Virtuelles Regenbogen-Brainstorming

Virtuelles Regenbogen-Brainstorming

Queeres Bayern – Beratungsstrukturen für queere Menschen im ländlichen Raum stärken

Start: 10. September 2020

Im Juli hat der Bayerische Landtag beschlossen, dass das Staatministerium für Familie, Arbeit und Soziales einen Plan zur Stärkung der LSBTIQ*-Beratungsstruktur im ländlichen Raum in Bayern erstellen soll.

Gemeinsam mit der queeren Community in Bayern möchte der LSVD diese Gelegenheit nutzen, um ein erstes Brainstorming zu den Bedarfen der queeren Community im ländlichen Raum anstoßen.

Unser Ziel ist es, der Staatsregierung ein entsprechendes Forderungspapier zu den Bedarfen der queeren Community im ländlichen Raum zu senden, damit diese bedarfsorientiert die Lebenssituation von queeren Menschen im ländlichen Raum verbessern kann.

Gleichzeitig werden die Ergebnisse auch in die Position einfließen, die der LSVD Bayern bei den anstehenden Verhandlungen im Sozialministerium im Herbst diesen Jahres einnehmen wird.

Antrag – Verbesserung der Situation von LGBTIQ* in Bayern II –Beratungsinfrastruktur für LGBTIQ*-Menschen im ländlichen Raum schaffen” (18/6956)

Während des virtuellen Brainstormings begleitet Euch das LSVD-Moderationsteam. Ihr braucht nicht mehr als einen Computer und einen Internetzugang. Wir stehen jederzeit bei Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Bitte meldet Euch bis zum 08.09.2020 unter bayern@lsvd.de an.

Was erwartet euch?

10.09.- 24.09.            BrainstormingFormat: meebility

Alle, die sich bereits angemeldet haben, bekommen am 10.09. per E-Mail eine Einladung zur Teilnahme bei meebility. Ihr tragt einfach Stichpunktartig eure Ideen und Bedarfe ein.

nach dem 24.09         Zusammenfassung und Aufbereitung

Wir fassen den ganzen Input zusammen und stimmen dann mit euch ab, wie die Ergebnisse genutzt und ausgewertet werden.

Wir freuen uns auf Eure bunten Ideen und hoffen, dass möglichst viele von euch sich an dem Brainstorming beteiligen.

Herzliche Grüße, Euer LSVD Bayern-Team i.A. René Mertens

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) ist ein Bürgerrechtsverband und vertritt Interessen und Belange von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI).

Gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt – wir wollen, dass LSBTI als selbstverständlicher Teil gesellschaftlicher Normalität akzeptiert und anerkannt werden.

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Segnungen

Die Segnungen der Aufklärung sickern allmählich auch in die alten Strukturen der Kirchen ein, und während die Einen längst die Aufhebung der hetero-Norm und der monogamen Lebensformen fordern, kommen die anderen drauf, dass es mehr gibt, als in ihren alten Büchern (meist falsch verstanden als Übergriff und Gewalttat) steht:


Segnung gleichgeschlechtlicher Paare in der Evangelisch-Lutherischen Kirche Bayern

Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Bayern begrüßt Beschluss der Landessynode als Schritt hin zu Akzeptanz

19. April 2018. München. Die Landesynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche Bayern hat sich gestern in Schwabach für die öffentliche Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften ausgesprochen. Mit der Annahme der Vorlage „Segnung gleichgeschlechtlicher Paare“ sind zukünftig neben „Trauungen“ und „Gottesdiensten anlässlich einer Eheschließungen“ auch „Segnungen“ von gleichgeschlechtlichen Paaren in öffentlichen Gottesdiensten möglich. Ob Pfarrerinnen und Pfarrer eine Segnung durchführen, bleibt jedoch eine individuelle Gewissensentscheidung. Eine neue liturgische Ordnung zur Ausgestaltung der Segnungsgottesdienste soll erstellt werden. Bisher gab es in der Landeskirche nur die nicht-öffentliche gottesdienstliche Segnung von Lesben und Schwulen.

„Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Bayern begrüßt die Entscheidung der Landessynode als einen Schritt hin zur Akzeptanz und Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare. Dass die Ehen von Lesben und Schwulen auch weiterhin nicht als gleichwertig zu heterosexuellen Ehen anerkannt werden ist jedoch bedauerlich. Gleichgeschlechtliche Paare sind ebenso durch das Band der Liebe und der gegenseitigen Verantwortung verbunden. Ihre Verbindung verdient daher auch den gleichen Respekt. Die Landeskirche in Bayern muss diese Gleichwertigkeit auch anerkennen und nun dafür sorgen, dass die zu erarbeitende liturgische Ordnung zur Ausgestaltung der Segnungsgottesdienste der der Traugottesdienste gleicht.“, betont Markus Apel, Landesvorstand des LSVD Bayern.

Auch wenn die Evangelische Kirche (EKD) die Ehe lange Zeit ausschließlich als Verbindung von Mann und Frau definierte, wurde diese Sicht spätestens mit der Orientierungshilfe „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit. Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken“ aufgegeben. Aus einer modern-protestantischen Perspektive wird heute nicht mehr nach der äußeren Form der Partnerschaft gefragt, sondern nach ihrem Inhalt und den in der Partnerschaft gelebten Werten.

„Das Ziel, eine kirchliche Feier für alle Partnerschaften zu haben sollte die Landeskirche nicht aus den Augen verlieren. Die Landeskirchen im Rheinland, in Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und in Baden haben gezeigt, dass dies möglich ist. Kirchen müssen besonders jetzt für Zusammenhalt werben und deutlich machen, dass sich Religion und Akzeptanz von Lesben und Schwulen nicht ausschließen. Wir möchten alle Gläubigen darin bestärken, sich auch weiterhin für die Akzeptanz von Lesben und Schwulen in der Evangelisch-Lutherischen Kirche Bayern einzusetzen.“, ergänzt Hannah Lea aus dem Landesvorstand des LSVD Bayern.

  Hintergrund

Homosexualität im Christentum

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