QFFM zeigt am 20.Mai „shortbus“ von John Cameron Mitchell + Theatron zu Pfingsten

+++ Pfingstsonntags-Tipp +++

Am 20. Mai zeigt das QFFM :: Queer Film Festival München einen seiner All-Time-Favorites << SHORTBUS >> von Regisseur John Cameron Mitchell.

Mit dabei als Special Guest Scott Matthew, der nach dem Film
e x k l u s i v für Euch ein kleines Akustik-Set spielt.
Infos: www.qffm.de/programm

am 20. Mai ist ja auch das Theatron-Pfingstfestival. Um 20 Uhr spielt dort bei freiem Eintritt der neue queere Shooting Star Sam Vance-Law aus Kanada. Wer Scott Matthew mehr als nur kurz sehen will, kann das ebenfalls am Montag beim Theatron tun.
http://www.theatron.de/
… Shortbus ist ein großartiger Film, aber angesichts der Terminüberschneidungen empfehle ich ihn an diesem Abend vor allem den Menschen, die eh nicht auf Konzerte oder Festivals gehen. Die anderen müssen sich zwischen zwei guten Ausgehoptionen entscheiden und diese zweite Option muss ich hier fairerweise auch nennen.

FREE ENTRANCE – FREIER EINTRITT – ENTREE GRATUITE – ENTRADA LIBRE –
دخول مجاني – ورود رایگان

Samstag, 19.5. 16-22 Uhr

– Hearts Hearts (Wien, A)
– Paul (München)
– Tiger Tiger (München)
– Jungstötter (Berlin)
– Boiband (Berlin)
– Leyya (Wien, A)

Sonntag, 20.5. 16-22 Uhr

– Cari Cari (Wien, A)
– Decibelles (Lyon, F)
– Hannah & Falco (Würzburg)
– Afterpartees (Horst, NL)
– Sam Vance-Law (Montreal, CAN)
– 47Soul (Palästina & London, UK)

Sonntag, 21.5. 16-22 Uhr

– John Garner (Augsburg)
– Maria Rui (München)
– Bakers Eddy (Melbourne, AUS)
– Common Holly (Montreal, CAN)
– Santi & Tuğçe (Berlin)
– Scott Matthew (New York, USA)
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Vom Sodomiten zur PrEP-Schlampe: Wanderwege der Sexfeindlichkeit

Zur mittelalterlichen Angst gehört noch die Vorstellung, dass die Sünde der Anderen das Unglück und die Dämonen auf Alle herbei ruft, und noch immer stehen in München um die Mariensäule die Engel, die Lemuren besiegen, die Aus-Geburt der Sünde, wozu die Homosexualität zählte und in der Orthodoxie für immer zählen wird.

Aufklärung, wie die von Magnus Hirschfeld wird immer wieder zu wiederholen sein, denn die Mediziner und Lehrkräfte sind dazu nicht in der Lage: Sie sind selbst nicht ausgebildet, den 11,2% der queeren SchülerInnen gerecht zu werden, die in ihrer Entwicklung unsicher und gefährdet werden, anfällig für jeglichen Unsinn, den der Konsumismus bietet …

der zaunfink

Wenn eine neue Methode bekannt wird, mit der sich schwule und bisexuelle Männer effektiv vor einer HIV-Infektion schützen können, dann sollte man erwarten, dass die Betroffenen sich grundsätzlich wohlwollend damit auseinandersetzen und die Chancen und Risiken dieser neuen Option sachlich abwägen würden. Das passiert auch, aber gleichzeitig passiert noch etwas ganz anderes. Diskussionen über die Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP)1, die sich derzeit auch in Deutschland zunehmend etabliert, sind regelmäßig getrübt durch verstörende Entsachlichung, verstockte Fakten-Leugnung, erhöhte Trolldichte und ganz generell überdurchschnittliche Verstrahltheit. Typische Kommentare sehen z.B. so aus:

„Warum sollten gesunde Menschen gefährliche Medikamente nehmen? Wenn die Bareback-Szeneschwuppen zu faul oder zu doof sind, ein Kondom zu verwenden, dann haben sie sich ihre Infektion auch verdient!“

„Soll ich etwa über meine Krankenkasse verantwortungslosen Darkroomschlampen ihren Partyspaß finanzieren? Wenn die sich unbedingt durch alle Betten vögeln müssen, dann sollen sie das wenigstens selbst berappen!“

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Sexualerziehung in Bayern 17.5.18 DGB-Haus München

17.05.2018
von 19:30 – 21:45 Uhr im DGB-Haus,
Schwanthalerstr. 64, 80336 München 

Neue bayerische Richtlinien zur Sexualerziehung – war’s das schon?

Unter dem Titel „Coming-out – und dann …?!“ untersuchten Mitarbeiter*innen des Deutschen Jugendinstituts (DJI) die Lebenssituation lesbischer, schwuler, bisexueller und trans* Jugendlicher und junger Erwachsener in Bildungseinrichtungen.

Dr. Claudia Krell, eine der Forscher*innen, stellt in ihrem Referat die Ergebnisse vor.

Ende 2016 wurden dann die neuen Richtlinien für die Familien- und Sexualerziehung in den bayerischen Schulen veröffentlicht. Hat sich durch die Richtlinien etwas verändert?

Podiumsdiskussion mit Dr. Claudia Krell (wissenschaftliche Referentin am DJI) Lukas Hoffmann (Gay Straight Alliance) Dominik Straub (Aufklärungsprojekt-München) Johanna Sührig (Abiturient*in) Eltern eines*r LGBTIQ-Jugendlichen (angefragt)

In der Podiumsdiskussion wollen wir u. a. der Frage nachgehen, ob und wenn ja, was sich inzwischen verändert hat.

  • Ist Vielfalt ein Thema der Lehrer*innenbildung?
  • Wie müssen Lehrmaterialien der Vielfalt aussehen?
  • Wie müssen Bildungseinrichtungen aussehen, damit darin auch LGBTIQ-Kinder und -Jugendliche angstfrei lernen können und sich ihre Eltern ernst genommen fühlen?

Der Abend wird sich inhaltlich auf den schulischen Kontext fokussieren.

Wir werden aber auch den Blick auf alle anderen Bildungseinrichtungen richten.

Deshalb sind alle pädagogischen Fachkräfte aller Bildungseinrichtungen und die LGBTIQ-Community herzlich eingeladen.

Einlassvorbehalt: Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, homo-/transphobe oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.

Eine Veranstaltung der GEW Stadtverband München und des Aktionsbündnisses Vielfalt statt Einfalt – München. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Münchner „Love me Gender“-Kampagne statt.

Zeit: 19:30 – 21:45 Uhr
Ort: DGB-Haus, Schwanthalerstr. 64, 80336 München Eintritt: frei
Veranstalter: Aktionsbündnis Vielfalt statt Einfalt – München, GEW Stadtverband München https://www.gew-muenchen.de
www.facebook.de/buendnisvielfaltstatteinfalt,

Segnungen

Die Segnungen der Aufklärung sickern allmählich auch in die alten Strukturen der Kirchen ein, und während die Einen längst die Aufhebung der hetero-Norm und der monogamen Lebensformen fordern, kommen die anderen drauf, dass es mehr gibt, als in ihren alten Büchern (meist falsch verstanden als Übergriff und Gewalttat) steht:


Segnung gleichgeschlechtlicher Paare in der Evangelisch-Lutherischen Kirche Bayern

Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Bayern begrüßt Beschluss der Landessynode als Schritt hin zu Akzeptanz

19. April 2018. München. Die Landesynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche Bayern hat sich gestern in Schwabach für die öffentliche Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften ausgesprochen. Mit der Annahme der Vorlage „Segnung gleichgeschlechtlicher Paare“ sind zukünftig neben „Trauungen“ und „Gottesdiensten anlässlich einer Eheschließungen“ auch „Segnungen“ von gleichgeschlechtlichen Paaren in öffentlichen Gottesdiensten möglich. Ob Pfarrerinnen und Pfarrer eine Segnung durchführen, bleibt jedoch eine individuelle Gewissensentscheidung. Eine neue liturgische Ordnung zur Ausgestaltung der Segnungsgottesdienste soll erstellt werden. Bisher gab es in der Landeskirche nur die nicht-öffentliche gottesdienstliche Segnung von Lesben und Schwulen.

„Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Bayern begrüßt die Entscheidung der Landessynode als einen Schritt hin zur Akzeptanz und Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare. Dass die Ehen von Lesben und Schwulen auch weiterhin nicht als gleichwertig zu heterosexuellen Ehen anerkannt werden ist jedoch bedauerlich. Gleichgeschlechtliche Paare sind ebenso durch das Band der Liebe und der gegenseitigen Verantwortung verbunden. Ihre Verbindung verdient daher auch den gleichen Respekt. Die Landeskirche in Bayern muss diese Gleichwertigkeit auch anerkennen und nun dafür sorgen, dass die zu erarbeitende liturgische Ordnung zur Ausgestaltung der Segnungsgottesdienste der der Traugottesdienste gleicht.“, betont Markus Apel, Landesvorstand des LSVD Bayern.

Auch wenn die Evangelische Kirche (EKD) die Ehe lange Zeit ausschließlich als Verbindung von Mann und Frau definierte, wurde diese Sicht spätestens mit der Orientierungshilfe „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit. Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken“ aufgegeben. Aus einer modern-protestantischen Perspektive wird heute nicht mehr nach der äußeren Form der Partnerschaft gefragt, sondern nach ihrem Inhalt und den in der Partnerschaft gelebten Werten.

„Das Ziel, eine kirchliche Feier für alle Partnerschaften zu haben sollte die Landeskirche nicht aus den Augen verlieren. Die Landeskirchen im Rheinland, in Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und in Baden haben gezeigt, dass dies möglich ist. Kirchen müssen besonders jetzt für Zusammenhalt werben und deutlich machen, dass sich Religion und Akzeptanz von Lesben und Schwulen nicht ausschließen. Wir möchten alle Gläubigen darin bestärken, sich auch weiterhin für die Akzeptanz von Lesben und Schwulen in der Evangelisch-Lutherischen Kirche Bayern einzusetzen.“, ergänzt Hannah Lea aus dem Landesvorstand des LSVD Bayern.

  Hintergrund

Homosexualität im Christentum

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Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) ist ein Bürgerrechtsverband und vertritt Interessen und Belange von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI). Gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt – wir wollen, dass LSBTI als selbstverständlicher Teil gesellschaftlicher Normalität akzeptiert und anerkannt werden.

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LGBTQ am Dok.fest! muenchen

DOK.fest! Programm zum Thema LGBTQ.

Das gesamte Programm, online ab dem 19.04, und weitere Informationen zum Festival finden Sie auf unserer Internetseite: www.dokfest-muenchen.de

www.facebook.com/dokfest-muenchen
www.twitter.com/dokfest

LGBTQ @DOK.fest München 2018

Das DOK.fest München bringt die besten Dokumentarfilme des Jahres auf die Kinoleinwände der Stadt. An elf Tagen wird ein internationales Programm mit 154 Filmen aus 50 Ländern an 19 Kulturspielorten gezeigt. Unter dem Motto „Ganz großes Kino!“ präsentiert die 33. Festivaledition erstmals neun starke Premieren im feierlichen Rahmen des Deutschen Theaters. Die diesjährige Retrospektive ist der Dokumentaristin Helga Reidemeister gewidmet. Während die Themenreihe DOK.female Frauen ins Zentrum und Rollenbilder infrage stellt, nimmt die Gastlandreihe US-amerikanische Gesellschaft abseits der täglichen Schlagzeilen in den Blick. Anbei unsere Filmtipps zum Themenbereich LGBTQ. Mehr Informationen zu unserem Programm finden Sie ab 19. April hier.

