Normal? Queer Film im Freien

im Rahmen der Filmkunstwochen München möchte das QUEER FILM FESTIVAL MÜNCHEN, gemeinsam mit Euch, einen lauen Sommerabend zum queeren Filmevent machen. Wir können nämlich auch Freiluftkino! Und wo könnte man das gemütlicher als im Biergarten der bezaubernden Villa Flora?

Kommt vorbei und öffnet Euch für Kunst im Kino. Für Essen und Frischluft wird gesorgt sein.

Wann: Dienstag 11. August 2020 | 20:00 – 22:00 Uhr
Wo: Villa Flora Freiluftgarten, Hansastraße 44
Eintritt: € 5,00 | Tickets Online | Rest and der Abendkasse

Programm:

NORMAL
2019 | ITA, SWE | 67 min.
Ein dokumentarischer Film von ADELE TULLI. Das extrem ästhetische Filmdokument zeigt starre Genderrollen und Menschen die sich scheinbar unkritisch der Normativität unterwerfen. Spannend!
 
Vorfilm:
BEAUTY IS LIFE
2020 | DEU | 23 min.
Ein HFF Kurzfilm der Autorin und Filmemacherin JOVANA REISINGER.
Im Anschluss an das Screening wird es ein Q&A mit der Regisseurin geben.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

Queere Grüße,
Euer QFFM-Team

www.facebook.com/QueerFilmFest/

OPEN-AIR-KINO am 11.08.2020

LED-Leinwand und Liegestühle unter Bäumen und für jeden einen kabellosen, frisch desinfizierten Kopfhörer; was braucht es mehr für einen grandiosen Open-Air-Kinoabend! Freie Platzwahl.

Tickets gibt es für 5,00 Euro vorab online. Mehr erfahren >>

 
 

Neue Seite zum Bi-Visibility-Day

Bisexuelle sind so unsichtbar wie Lesben und „normale“ Schwule, wie poly amor lebende und pansexuelle, die alle Geschlechter-Varianten lieben.

In Zeiten der rechten Übergriffe, der massenweisen Entlassungen und der steigenden Angst und Depressionen ist das auch gut zu überlegen, wie und wo ich mich sichtbar mache …

Die bisexuellen Monde
Die bisexuellen Monde

Schon früher trugen Viele die kleinen Zeichen, die wie Orden oder Partei-Abzeichen nur von den Eingeweihten sofort verstanden werden: Die beiden bisexuellen Monde hatte eine Kollegin im bundesweiten bisexuellen Netzwerk http://www.BINE.net entworfen,

bevor die blau-rote Flagge bekannt wurde:

20 Jahre bi-flagge
20 Jahre bi-flagge

Die Bi-Bewegung ist in der englisch-sprachigen Welt viel mehr verbreitet, das Buch von Fritz Klein ist wohl nicht mal ins deutsche übersetzt?

Heute ist der Regenbogen ein Kampf-Mittel der Rechten in Polen und in Wien, um die Diversität, die Verschiedenartigkeit der Menschen zu bestreiten und ins alte Frau-Mann-Kleinfamilien-Schema zurück zu kommen.

Dabei wissen etlichen von uns, dass solche Familien und Eltern-Beziehungen krank machen können, dass es manchmal Therapie braucht, um die Reste des „Gas-Lighting“, der eingeredeten Fehler und verdrehten Wahrnehmungen los zu werden. Das  Selbsthilfezentrum München und die meisten Selbsthilfe-Koordinationsstellen im Land haben Gruppen dazu, oder du startest eine.

Es gibt da auch im ländlichen Bereich die Möglichkeit, Bisexuelle zu finden …

Bisexualitäten

omnisexuell
omnisexuell

facebook.com/pg/bisexuellemuenchen/

und ein kleiner Anfang zu Fritz Klein: queer-kunst.blogspot.com/2020/09/hintergrundige-realitaten.html

Virtuelles Regenbogen-Brainstorming

Virtuelles Regenbogen-Brainstorming

Queeres Bayern – Beratungsstrukturen für queere Menschen im ländlichen Raum stärken

Start: 10. September 2020

Im Juli hat der Bayerische Landtag beschlossen, dass das Staatministerium für Familie, Arbeit und Soziales einen Plan zur Stärkung der LSBTIQ*-Beratungsstruktur im ländlichen Raum in Bayern erstellen soll.

