Fr 23.September #BiVisibility Day: Bisexuelle werden sichtbar

Ihr findet uns ab 18h im LeZ ab 19h im sub, ab 20h wieder im Lez, ab 21h wieder im sub

23.September Klimastreik

Am Abend gibt’s dann zur Erholung noch Spezielleres:

ab 12h könnt ihr zwischen Königsplatz und Stiglmaierplatz die verschiedenen Gruppen um Fridays for Future erleben, und auch einen kleinen Stadtspaziergang machen … Näheres auf http://fff-muc.de/faq2309

23.9. Fridays for Bi-Visibility

Wir beginnen um 18h im LeZ http://lez-muenchen.de und wandern dann von der Müllerstraße 26 (U-Bahn Fraunhoferstraße / Tram Müllertraße) zum sub  http://subonline.org

machen dann weiter ab 20h im LeZ http://lez-muenchen.de und wandern 21h wieder ins sub  http://subonline.org … wobei du natürlich nicht unbedingt mit wandern musst, wenn du dort nette Gespräche und Leute gefunden hast, denn die Läden sind ja unabhängig von unserem Hopping offen …

Falls du noch mit bekommen hast, was sich im Queeren Feld in Bayern so tut:

Aufruf und Einladung zur Mitarbeit: Queere Bildungsarbeit in Bayern

30 Jahre bisexueller Stammtisch München

Queeres Leben 1900-1950

nsdoku-Website-Header-ToBeSeen

TO BE SEEN widmet sich den Geschichten von LGBTIQ* in Deutschland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit historischen Zeugnissen und künstlerischen Positionen von damals bis in die Gegenwart zeichnet die Ausstellung queere Lebensentwürfe und Netzwerke, Freiräume und Verfolgung nach. Sie möchte bis heute andauernde Tendenzen des Verdrängens überwinden und zu einer aktiven Erinnerung beitragen.

TO BE SEEN. queer lives 19OO–195O Ausstellung 7. Okt. 2022 bis 21. Mai 2023 im NS-DOKU-Z.

23. September: Bi-Visibility

„Der Tag der Bisexualität wurde im Jahr 1999 von den US-amerikanischen Bürgerrechtler*innen Wendy Curry, Michael Page und Gigi Raven Wilbur, ins Leben gerufen. Dieser Tag soll darauf aufmerksam machen, dass Bisexualität neben Hetero- und Homosexualität eine eigenständige sexuelle Orientierung ist. Des weiteren soll am Tag der Bisexualität auf die Vorurteile und Reaktionen von der heterosexuellen Gesellschaft so wie der LGBT*-Community gegenüber bisexuellen Personen hingewiesenen werden.

Bi in Franken und die Bi Gruppe vom queeren Zentrum Fliederlich, laden zu einer Kundgebung  am 23. September 2022 um 19:00 Uhr auf den Magnus Hirschfeld Platz in Nürnberg ein.

Die bisexuelle Flagge besteht aus drei Farben:

  • Pink (oben) steht für gleichgeschlechtliche Orientierung,
  • Blau (unten) für gegengeschlechtliche Orientierung,
  • Lila (Mitte), als Ergebnis der Mischung von Blau und Pink, steht für Bisexualität.“

Was http://bi-muc.de auf die Beine stellt? wir werden sehen … http://misskey.de bimuc abonnieren oder twitter: Link an der Seite zu finden: @infobimuc

Weg von Herrschaft und Mackertum?

30 Jahre Bisexuelles Netzwerk

BiNe – Bisexuelles Netzwerk e.V. wurde im August 1992 in Groß Bademeusel (Lausitz, Brandenburg) gegründet.

23. September: Bi-Visibility

Der Tag der Bisexualität wurde im Jahr 1999 von den US-amerikanischen Bürgerrechtler*innen Wendy Curry, Michael Page und Gigi Raven Wilbur, ins Leben gerufen. Dieser Tag soll darauf aufmerksam machen, dass Bisexualität neben Hetero- und Homosexualität eine eigenständige sexuelle Orientierung ist. Des weiteren soll am Tag der Bisexualität auf die Vorurteile und Reaktionen von der heterosexuellen Gesellschaft so wie der LGBT*-Community gegenüber bisexuellen Personen hingewiesenen werden.