SILVANA

von Mika Gustafson/ Olivia Kastebring/ Christina Tsiobanelis, SE, 2017, 91 Min.

„My music is fucking important. It’s for real and it has a message.“ Silvana Imam ist eine Wucht. Mit ihren kompromisslosen Texten kämpft die lesbische, feministische, anti-rassistische Punk-Rapperin gegen jedwede Form der Unterdrückung und wurde so zur Frontfigur einer neuen politischen Jugendbewegung in Schweden. Der Film folgt ihr über einen Zeitraum von mehreren Jahren und zeigt ihren Aufstieg von der Underground-Künstlerin zum Star, ihre ersten großen ChartErfolge und den Beginn ihrer Liebesbeziehung zur schwedischen PopKünstlerin Beatrice Eli. Als ihr der Ruhm und ihre Rolle als Ikone immer mehr zusetzen, zieht sich Silvana 2016 aus der Öffentlichkeit zurück – nur um kurze Zeit später einen fulminanten Neustart zu wagen. Ein intimes und mitreißendes Porträt.

Donnerstag, 03.05.2018, 21:30, Deutsches Theater
Montag, 07.05.2018, 22:00, City 2
Mittwoch, 09.05.2018, 19:00, Atelier

TACKLING LIFE

von Johannes List, D, 2018, 90 Min.

„Die Bruisers sind die schlechteste Rugby-Mannschaft in Berlin und ich einer der am wenigsten skilled Spieler. Ich hab mir noch nie Gedanken gemacht, dass das ein Problem sein könnte.“ Es ist kein Problem! Dieses Team wurde nicht nach Leistung zusammengestellt. Fun, Fair Play, Toleranz, Loyalität und Kampfgeist sind die Kriterien – und sie schließen sportlichen Erfolg nicht aus. Denn die Mitglieder der aus der LGBTQI-Community heraus gegründeten Mannschaft haben das Kämpfen in unserer voreingenommenen Welt gelernt. Jetzt setzen sie gemeinsam neue Standards, klären auf und holen die queere, bunte Welt in die Mitte von Sport und Gesellschaft. Ein mitreißend lustiger und tief berührender Film über Vorurteile und Stereotype, die uns alle prägen. Und über das Glück, das es bereitet, wenn wir sie hinter uns lassen.

Samstag, 05.05.2018, 21:00, Rio 1
Montag, 07.05.2018, 21:15, Atelier
Donnerstag, 10.05.2018, 14:00, City 3

Freitag, 11.05.2018, 21:30, Rio 2

VERGOT

von Cecilia Bozza Wolf, IT , 2016, 60 Min.

Eine Apfelplantage in den italienischen Alpen. Hard Rock dröhnt im Hobbykeller. Männlichkeit wird hier groß geschrieben. Nein, es ist kein guter Ort, um seine Homosexualität zu entdecken. Im rauen Familiendrama müssen ein schroffer Vater und seine beiden Söhne neu zueinander finden. Fast möchte man das furiose Method Acting loben.

Sonntag, 06.05.2018, 21:00, HFF – Kino 2
Donnerstag, 10.05.2018, 18:30, HFF – Kino 1

RIOT NOT DIET (Reihe Student Award)

von Julia Fuhr Mann, D, 2018, 17 Min.

Eine unbekannte Welt, bewohnt von dicken Frauenkörpern, präsentiert zwischen klischeehafter Pose und deren Dekonstruktion. RIOT NOT DIET zeigt ein neues Bild des weiblichen Körpers. Ein Körper, der sich erweitert, auflöst und zum Sturm bläst gegen jegliche Form konformistischen Leistungsstrebens.