Gemeinsam mit der queeren Community in Bayern möchte der LSVD diese Gelegenheit nutzen, um ein erstes Brainstorming zu den Bedarfen der queeren Community im ländlichen Raum anstoßen.

Unser Ziel ist es, der Staatsregierung ein entsprechendes Forderungspapier zu den Bedarfen der queeren Community im ländlichen Raum zu senden, damit diese bedarfsorientiert die Lebenssituation von queeren Menschen im ländlichen Raum verbessern kann.

Gleichzeitig werden die Ergebnisse auch in die Position einfließen, die der LSVD Bayern bei den anstehenden Verhandlungen im Sozialministerium im Herbst diesen Jahres einnehmen wird.

Antrag – Verbesserung der Situation von LGBTIQ* in Bayern II –Beratungsinfrastruktur für LGBTIQ*-Menschen im ländlichen Raum schaffen” (18/6956)

Während des virtuellen Brainstormings begleitet Euch das LSVD-Moderationsteam. Ihr braucht nicht mehr als einen Computer und einen Internetzugang. Wir stehen jederzeit bei Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Bitte meldet Euch bis zum 08.09.2020 unter bayern@lsvd.de an.

Was erwartet euch?

10.09.- 24.09.            BrainstormingFormat: meebility

Alle, die sich bereits angemeldet haben, bekommen am 10.09. per E-Mail eine Einladung zur Teilnahme bei meebility. Ihr tragt einfach Stichpunktartig eure Ideen und Bedarfe ein.

nach dem 24.09         Zusammenfassung und Aufbereitung

Wir fassen den ganzen Input zusammen und stimmen dann mit euch ab, wie die Ergebnisse genutzt und ausgewertet werden.

Wir freuen uns auf Eure bunten Ideen und hoffen, dass möglichst viele von euch sich an dem Brainstorming beteiligen.

Herzliche Grüße, Euer LSVD Bayern-Team i.A. René Mertens

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) ist ein Bürgerrechtsverband und vertritt Interessen und Belange von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI).

Gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt – wir wollen, dass LSBTI als selbstverständlicher Teil gesellschaftlicher Normalität akzeptiert und anerkannt werden.

Mit Ihrer Spende und / oder Mitgliedschaft können Sie uns und unsere Arbeit für „Gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt“ unterstützen. Vielen Dank.

Hier können Sie sich für unseren Newsletter anmelden.

LSVD Bayern e.V. c/o Sub e.V. Müllerstraße 14 in 80469 München

Mail: bayern@lsvd.de  Web: http://bayern.lsvd.de

regenbogen-brainstorming-lsvd bayern
regenbogen-brainstorming-lsvd bayern

Bi-Visibility am 23. Sept vorbereiten: Queere KünstlerInnen

bi-visibility matters
bi-visibility matters

Der internationale Tag zur Sichtbarkeit der Bisexuellen ist jedes Jahr am (Mi) 23. September, mal sehen, wie viele sich heuer im Netz oder in der Realtität zeigen.

Damit die uns finden, die an diesem Tag darauf aufmerksam werden, können wir uns etwas an Ideen überlegen: Wie reddit.com/user/salllleh/ im Titel und

Bi-Sichtbarkeit

Alltäglich sind wir die unsichtbarste „Orientierung“: Gut angepasst und unauffällig, bis wir hinter einem Traum-Objekt herträumen, an das wir uns nicht heran-wagen, weil … wir ncht ahnen, dass es auch bisexuell sein könnte?

Dabei sind, wie Sigmund Freud schon 1910 annahm, alle Menschen bisexuell angelegt.  Aber eben nur angelegt. Bei vielen Lesben, Schwulen und Heten wissen wir sofort, dass da nix geht: Klare Festlegung auf ein Geschlecht.

Aber 60% haben irgendwann eine Erfahrung gemacht, erforschte schon Kinsey in den 1950er Jahren, und die meisten seiner Studierenden damals wünschten sich die Erfahrungen mit beiden Geschlechtern.

Wie wäre es heute, eine entsprechende Umfrage zu machen?