Bi in Franken und die Bi Gruppe vom queeren Zentrum Fliederlich, laden zu einer Kundgebung  am 23. September 2022 um 19:00 Uhr auf den Magnus Hirschfeld Platz in Nürnberg ein.

Die bisexuelle Flagge besteht aus drei Farben:

             Pink (oben) steht für gleichgeschlechtliche Orientierung,

             Blau (unten) für gegengeschlechtliche Orientierung,

             Lila (Mitte), als Ergebnis der Mischung von Blau und Pink, steht für Bisexualität.

Was http://bi-muc.de auf die Beine stellt? wir werden sehen … http://misskey.de bimuc abonnieren oder twitter …

Queere Bildung in Bayern

Aufruf und Einladung zur Mitarbeit: Queere Bildungsarbeit in Bayern

Um in Bayern eine größere Vielfalt und räumliche Abdeckung von queeren Bildungsangeboten zu unterstützen, haben sich die bestehenden und einige sich in der Entstehung befindenden bayrischen Projekte mit Unterstützung des Bundesverbandes Queere Bildung e. V. dazu entschlossen, ein eigenes Landesnetzwerk aufzubauen. Um zunächst die Reichweite zu erhöhen und mehr Interessierte zusammenzubringen, entstand so in einem ersten Schritt ein gemeinsamer Aufruf und Einladung zur Mitarbeit beim Aufbau eines bayrischen Landesnetzwerks für queere Bildungsarbeit.

Alle Hintergründe, Ziele und nächste Termine findest du im Aufruf unter folgender Adresse: https://queere-bildung.de/gemeinsamer-aufruf-und-einladung-zur-mitarbeit-queere-bildungsarbeit-in-bayern/

Wenn Du Dir vorstellen kannst, in einem solchen Landesnetzwerk mitzuwirken oder dieses mit aufzubauen, wenn Du grundsätzlich Interesse an einem bayrischen Landesnetzwerk für Queere Bildung hast oder wenn Du einfach erst einmal auf den Verteiler aufgenommen und über das weitere Geschehen informiert werden möchtest, dann melde Dich sehr gerne idealerweise bis Ende August 2022 bei uns unter modellprojekt@queere-bildung.de und berichte uns gerne über Dich und ggfs. Dein Projekt.

Die Landesvernetzung zur Förderung queerer Bildungsarbeit in Bayern ist ein Angebot des Modellprojekts „Bildungs_lücken schließen – Aufbau, Qualifizierung und Stärkung queerer Bildungsprojekte in strukturschwachen Regionen bundesweit“ und wird im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

Queere Bildung e.V. &  bayrische queere Bildungsinitiativen https://queere-bildung.de  Email-Adresse: modellprojekt @ queere-bildung.de

30 Jahre Bi-Stammtisch München

Do 11.8.22 ab 21h auf LORA MÜNCHEN 92,4 und http://www.lora924.de: 30 Jahre bisexueller Stammtisch München –

30 Jahre bisexueller Stammtisch München – mitreden NACHZUHÖREN und mitfeiern!

Queeruferlos Do 11.8.22 ab 21h auf LORA MÜNCHEN 92,4 und www.lora924.de

Bisexueller Stammtisch München – jetzt auch www.bi-muc.de

das war zu Beginn das Treffen verschiedener Gruppen, die sich ansonsten zu Literatur / Massage / Tantra / Selbsterfahrung / und allerlei weiteren Themen trafen …
auch ein paar mal eine “Bisco” organisierten, gemeinsame Ausflüge zu Partnergruppen in der “BINE”, dem bundesweiten Bisexuellen Netzwerk http://bine.net

Feiern beginnt am 16.8.22 etwa um 19.30, wer hungrig ist, kann schon früher kommen, zur Zeit öffnen die tollen Leute dort um 18h.

Und falls du nicht in der Stadt bist: Der nächste Stammtisch ist am 20. September zur gleichen Zeit!