Montag, 07.05.2018, 20:30, HFF – Kino 1

Mittwoch, 09.05.2018, 21:30, City 3

Das DOK.fest

wird veranstaltet von / is organized by:
Internationales Dokumentarfilmfestival München e.V. in Kooperation mit Filmstadt München e.V., zusammen mit der Münchner Stadtbibliothek

wir bedanken uns bei / thanks to

unseren Förderern / our patrons:
Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, FilmFernsehFonds Bayern, Bezirk Oberbayern, Bayerische Landeszentrale für neue Medien, Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München, VFF Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten

unseren Hauptsponsoren / by our main sponsors:
ARTE, ARRI, Bayerischer Rundfunk, Deutsches Theater München, Hochschule für Fernsehen und Film München, PLANET, megaherz, Discovery, HISTORY, Spiegel Geschichte

Copyright © 2018 Internationales Dokumentarfilmfestival München e.V.

queeres München …

„Queere Solidarität in- und außerhalb der Community“

Veranstaltung zum Thema „Queere Solidarität in- und außerhalb der queeren Community“.

Solidarität ist in diesen Zeiten immer wichtiger, ein immer wichtigeres Gut. Doch inwiefern ist die Community solidarisch? Untereinander? Aber vor allem auch mit anderen? Zum Beispiel im Kampf gegen Diskriminierung von Frauen aber auch in der Flüchtlingspolitik und Flüchtlingshilfe.

  1. April 2018 ab 20 Uhr im BürgerInnenbüro Dreimühlenstraße 32

Auftakt der Queer-Tour 2.0 im BürgerInnenbüro von der Landtagsabgeordneten Claudia Stamm. Gäste auf dem Podium sind:

 Rita Braaz (LeTRa Lesbenberatung)

Eva Apfl (Diversity München)

Werner Hall (Münchner Löwen Club „MLC“)

Anmeldung bitte unter buero@stamm-bayern.de oder telefonisch unter 089 4126 2866.

Bodendenkmal Dultstr Stadtmuseum

und unser nächster Stammtischam 17.4. im Cafe Glück

bringt dich vielleicht auch wieder in unsere Reihen, zu den neuen Anläufen …

Straßenfeste, CSD, Oktoberfest…

Die Koordinierungsstelle hat die jährlich wiederkommenden Termine für Feste und Feiern der Community zusammengefasst. Sie sind hier zu finden:
https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Direktorium/Koordinierungsstelle-fuer-gleichgeschlechtliche-Lebensweisen/Veranstaltungen/Stra-enfeste–j-hrliche-Veranst.htmlVeranstalter: Koordinierungsstelle
Webadresse: www.muenchen.de/koordinierungsstelle
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12.04.2018

Infoabend „Vom Paar zur Familie: Auf den Anfang kommt es an!“
Sind die Kinder erst einmal da, fällt es mitunter schwer, die eigene Paarbeziehung im Blick zu behalten. Wir bieten einen Infoabend mit Strategien für gute Elternschaft und eine gute Paarbeziehung

Zeit: 19:30 Uhr – 21:30 Uhr Uhr
Ort: Regenbogenfamilienzentrum, Saarstr. 5/II, 80797 München
Eintritt: frei, Spenden gerne gesehen.
Veranstalter: Regenbogenfamilienzentrum
Webadresse: www.regenbogenfamilien-muenchen.de
Email-Adresse: info@regenbogenfamilien-muenchen.de

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18.04.2018
„Von nun an ging’s… – die Geburt eines Schmetterlings“.
Lesung mit Beate Verena Schmittke
Geboren zur falschen Zeit im falschen Körper! Beate Verena Schmittke liest aus Ihrer Biografie „Von nun an ging’s… – die Geburt eines Schmetterlings“. Beate wurde im Jahr 1952 als Junge geboren. In früher Pubertät merkt sie zum ersten Mal bewusst, dass ihr Körper nicht zu ihren Empfindungen passt – sie wäre gern ein Mädchen. Doch die Zeit war nicht reif und die Gesellschaft nicht offen für solche Themen. Sie ergibt sich ihrem Schicksal im männlichen Körper und hofft, dass die Sehnsucht sich verlieren möge. „Er“ heiratet und wird Vater von zwei Söhnen. Doch mit 49 Jahren wird der Druck und das Verlangen nach einem Leben in der richtigen Rolle so stark, dass sie den Rollenwechsel mit allen Konsequenzen vollzieht – die Entpuppung zum Schmetterling beginnt…Zeit: 19:30 – 21:30 Uhr
Ort: München
Eintritt: frei
Veranstalter: Sub – Schwules Kommunikations- und Kulturzentrum, Müllerstraße 14,80469 München
Webadresse: https://www.subonline.org/
Email-Adresse: bibliothek@subonline.org