Netz-Aktionen

Eine Umfrage im Bekanntenkreis?

Auf Facebook, auf Twitter oder Instagram?

Die Flaggen für Insider

Andreas hatte auf Instagram eine Aktion gestartet, die wir mit Postkarten und Mails, mit Zusammenarbeit in den Plattformen verbreiten können: instagram.com/p/CB2OO-yCqXv/

Gruppen im Land

Wo du auch her kommst oder lebst, wo steckst du zwischen den Lesben und Schwulen und *?

Im Radio: nur Queerfunk?

In der Radio-Sendung mit Bi-Män hatten wir schon von einer queeren KünstlerInnen-Genossenschaft gesprochen, die eine neue Art von Aufklärung betreiben könnte, um auch mit künstlerischen Interventionen das Bewusstsein und das Gespräch zu persönlichen Befindlichkeiten, erotischen Interessen und möglichen Lebensformen in Gang zu bringen. Nachhören

Bi zwischen den hetero-Normen, den gleichgeschlechtlichen Bewegungen und den transidenten Fragen, den asexuellen und inter*-Thematiken kann auch poly-amor sein … oder seriell monogam, wie es die Scheidungs-Heten vorleben.

Morgen wieder Stammtisch:

Cafe Glück, draussen vor der Tür, unter den großen Schirmen?

Die Sendung nachhören:

Bi-Visibility

Bi als Kunst

Die Filmkunst hat schon vorgelegt:

Bi als Bewegung

Nicht nur für die eigene Gesundheit, auch für das Zusammenleben und das Bewusstsein einer modernen Gemeinde:

Bi als Selbsthilfe in ganz Bayern?

Die Selbsthilfe-Bewegung hat schon den Frauen und Schwulen, den Trans  und inter* den Weg geebnet, in den großen und auch in den kleineren Städten sich in Gruppen zu finden, sich zu stabilisieren und ein sozialer Faktor zu werden:

Die Stadt ist stolz: muenchen.mitvergnuegen.com/2019/11-orte-queer/

Etliche Links sind leider nicht mehr aktuell … Zeit für Neues!

 

 

 

Bi in verschiedenen Generationen: Queer im Quadrat

Queer im Quadrat

Am 06. August von 16-22 Uhr gestalten wir zusammen mit diversity München das Programm auf dem Festival „KUNST IM QUADRAT“. It’s gonna be queer!

Nachdem es dieses Jahr keine Wiesn gibt, wird in den ersten Augustwochen ein kleines Festival auf der Theresienwiese stattfinden und wir freuen uns sehr, dabei zu sein! Das Festival wird vom Bürgerhaus Glockenbachwerkstatt und dem Kösk veranstaltet und heißt Kunst im Quadrat.

GrGr – Gameboypunk

Die Idee ist, dass sich Besucher*innen auf Decken setzen und durch das Quadrat der Sitzflächen, können sie das Festival erleben und die vorgegeben Abstände werden eingehalten – Kunst im Quadrat! Einen Tag dieses Festivals kuratieren und gestalten diversity München und Sub – Schwules Kommunikations- und Kulturzentrum München mit freundlicher Unterstützung der Münchner Regenbogenstiftung zusammen!Uns ist es wichtig, dass junge LGBTIAQ* Menschen auf dem Festival vertreten sind – als Besucher*innen und auch als Künstler*innen!

Karo – Sing out Heart

Unser Programm richtet sich an die Community und auch darüber hinaus. Es werden DJs auflegen, Musiker*innen und Bands spielen, ein Poetry Slam und eine Podiumsdiskussion stattfinden.Bist du selbst Teil der LGBTIAQ* Community und möchtest gerne auf dem Poetry Slam lesen, dann melde dich bei info@diversity-muenchen.de.

diversity München

Die Podiumsdiskussion trägt den Titel Community 2.0 – divers or divided? und soll der Frage nachgehen, was LGBTIAQ* Generationen voneinander lernen können. Sind wir wirklich eine bunte Community oder spalten uns Altersunterschiede voneinander? Mit unseren Gästen möchten wir darüber reden, ob es heute „leichter“ ist lesbisch, trans*, bisexuell oder nicht-binar zu sein? Hat sich das Verständnis von Community geändert oder ist dieser Begriff für junge Menschen noch zeitgemäß? Gab es früher mehr Zusammenhalt in der Community oder ist sie heute einfach diverser und vielfältiger?

