNESS-Schiene, Fans des queeren Horror- und Fantasykinos mit Beiträgen wie SHIRLEY (2020) mit Elisabeth Moss oder THE SCARY OF SIXTY-FIRST (2021) auf ihre Kosten kommen.

Hinzu kommen neben einem Serien-Slot sowohl eine internationale als auch eine deutschsprachige Auswahl an Kurzfilmen sowie ein zusätzliches Kurzfilmprogramm kuratiert von dem Berliner Kollektiv Queer Asia. Umrahmt werden die Vorstellungen von Filmgesprächen, Podiumsdiskussionen und Q&As.

Bei der Auswahl des Programms liegt ein besonderes Augenmerk auf queerer Repräsentation durch eine politische, aktivistische und intersektionale Linse, die konventionelle Vorstellungen von Identitäten und Lebensentwürfen in Frage stellt. Das vollständige (Rahmen-)Programm ist ab Anfang Oktober auf der Website des Festivals (www.qffm.de) einsehbar.

Ansprechpartnerin: bernadette.huber@qffm.de
Weitere Infos und Aktuelles: www.qffm.de

Zeit: 19:30 – 22:30 Uhr
Ort: City Kinos
Veranstalter: Queer Culture
Webadresse: www.qffm.de
Email-Adresse: info@qffm.de

Queere Rechte ins Grundgesetz

sexuelle und geschlechtliche Identität sind derzeit noch nicht im Grundgesetz geschützt.

Das will die Initiative GRUNDGESETZ FÜR ALLE ändern.

Die Initiative möchte den Schutz der sexuellen und geschlechtlichen Identität – durch eine Änderung des Artikels 3 im Grundgesetz – im Koalitionsvertrag verankern.

Am Montag, 13. September 2021, startete die Initiative Petition “Grundgesetz für alle: Schutz der sexuellen und geschlechtlichen Identität JETZT!” auf Change.org.

Am Sonntag, 19. September 2021

findet bundesweit in mehreren Städten ein Queerer Aktionstag statt.


Am Dienstag 21. September 2021

Bi-Stammtisch München Freundeskreis jeden 3. Dienstag des Monats ab ca 19.30 im Das Cafe Glück, ein ganz normales, aber hervorragendes Cafè und hat eine eigene Seite, es ist an allen queeren Tagen zu empfehlen … und schau auf qffm.de und forummuenchen.org

Ob am Donnerstag, 23.9.21, dem internationalen Tag der Bi-Sichtbarkeit dann hier was passiert, liegt an DEINER Mitwirkung: Andere Regionen bivisibilityday.com

Zur Aktion in München laden wir Euch gemeinsam mit dem CSD Deutschland und dem Sub  ein. Mehr Infos hier: https://www.csdmuenchen.de/de/grundgesetz.html

Aktiontag Sonntag, 19. September 2021 14 bis 16 Uhr am Karlsplatz/Stachus

Bei Fragen -gerne melden – Euer CSD-Team

CSD München 42. Christopher Street Day München / Munich Pride
3. – 11. Juli 2021 Motto 2021: Proud. Human. Queer. http://www.csdmuenchen.de und http://www.facebook.com/csdmuenchen sowie https://www.instagram.com/csdmuenchen

Männer*akademie – ONLINECovid-19 und Sex — Bin ich mit der Impfung frei?

Sex und Corona: Wie kann das verantwortungsvoll funktionieren?

Über Risikomanagement, Schutzmöglichkeiten, die Rolle von Impfungen und vieles mehr wollen wir mit dem Privatdozent Dr. Christoph D. Spinner, Oberarzt und Pandemiebeauftragter am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, diskutieren.

Nach einer kurzen Einführung wird Raum für stigmafreie Diskussion und Austausch sein. Referent*in: Dr. Christoph Spinner, München 2013 startete das Sub zum ersten Mal die Männer*akademie, unsere Vortrags- und Diskussionsreihe für alle Interessierten zu Themen, die Männer* unserer Meinung nach interessieren sollten:

Insbesondere Fragen der psychischen und körperlichen Männergesundheit, aber auch soziale und gesellschaftspolitische Themen, die wir im Sub zur Diskussion stellen wollen. Besonders interessieren uns bei den Themen natürlich auch die jeweils männerspezifischen und auch queeren Aspekte.

Die Abende bestehen jeweils aus einem Fachvortrag durch ein*e Expert*in mit anschließender Diskussion – jede*r kann und soll sich beteiligen. Guten Themen – gute Gespräche – Wir freuen uns auf Euch!