Neue Website-Adresse mit Weiterleitung: http://bi-muc.de

30 Jahre Bisexuelles Netzwerk

BiNe – Bisexuelles Netzwerk e.V. wurde im August 1992 in Groß Bademeusel (Lausitz, Brandenburg) gegründet.

30 Jahre BiNe – wir wollen uns feiern.

Nachdem wir unsere ursprünliche Planung für Ende August nicht halten konnten, konnten wir nicht nur einen Ersatztermin finden, sondern mit dem SchwuZ in Berlin (https://www.schwuz.de/) eine queere und höchstprofessionelle Kooperationspartnerin für unsere Veranstaltung gewinnen. Das SchwuZ ist ein besonders traditionsreicher queerer Club und Veranstaltungsort in Berlin, der sich neben der queeren Clubkultur insbesondere der Vernetzung und Entwicklung der LSBTQIA+ Community einsetzt.

Derzeit ist geplant, abends am 08. Oktober 2022 eine öffentliche Podiumsveranstaltung zu halten, ehe wir in einem gemeinsam Get-Together die Möglichkeit des Zusammenkommens, des Austauschs, des in Erinnerungen Schwelgens und der Vernetzung haben. Abschließend haben wir dann die Option, im SchwuZ auf der Party „Popkicker” zu feiern. Dies ist eine queere Partyreihe, die sich in Berlin fest etabliert hat und neben Pop-, House- und Retro-Musik auch mit einer Drag-Show aufwartet. Der Eintritt für BiNe-Mitglieder wird hier kostenlos sein. : )

Filmfest München – queer:

https://www.filmfest-muenchen.de/
Liebe Filmfreund*innen,
 
auch bevor wir mit dem Queer Film Festival München (QFFM) im Oktober zum siebten Mal unsere Auswahl der wunderbarsten, schönsten, spannendsten und großartigsten queeren Filme 2022 präsentieren (Save the Date: 11.-17. Oktober!), gibt es in der Stadt einige cineastische Highlights, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet:

 – FILMFEST MÜNCHEN 2022 –
Noch bis zum 2. Juli findet das wunderbare Filmfest München in den Programmkinos und interessanten Off-Locations der Stadt statt – mit dabei sind auch wieder zahlreiche queere Arbeiten:

Während uns João Pedro Rodrigues mit IRRLICHT ein homoerotisches Musical-Märchen vorlegt, erzählt der Dokumentarfilm SIRENS von der ersten rein weiblichen Metalband aus dem Nahen Osten. Auch Rosa von Praunheim meldet sich mit seinem campy Biopic REX GILDO – DER LETZTE TANZ zurück. Das gesamte Programm findet ihr hier.
 – HOLY TRINITY –
HOLY TRINITY © Full Spectrum Features
Darüber hinaus gibt es am Montag, 11. Juli, um 19:30 Uhr ein Filmscreening im Studio der Münchener Aidshilfe, Lindwurmstr. 71 (Innenhof):
Gemeinsam mit der Münchener Aidshilfe bringen wir mit HOLY TRINITY (R: Molly Hewitt) einen Publikumsliebling des QFFM für euch zurück auf die Leinwand.

Dessen Protagonist*innen existieren in einer umgekehrten, fantastischen Gegenwelt, in der alternative Kultur und Sexualität die Norm sind und ‚Normalität‘ nirgendwo zu finden ist. Es geht um den ultimativen Rausch in dem sex-, kink- und misfits-positiven Kosmos der Heiligen Dreifaltigkeit.

Holy Trinity ist der feel-good-all-around-queer Film der letzten Jahre. Wir zeigen die englische Originalversion mit deutschen Untertiteln, der Eintritt ist frei und ab 18 Jahren. 