DJ D4V3X

Unser Programm:- Queer Poetry Slam- PODIUMSDISKUSSION – Community 2.0 divers or divided? Was können LGBTIAQ* Generationen voneinander lernen? Musik:- KARO (Singer Songwriter/Sing-Out Heart!)- GRGR (Wave/Punkrock Gameboy)- SQUAREPLATZ (Electronic/ Indie)- DJ D4V3X / DJ FOX

Mehr Infos zum Festival: https://www.kunstimquadratmuenchen.de/

Kunst im Quadrat . 01.08.20 – 16.08.20 // Theresienwiese München

am Arbeitsplatz LGBTI*?

Aktuelle Umfrage für LSBT*I*Q+ Personen am Arbeitsplatz

Die aktuelle Befragung zur Arbeitssituation von LSBT*I*Q+  (lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter*, queeren; ausführliche Informationen und Erklärungen zu Begrifflichkeiten finden sich auf der Startseite der Umfrage) Personen in Deutschland bietet Ihnen die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen!

Im Jahr 2017 hat das IDA | Institut für Diversity- und Antidiskriminierungsforschung unter Leitung von Prof. Dr. Dominic Frohn die Neuauflage der Studie „Out im Office?!“ veröffentlicht, welche aktuelle Erkenntnisse zur Arbeitssituation von lesbischen, schwulen, bisexuellen und trans* Beschäftigten liefert.

Heute möchten wir auf diesen Erkenntnissen mit zwei neuen Schwerpunkten aufbauen. Zum einen blieb bislang, wie so oft, die Situation von inter* und / oder intergeschlechtlichen Beschäftigten und / oder Beschäftigten mit einer angeborenen Variation der Geschlechtsmerkmale unberücksichtigt – dies soll sich nun ändern!

Zum anderen haben wir das Ziel, den aktuellen Stand der Arbeitssituation von LSBT*Q+ Personen zu erforschen, mögliche Veränderungen der vergangenen Jahre nachzuvollziehen und bisher nicht berücksichtigte Perspektiven – wie z.B. den Umgang mit der eigenen sexuellen und/oder geschlechtlichen Identität und/oder Intergeschlechtlichkeit im Kunden_innenkontakt – zu untersuchen.

Die Studie findet in Zusammenarbeit mit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) und dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW (MKFFI NRW) statt. Ziele dieser Umfrage sind erste wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zur (Arbeits-)Situation von inter* Menschen zu erfassen und diese mit der aktuellen Situation von LSBT*Q+ Beschäftigten – ergänzt durch die bisher nicht berücksichtigten Perspektiven wie den Kunden_innenkontakt – vergleichen zu können.

Genau aus diesem Grund sind Ihre Perspektive und Lebenswelterfahrung so wichtig, da wissenschaftlich fundierte Ergebnisse die Grundlage dafür bieten, aktiv zu Veränderungen beizutragen, die sich aus den Ergebnissen ableiten lassen.

Auch für den Fall, dass Sie Personen kennen, für die diese Umfrage interessant sein könnte, möchten wir Sie bitten, diesen Studienaufruf weiterzuleiten, sodass wir möglichst viele Menschen erreichen.

Bitte beachten Sie also, dass es zwei Links für die beiden verschiedenen Zielgruppen der Studien gibt. Link für die Studie, die sich speziell an inter* Personen (die sich natürlich auch als LSBT*Q+ identifizieren können) richtet: unipark.de/uc/K_0674/3a41/

Link für die Studie, die sich an LSBT*Q+ (lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, queere) Personen richtet: https://ww2.unipark.de/uc/K_0674/9333/


Magnus Hirschfeld erforschte schon vor mehr als 100 Jahren die Lebenssituationen, die er damals auch als „Zwischenstufen“ bezeichnete.

Am 4. Oktober 1920 wurde Hirschfeld nach einem Vortrag in München durch „Hakenkreuzler“ schwer verletzt; Zeitungen meldeten sogar schon seinen Tod, und er konnte seine eigene Todesanzeige lesen.