Im aktuellen 9. Semester befassen wir uns mit Covid-19 und Sex + LSBTIQ* WFT?

Sexualität, Geschlecht und Politik + Hormone und Geschlecht + Männer* und

Trauma + Borderline: Leben unter Hochspannung + Thema Stress.

Die Männer*akademie findet als Live-Stream statt.

Streaming-Link: sub:tv auf Facebook.

jeweils 19:30 – 21:30 Uhr ONLINE
Veranstalter: Sub e.V.  www.subonline.org

IDAHOBIT 2021 München 17. Mai

IDAHOBIT 2021 in München: Am 17. Mai den Tag der Abschaffung und die Erinnerung an die Folgen von §175 und sexueller Diskriminierung zu erinnern

Uns ist es als bisexueller Stammtisch wichtig, auf dem IDAHOBIT präsent zu sein.

Anstatt einer langen Rede wollen wir 3 kurze Statements beitragen, die unsere persönlichen Erfahrungen und Standpunkte widerspiegeln.
Fritz – Als Zeitzeuge, als der § 175 noch in Kraft war. Kriminalisierung von Homosexualität und die Auswirkungen davon auf schwule und bisexuelle Männer.
Susanne – Intersektionelle Diskriminierung und Diskriminierungserfahrungen.
Andreas – Romantische Anziehung und sexuelle Orientierung als Spektrum. Die Erfahrung „nicht heterosexuell genug – Nicht schwul genug“.

Was hältst Du von den Ideen?
Nächste Schritte: 

Wenn wir an diesem Konzept festhalten wollen, sollten wir uns bis zum nächsten Bi-Stammtisch weiter Gedanken dazu machen. Beim nächsten Online-Bi-Stammtisch können wir uns noch einmal dazu austauschen. Danach den Beitrag anmelden.

Jeden 3. Dienstag eines Monats ab ca 19.30 auf https://meet.ffmuc.net/ den Raum bimuc eingeben und deinen Vornamen, mit dem du angesprochen werden willst …

Auf twitter gibt es https://twitter.com/InfoBimuc

auf Facebook gibt es eine offene Gruppe und eine geschlossene Gruppe „Bisexuelle München“, auf Insta treiben wir uns auch noch wenig rum …

Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie …de.wikipedia.org › wiki › Internationaler_Tag_gegen_…

  1. Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie …

Der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie bzw. -​feindlichkeit (englisch International Day Against Homophobia, Biphobia, Interphobia and Transphobia, kurz IDAHOBIT) wird seit 2005 jährlich am 17.‎Geschichte · ‎Namensänderungen

Webinar „LSBTIQ*-Rechte in der Arbeitswelt“ | 19. Januar 2021

Einladung zum Webinar:

„LSBTIQ*-Rechte in der Arbeitswelt“
Dienstag, 19. Januar 2021 | 18.00 bis 19.30 Uhr | Online-Veranstaltung

https://register.gotowebinar.com/register/1983243410014141708

Anschließend unser STAMMTISCH online https://public.senfcall.de/bimuc
Liebe queerpolitisch Aktiven,
liebe Freund*innen,

von der Staatsregierung werden die dringenden und zahlreichen Handlungsnotwendigkeiten für die Verbesserung der Lage von queeren Menschen in beruflichen Kontexten Bayerns nicht angemessen bearbeitet. Obwohl in zahlreichen Studien benachteiligende Bedinungen für queere Menschen festgestellt werden. So berichteten z.B. auch in der aktuellen Studie Queeres Leben in Bayern über 13% der queeren Befragten von Diskriminierungserfahrungen an ihrem Arbeitsplatz (Wagner/Oldemeier 2020).

Aus diesem Grund wollen wir in unserem Webinar den Fokus spezifisch auf die Situation für queere Menschen in beruflichen Kontexten legen. Mit aktuellen empirischen Erkenntnissen aus der bundesweiten und inwzischen namhaften Studie Out im Office?! diskutieren wir das Thema wissenschaftlich fundiert. Besonders ist dabei an dieser Studie, dass erstmals konkrete Ergebnisse über die Erfahrungen von intergeschlechtlichen Menschen vorliegen. Bisher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über die Lebenssituation intergeschlechtlicher Menschen in Deutschland.

Außerdem wollen wir mit Vertreterinnen aus Wirtschaft und Gewerkschaft erörtern, wie Diversität in der Wirtschaft gelingen kann. Welche Herausforderungen gilt es zu bewältigen? Was ist schon erreicht worden?