 – QFFM und das vinzenz präsentieren PASOLINI –
Zwischen dem 17. und 31. Juli gibt es außerdem an drei verschiedenen Abenden drei Pasolini-Klassiker zu bestaunen (Konzept von Michael Bischoff und QFFM):
17.7.2022, 20 Uhr, ZIRKA (Zentrum für interdisziplinäre Raum- und Kulturarbeit, Dachauer Str. 110c, 80636 München):
„La Ricotta“ (R: Pier Paolo Pasolini, 1963, 30 min.) Eintritt frei
24.7.2022, ab 18 Uhr, Das KloHäuschen (Thalkirchner Str. 81, 81371 München):
„Gastmahl der Liebe“ (R: Pier Paolo Pasolini, 1964, Dok.-Film, 92 min., rollierender Einlass) Eintritt frei
31.7.2022, 20 Uhr, ZIRKA (Zentrum für interdisziplinäre Raum- und Kulturarbeit, Dachauer Str. 110c, 80636 München):
„Teorema – Geometrie der Liebe“ (R: Pier Paolo Pasolini, 1968, 98 min.) Eintritt frei

statt Herrschaft und Mackertum

  • Zuerst müssen wir sie in unserem Kopf finden,
  • dann die Herkunft in der Geschichte,
  • bis wir sehen können, dass schon ganz Viele befreit und anders leben:

Wir wurden durch die Religionen dazu verführt, an Herrschaft und Obrigkeit zu glauben, weil ja auch Gott über uns herrscht, „mit seiner Gnade“ und „für unsere Sünden“? Die Ideologie der Schuld führt zur Schuld für unser Leben: Du hast zu schuften und zu zahlen. Es geht auch anders:

David Graeber arbeitete die Jahre 2007-2013 an der Goldsmiths University und war von 2013 bis zu seinem Tod Professor für Anthropologie an der London School of Economics.

Seine wichtigsten Bücher:

Anfänge

 David Graeber, David Wengrow Anfänge Eine neue Geschichte der Menschheit
David Graeber, David Wengrow Anfänge Eine neue Geschichte der Menschheit

Zur Kolonialzeit wurde von den gebildeten Missionaren, vor allem Jesuiten, ausführlich berichtet, dass die „neuen Völker“ so schwer zu missionieren und unterwerfen sind, weil sie es nicht gewöhnt sind, den Befehlen eines Anderen zu gehorchen. Spannend, was die Religionen mit ihrem „Herrn“ und den angedrohten Strafen mit uns gemacht haben:

Von den indigenen Völkern Amerikas und Kanadas wir berichtet, dass die Grundversorgung so wie so für alle gemeinsam war, Privatbesitz war eine Kleinigkeit für Geschenke, für Spiele, … ———–


„David Graeber, der bedeutendste Anthropologe unserer Zeit, und David Wengrow, einer der führenden Archäologen, entfalten in ihrer großen Menschheitsgeschichte, wie sich die Anfänge unserer Zivilisation mit der Zukunft der Menschheit neu denken und verbinden lässt.

Sie revidieren unser bisheriges Menschenbild und erzählen Menschheitsgeschichte, wie sie noch nie erzählt wurde. Über Jahrtausende hinweg, lange vor der Aufklärung, wurde schon jede erdenkliche Form sozialer Organisation erfunden und nach Freiheit, Wissen und Glück gestrebt.

Graeber und Wengrow zeigen, wie stark die indigene Perspektive das westliche Denken beeinflusst hat und wie wichtig ihre Rückgewinnung ist. Lebendig und überzeugend ermuntern sie uns, mutiger und entschiedener für eine andere Zukunft der Menschheit einzutreten und sie durch unser Handeln zu verändern.

David Graeber war der wichtigste Vordenker der Occupy-Bewegung und ein weltbekannter Intellektueller. Er lebte seine Ideen von sozialer Gerechtigkeit und Befreiung, gab den Unterdrückten Hoffnung und inspirierte zahllose andere zur Nachfolge. Am 2. September 2020 starb David Graeber völlig überraschend im Alter von 59 Jahren in Venedig; drei Wochen zuvor hatten er und David Wengrow „Anfänge. Eine neue Geschichte der Menschheit“ beendet. (das Original des Verlags weiter lesen) ————-

Wenn wir unsere dümmlichen Beiträge gegen das bedingungslose Grundeinkommen hören, „dann würde niemand mehr arbeiten“ und „wer soll das bezahlen?“ merken wir, dass das Selbstverständlichste, das Grundlegende zu Essen, zu Wohnen, inzwischen zu „Menschenrechten“ erklärt, zum Almosen verkommen ist, zur Justiz-Sache pervertiert, die das heilige Privat-Eigentum garantiert und religiöse Gemeinschafts-Mäntelchen herumwickelt.