Magnus Hirschfeld Sexualwissenschaftler
Magnus Hirschfeld Sexualwissenschaftler

 

Queer in Bayern

Queer in Bayern?

EINLADUNG

zur Vorstellung der Studie:

„Queeres Leben in Bayern“

Online-Veranstaltung – Donnerstag, 18. Juni 2020 | 18.30 bis 20.00 Uhr

Liebe queerpolitisch Aktiven,

liebe Freundinnen und Freunde,auf dem Land oder in der Stadt, wir wollten es genau wissen – wie lebt es sich als queerer Mensch in Bayern?

Deswegen hat die bayerische Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit der Hochschule Landshut eine Online-Befragung durchgeführt.

Mit knapp 900 Teilnehmer*innen liegt erstmals ein differenziertes und aussagekräftiges Bild über die Lebenssituation queerer Menschen in Bayern ab 16 Jahre vor.

Die Ergebnisse zeigen deutlich, Bayern ist kein diskriminierungsfreier Ort für queere Menschen. Insgesamt hat jede*r zweite*r queere Befragte schon mal Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und/oder geschlechtlichen Zugehörigkeit erfahren.

In den meisten Lebensbereichen sind Beleidigungen und Beschimpfungen die am häufigsten gemachte Diskriminierungserfahrung. Bei einem teilgruppenspezifischen Blick auf die queeren Befragten sind die Gruppen der trans*geschlechtlichen und der divers*geschlechtlichen Menschen besonders häufig von Diskriminierung betroffen, gefolgt von lesbischen Frauen.

Bei unserem Webinar am 18.6.2020 werden die Studienergebnisse detailliert vorgestellt und anschließend diskutiert. Mit dabei sind Alis Wagner, Hauptautorin der Studie und Markus Apel, Mitglied im Landesvorstand des LSVD Bayern.

Wir freuen uns sehr, Sie und Euch bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Bunte GrüßeTessa Ganserer, MdL

Tessa Ganserer, MdL
Queerpolitische Sprecherin der Grünen im Bayerischen Landtag

HINWEIS

Zur Teilnahme einfach auf den Anmeldebutton klicken und mit Name und E-Mail registrieren. Alle weiteren Infos zur Teilnahme werden dann zugeschickt.

Morgen im Netz-Stammtisch?

Morgen ist ja Stammtisch, aber nach dem das Cafe Glück noch keine viel-haushältlichen Treffen will, können wir uns vielleicht im Netz treffen:corona-Gnom

https://public.senfcall.de/bimuc wäre ich ab 19h oder 19.30 dabei, auch nur mit Micro, falls du keine Kamera hast — bluebutton ist über www.senfcall.de sicher und ohne installation auf deinem browser zu haben …

Wichtigste Themen:

UNSER CSD vielleicht am 18. Juli am Slutwalk, der ja eine politische Demonstration ist …

Näheres auf slutwalk-muenchen.de

slutwalk-muenchen.de
www.slutwalk-muenchen.de

Bitte hier für die Selbsthilfe unterschreiben:

Treffen von Selbsthilfegruppen und selbstorganisierten Gruppierungen sind trotz umfassender Öffnungen im öffentlichen Leben immer noch nicht erlaubt (Stand: 03.06.2020).

Für die Teilnehmenden von Selbsthilfegruppen sind die Treffen nicht nur ein vertrauter, regelmäßiger Termin im Kalender, für viele sind die Treffen häufig lebensnotwendig, wenn es sich z.B. um eine Suchtproblematik oder eine psychische Labilität handelt.

Die Gruppen geben sich gegenseitig Halt und Unterstützung, nehmen den persönlichen Druck und entlasten im oft schwierigen Alltagsgeschäft. mehr:

 

 

München Sa 6.6. um 15h Königsplatz

Rassistische Fahndung steht auch bei der bayrischen Polizei noch in den Vorschriften. Rassismus oder Demokratie? Es geht nicht beides, auch wenn das die Mittel-Rechten immer behaupten wollen.

Die Werte-Union ist der Übergang in das reaktionäre Feld, das mit starken Führern und Ordnung und Polizei alle Probleme mit den Menschen nieder machen will. Die Kirchen waren da früher auch dabei, ihre rechten Flügel sind bis heute gegen Aufklärung der Kinder und Identitäten jenseits dümmlicher Familienidyllen aktiv.