Unsere Gäste:Luise Klemens, Landesbezirksleiterin ver.di in BayernKatja Ploner, Siemens AG, Global Diversity & Inclusion ManagerMichael Wiens, IDA Institut für Diversity- und Antidiskriminierungsforschung
Wir freuen uns sehr, Sie und Euch bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen. 

Bunte Grüße
Tessa Ganserer, MdL Tessa Ganserer, MdL
Queerpolitische Sprecherin der Grünen im Bayerischen Landtag
HINWEIS

Zur Teilnahme einfach auf den Anmeldebutton klicken und mit Name und E-Mail registrieren. Alle weiteren Infos zur Teilnahme werden dann zugeschickt. 

https://register.gotowebinar.com/register/1983243410014141708

Geschlechter-Bilder

„Der Wandel der Kategorie Geschlecht im 20. und 21. Jahrhundert“

Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH) fördert jedes Jahr externe Projekte, die den Zielen der Stiftung entsprechen. Für die Jahre 2022 und 2023 führt die BMH einen Förderschwerpunkt ein: „Der Wandel der Kategorie Geschlecht im 20. und 21. Jahrhundert“.

Mindestens 50 Prozent der Gesamtfördersumme werden ausschließlich auf Projekte verwendet, die den Kriterien des Förderschwerpunkts entsprechen.

Mit Mitteln aus dem Förderschwerpunkt gefördert werden sollen
z. B. Projekte, die:
– sich mit der Zwischenstufentheorie von Magnus Hirschfeld befassen oder die Entwicklung der Kategorie Geschlecht und damit einhergehenden Geschlechterbildern und -stereotypen im 20. und 21. Jahrhundert aus verschiedenen disziplinären Perspektiven, etwa sozial-, kultur-, rechts- oder geschichtswissenschaftlich, erforschen oder
– die Vielfältigkeit von Geschlecht wissenschaftlich, literarisch, künstlerisch oder performativ sichtbar machen oder
– sich historisch und aktuell mit Normen und Vorstellungen von Geschlechterbinarität und ihren Auswirkungen auf die Lebensrealitäten von Menschen auseinandersetzen oder
– sich mit der Konstruktion von Geschlechtern und Geschlechterstereotypen und Performances von Geschlecht in lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen, queeren und weiteren Communities beschäftigen und Reflektionsprozesse in den Communities anregen und
– den Förderschwerpunkt möglichst aus einer intersektionalen Perspektive angehen, d. h. Mehrfachdiskriminierungen sichtbar machen.

Bewerbungen für das Förderjahr 2022 sind bis 31.01.2021 möglich. Informationen zur Förderung: https://mh-stiftung.de/foerderung-2/

ab sofort – 31.01.2021
Jetzt bewerben: externe Projektförderung Bundesstiftung Magnus Hirschfeld
Förderschwerpunkt

Kunst in Zeiten von Corona? und Bisexualitäten?

andreas hirsch, kunst in münchen
andreas hirsch, kunst in münchen

Mi 18.11. um 21h mit Andreas Hirsch, in der Gegensprechanlage ab 21h zu Kunst in Zeiten von Corona? Galerien, Oper, Theater zu: Was ist unsere Kultur, wofür brauchen wir Kunst? Das Poster oben, um es in die Küche zu hängen, oder in den Flur? Nachzuhören

Anrufen während der Sendung und mitreden: 089 – 489 523 05

 und der Link zum Apfelpfarrer

Extinction Rebellion gegen Artensterben
Extinction Rebellion gegen Artensterben

Radio-Gespräche zu München und Bayern

Seenotrettung

Gegensprechanlage- eine Radiosendung, wie sie von Bert Brecht erträumt war: Radio zum Mitreden auf Radio LoRa München UKW 92,4 – im Netz auf www.lora924.de jeden Mittwoch live ab 21 h, meistens am 2. Mi im Monat mit Fritz Letsch ansonsten mit den KollegInnen, Wiederholung in DAB+ und im Internet zu manchmal wechselnden Zeiten Treffen zur Sendung um 20.30 Uhr bei Radio Lora in der Schwanthalerstr. 81 Monatliche Erinnerungs-und Programm-Mail bestellen bei fritz @ fairmuenchen.de … und danach begleitet euch am 2. Mittwoch im Monat bis 24h lunaland.org mit Aktuellem zur Musik in den besten münchner Läden … außer, du hörst auf DAB+ oder im Internet die Wiederholung der Sendung, am Donnerstag um 6h morgens auf DAB+  und sonntags 11h auf www.lora924.de  