Die biologischische Bedeutung der Homosexualität

Warum uns die Bisexualität zum Menschen macht
Die biologischische Bedeutung der Homosexualität

Warum uns die Bisexualität zum Menschen macht: Santiago de la Iglesia Turiño bei http://lulu.com auch als ebook oder Paperback: Zuerst müssen wir sie in unserem Kopf finden, dann die Herkunft in der Geschichte, bis wir sehen können, dass schon ganz Viele befreit und anders leben: Anfänge und die anderen Möglichkeiten: Statt mörderischer Hetero-Schimpansen-Intelligenz bisexuelles gemeinschaftliches Leben:

Warum uns die Bisexualität zum Menschen macht?

Zu Beginn fasst der Autor Santiago de la Iglesia Turino die bis etwa 2009 gängigen Thesen um Hetero-Ideologien zusammen, sehr drastisch am Beispiel der mörderischen Hetero-Schimpansen-Intelligenz: Gebietskämpfe, die sehr an die derzeitigen Nachrüstungen und die Auseinandersetzungen um „Gebiete“ in der Ukraine erinnern:

Meine Assoziation dazu ist vor allem die schreckliche Auswahl unserer Kinder in den Schulen und Hochschulen nach alten Kriterien der „Intelligenz“: Nicht beeinflusst von kreativen und sozialen Fähigkeiten … bis zur Frage der Veränderungsfähigkeit: Altbackene Kriterien HERRschen in altbackenen Parteien-ReGierungen.

Von den Bonobos springt der Autor zu den Forschungen von Alfred Charles Kinsey, der 1948 die Forschung zur männlichen und 1953 zur weiblichen Sexualität veröffentlicht hatte: Aufsehen erregend die Forschungen, aber wenig bekannt die sieben Stufen, die er definiert hat: 0 für rein Hetero, 6 für rein Homo, und 5 Stufen da-zwischen.

Heute würden wir natürlich noch die diversen Selbst-Definitionen der Geschlechter als Varianten dazu nehmen, die Viele nun zu den Begriffen „pan-sexuell“ führen: Nicht an die Orientierung der Person gebunden.

Warum uns die Bisexualität zum Menschen macht

„Die pathologische Angst vor der Homosexualität“ hat die Thematik der Bisexualität verdrängt, die Jahrhunderte der verweigerten Aufklärung haben die kirchlichen und faschistischen Kleinfamilien- und Hetero-Romanzen-Kulturen im Denken bis heute festgeklopft.

Heute wissen wir die biografischen Veränderungen, die biologischen und hormonellen Zwischenstufen, haben aber kaum angemessene Ausdrucksweisen für all die möglichen Varianten, die wir leben können:

Seine Ausfälle gegen die kirchliche Hetero-Norm ist vor allem im spanischen (Barcelona) Kontext zu verstehen, hat aber auch die aktuellen weltweiten Tötungen und Verfehlungen in den Internaten schon im Blick, müsste wohl aber heute auf die evangelikalen faschistischen Entwicklungen erweitert werden.

Warum uns die Bisexualität zum Menschen macht?

Weil wir uns befreien und bilden können, weil wir unsere verschiedenen Seiten entdecken können, und weil wir dann keine dummen Gläubigen, Untertanen und Soldaten mehr sein können, die aus unkontrollierter Aggression morden und aus Gruppen-und Stammes-Gefühlen und –Mythen reagieren müssen.

erste Aktivität:

https://action.allout.org/de/m/911d506e/

jenseits der Heteronorm wird aktuell

rbb QUEER und BR QUEER: Sommer-Filmreihen zeigen großes Kino jenseits der Hetero-Norm

Vom 2. Juli bis 13. August 2022 im rbb und im BR Fernsehen

bisexuellen-zeichen

Unter dem Titel rbb QUEER präsentiert das rbb Fernsehen seit 2018 eine eigene nicht-heterosexuelle Filmreihe. In diesem Sommer feiert sie nicht nur 5. Geburtstag, sie bekommt auch eine Schwester: Mit BR QUEER setzt das BR Fernsehen erstmals einen starken Fokus auf queeres Kino.