Nein-zu-Rassismus-Silent-Demo-20200606-BlackLivesMatter von die-muenchnerin.de

Nein-zu-Rassismus-Silent-Demo-20200606-BlackLivesMatter-945x492

SILENT DEMOS IN DEUTSCHLAND

• SILENT DEMO AM Samstag 6.6.2020 – München 15h Königsplatz
• STILLER FRIEDLICHER PROTEST GEGEN RASSISMUS
• DRESSCODE: SCHWARZES T-SHIRT, Jeans
• MUND-NASEN-MASKE nicht vergessen.

Alle Demonstrationen sind vorschriftsgemäss angemeldet.

Hintergrund:

Im Hinblick auf die aktuellen Ermordungen mehrerer Afroamerikaner ohne strafrechtliche Folgen für die Täter zeigen wir uns mit dem Silent Protest solidarisch mit unseren Mitmenschen in den Vereinigten Staaten, sowie allen Opfern des Rassismus auf der ganzen Welt.

Diskriminierung, soziale und ökonomische Ausgrenzung sowie körperliche Angriffe bis hin zum Mord von Menschen mit schwarzer Hautfarbe sind ein globales Problem!

Die unzähligen Morde an Afroamerikanern symbolisieren den Höhepunkt aller rassistischen Gewalttaten, die nicht ins Licht der Öffentlichkeit rücken und dennoch das Leben von Menschen mit afrikanischer Herkunft jeden Tag enorm erschweren.

Unsere kollektive Wut, Trauer und Hilflosigkeit machen uns sprachlos, weshalb wir den Silent Protest in Deutschland ins Leben gerufen haben, um gemeinsam ein Zeichen zu setzten.
Wir distanzieren uns deutlich von Hass, Gewalt, Ignoranz und Verleugnung und kämpfen zusammen für Frieden, Gerechtigkeit und Toleranz.

Achtung – UPDATES beachten!

Orte und Uhrzeiten können sich kurzfristig ändern. Bitte haltet Euch in den Telegram- bzw. Istagram-Gruppen der einzelnen Städte auf dem Laufenden.

Infos:

Nein-zu-Rassismus-Silent-Demo-20200606-BlackLivesMatter

• InitiatorInnen Silent Demos Deutschland >>> Silent Demo Instagram
• Silent Demo München >>> Twitter (@mucsilent)
• Silent Demo München >>> instagram

Ansprechpartnerinnen München (Instagram):
l0gane
Sohela & Kimora Coleman
Crissi

weiter feiern?

die bisherigen Demos zum 17. Mai und zum CSD fallen dieses Jahr ja aus.

Was machen wir, was uns selber entspricht?

Ich könnte mir bisher einen großen Isarspaziergang in Fetisch-Gruppen, bunten Kostümen und allerlei historischen Ideen vorstellen, zwischen Sonntag 17.5. und der Pride-Week – wann immer die im Juli sein sollte – vielleicht noch ein paar nette Werkstätten dazu … idahot-muc2015

Diverse Landesverbände des LSVD veranstalten digitale Aktionen und Demonstrationen; der Bayrische LandesVerband ist leider nicht dabei:
https://www.lsvd.de/de/ct/2337-%23IDAHOBIT-2020-Internationaler-Tag-gegen-Homo-Bi-Inter-und-Transphobie-am-17.-Mai

Der Colognepride wird eine Web-Show veranstalten:
„Die erste IDAHOBIT-Web-Show startet am 17. Mai 2020 um 17 Uhr live bei Facebook, Instagram: cologneprideofficial oder auch YouTube: Cologne Pride.
Freut auch auf interessante Gäste, Show und beteiligt euch interaktiv per Chat untereinander und mit unseren Gästen. Genauere Infos folgen über den Cologne Pride!“

IDAHIT Augsburg ruft zu einer Online-Aktion auf: https://idahit-augsburg.de/

der International Day Against Homophobie Biphobie Inter- und trans-Phobie entstand in Erinnerung an Diskriminierung der Homosexualität in der Medizin, ergänzt dann durch die entsprechenden Gruppen und die irrationalen Ängste vor der nicht-hetero-Liebe.