Radio LoRa München 92,4 ist ein unabhängiges Bürger- oder Community-Radio

und zwar, zusammen mit unseren KollegInnen im Radio Z Nürnberg, mit dem Bayrischen Bürgerpreis 2016 ausgezeichnet, aber bis auf wenige Projekte der Bayrischen LandesMedienzentrale, nicht aus den staatlichen und gar den GEZ-Töpfen gefördert. Darum brauchen wir Selbstorganisation: „70 Jahre in guter Verfassung. Wir leben und gestalten Demokratie!“ Radio LoRa München 92,4 ist in seinem Förderverein als gemeinnützig beim Finanzamt zertifiziert: Überweisen Sie bitte Ihre steuerabzugsfähige Spende auf das Konto des LORA Fördervereins bei der Stadtsparkasse München BLZ 701 500 00, Konto-Nr. 88 150 115 IBAN: DE09 7015 0000 0088 1501 15 und SWIFT-BIC: SSKMDEMMXXX Spendenquittung bei Beträgen über 200.- anfordern verein@lora924.de Tel. 089-48952304 oder Fax. 089-4802852 – Sie können aber auch einfach auf diesen Link oder auf das nebenstehende Bild klicken, ausfüllen und spenden. Danke fürs Mitmachen! Lob, Kritik und Beschwerden gerne auf http://fairmuenchen.de oder an KRITIK@lora924.de

In der Sendung zu Gast

kannst du gerne vorstellen, was dich grade bewegt, denn unser Vereinsziel sind alle Themen der politischen Bildung. Du bringst 3-4 Stücke deiner liebsten Musik auf CD oder USB-Stick mit, falls du die Sendung anschließend im Netz veröffentlichen willst, idealerweise mit Musik, die du ohne GEMA-Zahlungen verwenden kannst, vielleicht von guten Freunden. Auf diesen Seiten mitschreiben und veröffentlichen ist ebenso möglich, wenn dein Projekt zu uns passt, und wenn du selbst für ein Bildungsprojekt einen gemeinnützigen Träger brauchst, ist das ebenso möglich, bei entsprechender Finanzierung durch andere und Mitarbeit.

Nachzuhören: Manche Sendungen auf der Seite Gegensprechanlage

queere Geografie im Gespräch: www.lora924.de

Es gibt so viele Blicke auf die Stadt wie Bürger, und nur manche Blicke finden sich … an Orten, die oft eher verschwiegen sind … vor allem, wenn das Treffen mit dem Herzen, mit geheimen Wünschen und gesellschaftlich noch nicht anerkannten Wünschen verbunden ist. Die Verfolgung von Beziehungen des gleichen Geschlechts waren nicht immer verboten, aber vor allem die Kirchen … und dann die Nazis …

Wissenschaftlich humanitäre Komitees und Magnus Hirschfeld kämpften für Anerkennung und gegen den §_175, es gab etliche Zeitschriften wie auch „Die Freundin“ für die Beziehung und Liebe unter Frauen, Hirschfeld wurde 1920 in München von „Hakenkreuzlern“ niedergeschlagen.

Mi 11.11. um 21h gibt es eine Gegensprechanlage mit Jonas Peter, zu

queerer Geografie in München: www.gayze.de als neuer Blick auf die Stadt

mit bisher 10 Orten in der Stadt, weitere können nun folgen:

Anrufen während der Sendung und mitreden: 089 – 489 523 05

Jonas Peter, im Allgäu geboren und aufgewachsen. Studium in München und Bachelor, dann nach Budapest und dort ca. 3 1/2 Jahre Master: Meine Masterarbeit habe ich über Geschlechterbilder im Techno geschrieben.

Budapest war auch generell eine sehr prägende Zeit. Zwischendurch hab ich noch beim Goethe-Institut und beim Österreichischen Kulturforum in Budapest gearbeitet.

Dann wieder nach München. Volontariat bei der PLATFORM. Dann Freie Mitarbeit beim Stadtmuseum München um dort zu gucken wie/ob man queere Geschichte am Haus einbinden kann. Das Projekt www.gayze.deQueere Orte in München ist bei der PLATFORM entstanden.

Hobbys: Ich mach gern Fernwanderungen. Das letzte mal war ich mit Freunden im Länderdreieck Kosovo – Montenegro – Albanien unterwegs. Sonst noch schwimmen.

Glass Candy – Warm in the winter
Bronski Beat – Smalltown Boy
Patti LaBelle – New Attitude

https://paulo-freire-muenchen.blogspot.com/2020/10/the-radicalization-of-pedagogy.html

bi.eineweltnetz.org

forummuenchen.org

Der Hirschfeld-Überfall:

forummuenchen.org