die queerness der erinnerung

Buchpräsentation und Screening von Ana Hoffner
im Gespräch mit Karolin Meunier (Herausgeberin, b_books)

Dienstag 10. April 2018, 19 Uhr
Lothringer13_Florida – Eintritt frei

Ana Hoffner widmet sich in ihrer künstlerischen Praxis der Sondierung konfliktbeladener Momente in Geschichte und Politik und sucht nach queeren Aspekten in deren bildkulturellen Repräsentationen. In Performances, Video- und Fotoinstallationen stellt Hoffner Zeitlichkeiten, Beziehungen und Räume zwischen etablierten Perspektiven, ikonischen Erinnerungen und hochperformativen Ereignissen her. Hoffner verwendet dabei verschiedene Modi der Aneignung, wie beispielsweise die Neuinszenierung von Fotografien, Interviews und Berichten oder die Entkopplung von Körper und Stimme, Klang und Bild.

Die Publikation „The Queerness of Memory“ (b_books, 2018) bietet Erinnerungsformen für eine Vergangenheit an, die nicht klar zu sehen sondern von affektiver Unordnung geprägt ist, von geschichtlicher Desorientierung und dem Begehren, zu dem, was immer noch wehtut, zurückzukehren. Ana Hoffners Serie künstlerischer Arbeiten und Texte, die in diesem Buch versammelt sind, beschäftigen sich mit den Politiken von Trauma und Erinnerung nach 1989 aus der Perspektive von queerness. Wie kann man von einer späten Erinnerung berichten/erzählen, wenn diese auf nicht-biologischen transnationalen Verwandtschaftsbeziehungen basiert? Wie können Kriegsbilder aus der Distanz befragt werden? Durch das Experimentieren mit Techniken, die aus dem Reservoir unbewusster visueller Eindrücke stammen, versucht „The Queerness of Memory“ eine durch den Körper strukturierte Form von Erinnerung zu befragen und die Dichotomie von Kriegs- und Friedenszeiten zu umgehen.

// Book presentation and Screening by Ana Hoffner in conversation with Karolin Meunier (Editor, b_books)

Ana Hoffner is engaged in an art practice that excavates moments of crisis and conflict in history and politics. Hoffner’s performances, video and photo installations seek to introduce temporalities, relations and spaces in-between established perspectives and memories of iconic images and highly performative events. Hoffner employs means of appropriation such as restaging photographs, interviews and reports and desynchronization of body and voice, sound and image.

The publication „The Queerness of Memory“ (b_books, 2018) proposes ways of remembering a past that cannot be clearly seen, one which is loaded with affective confusion, historical disorientation and the desire to return to that which still hurts. Ana Hoffner‘s series of art works and writings that are assembled in this book explore the politics of trauma and post ‚89 memory through the lens of queerness. How to give a post-memorial account based on non-biological transnational kinship relations? How to interrogate images of war from a distance? By experimenting with techniques that stem from the reservoir of unconscious visual impressions, „The Queerness of Memory“ opens up questions about the embodied structure of memory, refusing the supposed dichotomy of war and peace time.

Lothringer13_Florida – Ein Kunstraum der Stadt München
Lothringerstraße 13 (Rückgebäude) 81667 München, Germany
EINTRITT FREI – Der Zugang ist nicht barrierefrei

Informationen zum Programm, Uhrzeiten und Newsletter: www.lothringer13florida.org  +49 89 462 27 69 4  info@lothringer13florida.org