Vom 2. Juli bis 13. August laufen samstags im rbb Fernsehen (jeweils um 23.30 Uhr) und donnerstags im BR Fernsehen (jeweils ab 23.15 Uhr) insgesamt elf queere Filme, sechs davon als Free-TV-Premiere. Großes Kino mit berührenden Coming-of-Age-Filmen, bewegenden (Ersatz-) Familiengeschichten und vielschichtigen Dramen zu queeren Lebenswegen. Die meisten Filme sind nach ihrer Ausstrahlung in der ARD Mediathek zu sehen.

Unmittelbar vor jeder Ausstrahlung stellt rbb-Filmexperte Knut Elstermann die cineastischen Highlights vor und liefert Hintergrundinformationen zu ihrer Entstehung und Rezeption.

Ausführliche Informationen unter:
www.rbb-online.de/presse und www.br.de/pressedossiers

BR QUEER donnerstags im BR Fernsehen und für jeweils 14 Tage in der ARD Mediathek und BR Mediathek:
7. Juli 2022, 23.15 Uhr, „Zomer – Nichts wie raus!“, deutsche Erstausstrahlung
7. Juli 2022, 00.45 Uhr, „Küss mich“
14. Juli 2022, 23.15 Uhr, „Sag nicht, wer du bist!“ (21 Tage in den Mediatheken)
14. Juli 2022, 00.55 Uhr, „Viva“
21. Juli 2022, 23.15 Uhr, „Eine total normale Familie“, dt. Erstausstrahlung
28. Juli 2022, 23.15 Uhr, „Siebzehn“

IDaHoBIT* 17.5.2022 abends

Es waren mutige Leute, die eine Aufhebung der Diskriminierung forderten und durchsetzten, bis endlich die medizinische Fehleinschätzung der Bisexualitäten aufgehoben wurde: IDAHOBIT*  (wikipedia) ist eine der typischen amerikanischen Abkürzungen, die alle Gruppen einbinden möchte, denn zuerst begann das gedenken noch mit IDAHO …

In München hatten wir in den früheren Jahren eine kleine Start-Kundgebung am Beginn der Müllerstraße und einen Zug zum Gärtnerplatz mit Beiträgen aus den verschiedenen Gruppen, und ein offenes Ende am sub, nun wohl auch am lez

Das Datum wurde zur Erinnerung an den 17. Mai 1990 gewählt, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschloss, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen. Transsexualität wurde erst 2018 mit dem Erscheinen der ICD-11 von der WHO als „Krankheit“ gestrichen.

IDaHoBIT* war ein bisher eher interner Versuch, die internationale (medizinische) Befreiung zu feiern: Nach der Rede eines Arztes vor der Weltgesundheitsorganisation wurde am 17. Mai 1990 das Krankheitsbild Homosexualität aus der Liste gestrichen … https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Tag_gegen_Homo-,_Bi-,_Inter-_und_Transphobie

  • International
  • Day
  • against
  • Homophobie
  • Biphobie
  • Transphobie
  • inter etc

Vor 30 Jahren, 1992,

entstand in München plötzlich eine bunte Sammlung von kleinen bisexuellen Gruppen, ein Literaturkreis, eine Selbsterfahrungsgruppe, eine Massage-Tantragruppe, und ein gemeinsamer Stammtisch, die gemeinsam eine Reisen nach Berlin organisierten, auch zu Charlotte von Mahlsdorf. (wikipedia) 