International day against Homophobia 17.Mai
International day against Homophobia 17.Mai

Am 17. Mai 1990 wurde auf Initiative eines mutigen Arztes die Homosexualität aus dem IDC, dem internationalen Verzeichnis der Krankheiten gestrichen.

 

Es gibt allerdings noch immer große Problematiken in den

nicht-binären Situationen:

Menschen da-zwischen, Intersexuelle mit nicht normativ erscheinenden Geschlechtsmerkmalen und Hormon-Entwicklungen, Trans-Sexuelle mit der psychischen Ablehnung, dem psychischen Verlangen des Wechsels.

Im Forumtheater

erlebte ich viele Szenen zu den Ängsten vor der Selbsterkenntnis und der Anerkenntnis von außen, mit Augusto Boal inszenierten wir 1997 oder 1999 im Münchner Rathaus noch eine „Ehe zu viert“, um Unrecht um Schwule, Lesben und Migration anzusprechen.

Vor 100 Jahren,

Magnus Hirschfeld Sexualwissenschaftler
Magnus Hirschfeld Sexualwissenschaftler

als Magnus Hirschfeld den Film „Anders als die Anderen“ entwarf und mitspielte, war Erpressung die größte Bedrohung der Schwulen. Sexuelle #Zwischenstufen und seine internationalen Forschungen sind bis heute nicht wieder eingeholt, #Postfaschismus in den Hochschulen schaffte auch die Sexualwissenschaften eher ab, als sie zu fördern, Sexualpädagogik ist bis heute ein streitiges Randthema der Schulen.

Hirschfeld-Denkmal am Hirschfeld-Ufer Berlin
Hirschfeld-Denkmal am Hirschfeld-Ufer Berlin

Der JustizMinister auf Twitter:

Heiko Maas @HeikoMaas am 17.5.2020
 
43 % der Homo-, Bi-, Trans- und Intersexuellen in Deutschland leben ihre sexuelle oder geschlechtliche Identität nicht aus – aus Angst vor Diskriminierung.
 
Das muss uns alle wachrütteln!
 
Alle haben Respekt verdient, egal wen man liebt.
 
Das gilt nicht nur am #IDAHOBIT. #IDAHOT
 

Es braucht noch Aufarbeitung der Leiden

Der §175 war mit der Reichsverfassung auch in Bayern gültig geworden, nach dem uns Ludwig II für seine Schlösser und Geld aus dem „Reptilienfonds“ an Bismark und den Kaiser verkauft hatte. Vorher kamen die schwulen Adeligen nach Bayern, um sich von hübschen Fischer-Burschen über den Würmsee rudern zu lassen …

Die Verschärfung des §175 nach der „Nacht der langen Messer„, dem von den Nazis Röhm-Putsch genannten Beseitigen der schwulen Struktur in der SA und nebenbei aller mißliebigen früheren Feinde und „Kameraden“ des Führers zum 1. Juli 1936 brachte bald die ersten Razzien an schwulen Tanzlokalen und Treffpunkten , „Rosa Listen“ bei der Polizei und Einlieferungen in Konzentrationslager. 

Sexuell eigenständige Frauen kamen in Lager und Bordelle zur Umerziehung, und ganz allmählich, nach dem die Täter alle tot sind, kommen auch die finsteren Strukturen zum Vorschein, wie Himmlers Tageskalender: In der SS herrschten „Säufertum, Größenwahn“ und „Weiber“

„Die größten Leistungen brachte die SS erst nach 1945, in ihrer Selbstdarstellung“.

Die Bundesrepublik blieb 1950 bei der Schwulenverfolgung, juristisch bis 1990, und sträubte sich bis neulich gegen eine Wiedergutmachung, auch der KZ- und Gefängnis-Zeiten, stolperte noch in die „Ehe für alle“.

Wie haben in den letzten Jahren noch etliche Freunde begraben, die auch bei der Beerdigung noch ohne Bemerkung zu ihren Freunden verabschiedet wurden.

Die Angst vor der Entdeckung, die Trauma der Selbst-Verleugnung, die Frage der offenen Diskriminierung im Beruf, noch letztes Jahr bei den Filmfestspielen in München ein Thema einer geschlossenen Diskussionsrunde.