Die Mythen um die Liebe und die Sexualität zerstören unsere Hoffnungen: Sexuelle Intelligenz kann befreien

zeitengel.jpgEs gibt so viele falsche Be- und Umschreibungen in allen sonst so geschwätzigen Kulturen, dass es Kindern und Jugendlichen schwer fällt, das eigene Fühlen einzuordnen. Das kann, bei vermeintlichen Abweichungen, zu schweren Schädigungen führen.
Liebe auf den ersten Blick ist eine der Glaubenswahrheiten, die unser Liebesleben zum „Schicksal“ machen, dem wir ausgeliefert scheinen. Das versammelte Schweigen der Erwachsenen irritiert die Kinder und lässt der bösen Macht alle Gewalt: Es muss gelogen und widersprochen werden, auf Enge und Zwang folgt verzweifelte Partnerwechselei (Promiskuität).

Alle Lehrkräfte kennen das Lästern gegen „Schwule“ und „Schlampen“, und vor allem in kulturell gemischten Gruppen und Klassen tauchen nun neue Moralismen auf: „Sich zur Ehe aufzuheben“ und nichts von Sexualität wissen wollen, was zu den gleichen Ergebnissen wie autoritäre und zwanghaft enge Erziehung führt: Verlogenheit und Übergriffe, Gewalt.

Sexuelle Intelligenz

Die AutorInnen der amerikanischen Studien von 1998 bis 2001, Sheere Conrad und Michael Milburn, (Econ München 2001) : „Unsere Sexuelle Intelligenz ist der Schlüssel zu einem erfüllten Sexualleben. Lernen Sie ihre erotischen Welten kennen, vergessen Sie ihre Ängste und testen Sie ihren persönlichen Sex-Quotienten. Eine spannende Entdeckungsreise der eigenen wahren sexuellen Bedürfnisse.“ (Taschenbuch Ullstein)
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Sachkenntnis
Wahrnehmung des verborgenen „sexuellen Ich“
Kommunikative Kompetenz

enthält viele Umfrage- und Studien-Daten der damaligen Zeit, die heute nicht sehr verändert sein dürfte, außer, dass neue Begriffe und Themen wie Trans- und Trans-Identität bis cis-Männchen aufgenommen werden müssten,
schon sehr tief gehend ist die Selbstmord-Gefährdung von bi- und homosexuellen im Coming out, in ihrem Äußern bei Freunden und Mitschülern, weil dabei schon etliche Beziehungen verstört werden können.

Aufgenommen und verarbeitet sind auch einige Daten aus der „Psychologie heute“ zur sexuellen Zufriedenheit, aber von etwa der Hälfte im Alter von 21-45 mit der Angabe „mehrmals wöchentlich“ Sex zu haben, bleiben später nur ein Viertel: Drei Viertel könnten sich Schöneres wünschen, als sie haben …

Schon seltsam, dass sich in all den Jahren der Begriff nicht weiter verbreitete, wäre er doch eingängig genug …
Vielleicht war die Ermittlung des SQ, des Sexuellen Quotienten doch zu abschreckend, denn die Wertung der Fundamentalisten dürfte da erschreckend sein – abgesehen vom heutigen Blick auf die „Begabten“, IQ-Quotienten, Tests,

Spannende Jugend-Studien erforschten auch, wann und wieso Jugendliche ihre Eltern anlügen: Po Bronson & Ashley Merryman: 10 schockierende Wahrheiten über Erziehung- mehr auf http://sexualpaedagogik.wikispaces.com

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