Den monatlichen Stammtisch

gibt es bis heute, am 3. Dienstag im Cafe Glück, mit vielen glücklichen Bisexuellen Frauen und Männern, und allen, die dazwischen ihre fluiden und auch polyamoren Interessen austauschen können …

und dort treffen wir uns nach der Demo zum Feiern: Di 17.5. nach 19.30

borderline und was an Grenz-Wahrnehmung noch fehlt: bi fluid am do 14.4.22 ab 21h auf www.lora924.de

Wie entsteht die Borderline Persönlichkeitsstörung (BPS)? Welche Symptome gibt es und sieht sie bei Männern* aus? Viele Menschen haben ungenaue Vorstellungen davon, was eine BPS ist, wie sie sich äußern kann und wie der Umgang damit aussieht. Der Psychotherapeut Ehmer-von Geiso berichtet über Entstehungs-bedingungen, Diagnose, Therapie und Umgang mit Borderline. Unten anzuklicken:

Ein hervorragender Vortrag mit Publikums-Gespräch zwischendurch – auch als Aufzeichnung der Männerakademie im sub, unten und hier meine Nachgedanken:

Ergänzung einer literarische Verarbeitung von traumatischen Erlebnissen und in Selbsthilfe-Gruppen und die wunderbare Erinnerung an eine Frau in den frühen Jahren der nun allmählich 30-jährigen Bisexuellen Bewegung in München:

Sie hatte unser bisher einziges CSD- Transparent „entschieden bi“ im Keller, ertrug die Leere zwischen den tollen Treffen in Literatur,  Selbsterfahrung und Stammtisch nicht gut: 

Das hatte ich erst heute tiefer gehend begriffen:

Eine bedrohliche Leere als Panik im Borderline, vielleicht des „ich bin / spüre nichts? – und die große Angst vor dem Allein sein, Grübeln, einer Ruhelosigkeit.

Sie ging in die Psychiatrie und erzählte dann Freude strahlend: Ich hab alle Möbel des Aufenthaltsraum zerlegt, und es hat so viel Spaß gemacht!

Sie fehlt mir sehr mit all den gut über 1000 Menschen, die über die Monate und Jahre zeitweise zu uns gestoßen sind: Vom reizenden Masseur bis zur amüsierenden Bankkauffrau und der irritierten Gattin des Gärtners, den sie mit dem Mitarbeitenden im Gewächshaus …

fluid war auch der Abend mit dem Friseur-Darsteller aus der Lindenstraße, der uns als Stammtisch für eine „Standard“-Selbsthilfe-Gruppe hielt, wie er sie vielleicht schon von den Anonymen Alkoholikern AAA kannte: Mit einem Beginn wie „Ich heiße Jürgen und trinke, weil …“

Es wurde ein bunt konfuser Abend im Cafe Glück, wo wir uns seit vielen Jahren heute noch jeden dritten Dienstag im Monat treffen: Der so gut aussehende Arzt, lange schon wieder verheiratet und mit Kind, hatte sich in ihn verschossen, und sie hatten sich so besoffen …

Alles war zeitweise dort zu besprechen möglich, auch solider Austausch mit der Trans-Bewegung von biografischen Runden der Älteren bis zum Kleidertausch der jungen Generation, Arbeitslosigkeit, Depression und Alkohol, vegan bis alkoholfrei, spirituell und sexual-pädagogisch, beziehungs- orientiert allemal: Was ist normal, wie bin ich?

Fluid ist mir das einzig eindeutige, denn ob bi, in Beziehung, trans oder allein mit Karnickeln: lesbische und schwule Szenen haben oft Angst vor uns als Person in der alten Identitäts-Politik, die uns „Frauen als bessere Menschen“ und „Schwule als international Verfolgte“ vermittelte: Aber nichts in den biografischen Übergängen:

Es liegt nicht an Geschlecht und Orientierung, es liegt in der Person, geliebt zu werden, und alle körperlichen Abweichungen und Behinderungen haben Platz, und wir helfen gern über die Stufen, auch wenn es ein Elektro-Rolli ist, …  

Anfang der 30-Jahre-Feier in Radio uferlos, der queere Donnerstag auf www.lora924.de um 21h – auch als Frauenwelle oder Slut-talk dazwischen, Aids-Informationen in der Stunde vorher.

Der Vortrag: