Männer-Gesundheit testen

Di 08.01.2019 Männerakademie im Sub: Männer in tiefen Krisen, Gute Themen für Männer
Krisen und Probleme können Menschen überfordern, so dass deren Bewältigung nicht mehr gelingt. Wie können Männer diese Situation bei sich und ihrem sozialen Umfeld verstehen? Wie können sie die Probleme lösen und eine neue Stabilität erreichen?
Referent: Johannes Schauer, Diplom-Psychologe, Systemischer Therapeut.
Dienstag, 8. Januar, 19.30 Uhr  – 22:00 Uhr
Ort: Sub, Müllerstraße 14, 80469 München  Eintritt: frei
Veranstalter: Sub e.V.  Webadresse: www.subonline.org

Fr 18.01.2019 HIV-Test im Sub: Wir testen auf HIV, Syphilis, Hepatitis, Chlamydien und Gonokokken (Tripper) Die Aktion ist kostenlos und anonym. Komm‘ am Freitag, 18. Januar, in die Müllerstraße 14.
Von 17 Uhr bis 19.30 Uhr kannst Du Dich beraten und testen lassen. Wir sind selbst alle schwule Männer und wissen Bescheid.
Die Ergebnisse gibt es dann am Mittwoch, 23. Januar, zwischen 17 Uhr und 18 Uhr ebenfalls im Sub. Anmeldung und Beratung in den hinteren Gruppenräumen; Eingang über das Café. 
Sub, Müllerstraße 14, 80469 München Eintritt: frei
Veranstalter: Sub e.V., MüAH, RGU Webadresse: www.subonline.org

Samstag, 19. Januar, ab 18 Uhr: HIV- und STI-Test in der Deutschen Eiche.
STI meint die Sexuell übertragbaren Krankheiten, Zeit: 17:00 – 19:30 Uhr

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gay History from the Park

Das wäre es wohl wert, zu übersetzen?

basis finden

Die Mitarbeitenden des National-Park-Service haben eine ausführliche Geschichte der Lesbisch-Schwulen Bisexuellen und Trans-Queeren Bewegungen zusammengestellt:

So apparently last year the National Park Service in the US dropped an over 1200 page study of LGBTQ American History as part of their Who We Are program which includes studies on African-American history, Latino history, and Indigenous history.

Like. This is awesome. But also it feels very surreal that maybe one of the most comprehensive examinations of LGBTQ history in America (it covers sports! art! race! historical sites! health! cities!) was just casually done by the parks service.

tarastarr1

This is really great??

  • Chapter 4:

Ursprünglichen Post anzeigen 451 weitere Wörter

Hans „hatte etwas Faszinierendes“

Jahrzehnte lang war die Bisexualität von Hans Scholl ein Familien-Geheimnis, das auch die HistorikerInnen hüteten, und nur kleine Andeutungen ließen Schlüsse zu,

nun lüftet ein Hamburger Biograf von Hans Scholl die damals peinlich verschwiegenen Seiten, denn die Verfolgung wegen §175 war ja in der post-faschistischen Bundesrepublik der 1950er und 60er Jahre weiter gegangen.

Bis heute ist Bisexualität ein schwieriges Geheimnis vermeintlicher Unmoral, wie es die Homosexualität bis in die 1990er Jahre war (und für manche bis heute ist).

Flamme werden

Der Einfluß von Stefan George in den Kreisen der Wandervogel-Bewegung wirkte: Gedichte schreiben, feierliche Methaphern gebrauchen …

Flamme werden - Lagerfeuer

Wer je die Flamme umschritt.
bleibe der Flamme Trabant!
Wie er auch wandert und kreist:
Wo noch ihr Schein ihn erreicht,
irrt er zu weit nie vom Ziel.
Nur wenn sein Blick sie verlor,
eigener Schimmer ihn trügt:
Fehlt ihm der Mitte Gesetz,
treibt er zerstiebend ins All.

Stefan George, (1868 – 1933) In: Der Stern des Bundes

Es gibt wohl kaum jemanden in der historischen Jugendbewegung, den diese Verse Stefan Georges nicht gepackt hätten.

Die Trabanten

Auch unter den Anarchisten und Dichtern in Friedrichshagen gab es „Trabanten“: Der Kreis um die Freie Volksbühne in Berlin lebte zum Teil weit draussen im Osten, an der Bahn-Station der Schlesischen Eisenbahn am Müggelsee.

Einst ein königlich aufgebauter Vorort für Seidenraupen und Spinnereien, die Maulbeer-Bäume stehen noch in Alleen, wurde es ein Domizil freiheitlich denkender Künstler, Dichter, Grafiker, Literaten, Maler und Verleger, die schon früh aus dem kaiserlich-preussischen Militarismus ausbrachen, wo auch Erich Mühsam und Gustav Landauer, Wilhelm Spohr und Magnus Hirschfeld wohnten oder bei Freunden verkehrten

„Auf großer Fahrt“ bis Lappland

Vom Monte Verità gab es eine Denk- und Lebensreform-Bewegung durch die revolutionären Gruppen bis in die Wandervogel-Gruppen der 1920er Jahre, die bis zur Gleichschaltung 1934 und zur Verfolgung durch die Nazis nicht nur durch ganz Europa trampten, sondern auch neue Formen von Bewegung, Tanz und Theater, Gymnastik und Sport mit Kanu und Fotografie, Naturbeobachtung, romantischen Liedern zu Laute und Klampfe austauschten und pflegten.

Ganz nebenbei entstand im anarchistischen Denken die Ablösung der Person von der fixierten Familien-Tradition, in der demokratischen Entwicklung eine neue Sicht auf die Formen des gemeinsamen Forschen und Lernen, die Aufnahme der Ideen der Psychoanalyse bis zur Frage der Freien Liebe und der sexuellen Freiheit, die Fanny Reventlow als erste „öffentliche Alleinerziehende“ propagierte..

Der Wandervogel Hans Scholl

war ein teil der zwar offiziell gleichgeschalteten, aber untergründig wirkenden dj1-11 die deutsche jugendbewegung 1-11, die sich am 1.11.1929 gegründet hatte.

1937 hatte er Anklagen wegen „bündischer Betätigung“, die nach der Gleichschaltung verboten war, wegen §175, worin ihn wohl sein Freund

Medizinstudent und Alexander Schmorell

Hans Scholl studierte mit dem Sohn einer Russin, die bald nach seiner Geburt gestorben war und Vater Schmorell ging mit seinem Sohn zurück nach München:

dreiamzaun

und noch ein Wandervogel: Willi Graf aus dem Saarland kam aus dem Grauen Orden, einer katholisch geprägten Wandervogel-Gruppe.

„Nach den Konzertbesuchen gingen die Studenten oft noch in ein Lokal, um in einer Ecke leise zu diskutieren, über Musik, Politik, Literatur. Wenn Leute in der Nähe saßen, waren sie natürlich vorsichtig. Aber als Gleichgesinnte, die gegen die Nationalsozialisten waren, „hatte man seine Tastinstrumente“, sagt Regina Degkwitz: Wer etwa Adalbert Stifter las, „konnte unmöglich Nazi sein“. Auch wer übertrieben von „unserem über alles geliebten Führer“ sprach, war mit ziemlicher Sicherheit ein Gegner des Regimes. An einem dieser Abende lernte Regina auch Sophie Scholl kennen, die erst kurz zuvor in München angekommen war und zunächst bei dem Publizisten Carl Muth wohnte, ehe sie mit Hans Scholl zusammenzog. „Sie war sehr still und schüchtern“, erinnert sich Regina Degkwitz. Ganz anders als Hans, er „hatte etwas Faszinierendes“.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/zeitgeschichte-weisse-rose-zeitzeugin-spricht-ueber-beruehmtes-foto-1.3823217

Schwieriges Gedenken

Viele führende Faschisten waren ab dem „Ende der Entnazifizierung“ wieder an allen Stellen in Beamten-und Richterfunktionen: Das große Schweigen begann, denn jeder konnte wieder belangt werden, entweder für Vergangenes oder für abweichende Gedanken.

Postfaschismus 1950-1980: Verweigerung angemessenen Gedenkens

In den verstaubten Kulturen waren immer noch die Heldengedenken die einzige Tradition, die Frauen, Deserteure, Kommunisten und Widerständler blieben untere Kategorie, auch in den Kirchen, die ihre Fähnchen längst auf „unschuldig“ umgefärbt hatten, sogar ein paar Widerständler in in Reihen entdeckten und für selig erklärten.

Alt-Faschisten an der Universität: CSU-Kultusminister Mauntz

Die Juristerei hatte – wie die Medizin – immer nur das Beste gewollt und erklärte sich selbst für unschuldig, bis Fritz Bauer den Schleier zu zerreissen begann. An den Universitäten saßen noch etliche Professoren, die von unruhig werdenden Studierenden konfrontiert wurden, doch der eingesessene Haufen hatte noch wenig Einsicht:

„Unter den Talaren, Muff von 1000 Jahren“

ist eien Aufgabe bis heute, denn einige Instituts-Historiker wollen die Ereignisse wie die Bücherverbrennung zu studentischen Ausschreitungen herunterspielen, „an denen die Hochschule nicht beteiligt gewesen wäre“. Sie war zentral beteiligt …

20.Okt1934: Schwulen-Razzia in München

 

  • Ab 19.30 Gedenk-Veranstaltung am Jakobsplatz München

  • 20.10.1934 (vor 84 Jahren)
    München-Angerviertel * Die deutschlandweit erste, groß angelegte Razzia der Nazis gegen „Homosexuelle“.  Rosa Winkel

    Im Zentrum dieser Maßnahme steht der „Gasthof Schwarzfischer“ in der Dultstraße, zusammen mit dem „Arndthof“ am Glockenbach und diversen einschlägig bekannten Parks, Bedürfnisanstalten und Privatwohnungen.

    Insgesamt werden bei dieser Aktion 145 Männer festgenommen und in die Ettstraße gebracht.  bodendenkmal-Synagoge
    Dort wird abgeglichen, ob es sich um „Wiederholungstäter“ handelt, die sich anschließend „Umerziehungsmaßnahmen“ unterziehen müssen.
    39 Festgenommene kommen ins „KZ Dachau“, viele werden auch nach ihrer Freilassung noch jahrelang schikaniert.

    „Wiederholungstäter“ ist, wer in der berüchtigten „Rosa Liste“ verzeichnet ist.
    Dieses „Verzeichnis der Homosexuellen“ besteht bereits seit der Kaiserzeit.

    www.subonline.de

 

VerQueert Denken – Normalität(en) hinterfragen

Die Hirschfeld-Lecture in Nürnberg zur Bisexualität war bisheriger Bewegungs-Standard, aber wir brauchen mehr Vernetzung mit den Bereichen der Beratenden, der Sexualpädagogik und der Medizin-Fortbildungen, am Besten über die Mitarbeit in den Selbsthilfe-Zentren, die ihre Arbeit gerade massiv ausweiten können, auch in die Regionen. Dazu braucht es einfache queere Sprache, den tieferen Hintergrund brauchen die WissenschaftlerInnen;

Hirschfeld Lecture Nürnberg Fr 12.10. 19h

13. Hirschfeld-Lecture - © Veranstalter

13. Hirschfeld-Lecture

Being Bi – Bisexualität zwischen Unsichtbarkeit und Chic

Gespräch / Diskussion / Vortrag   Fr., 12.10.2018, 19:00 Uhr

Wer bestimmt, was Bisexualität oder wann wer bisexuell ist? Warum bestimmen bisexuelle Stimmen so wenige Debatten, wo es doch die zugrundliegende Bestimmung aller Menschen zu sein scheint:

„Besteht neben der Zuneigung zum eigenen keine sexuelle Abneigung gegen das andere Geschlecht, ziehen also Personen beiderlei Geschlechts an, so sprechen wir von Bisexualität, innerhalb derer die homosexuelle oder heterosexuelle Komponente das Übergewicht haben kann“, schreibt Magnus Hirschfeld 1914 in seinem Hauptwerk Die Homosexualität des Mannes und des Weibes.

Daraus leitet sich letztlich die für Hirschfeld zentrale Vorstellung der sexuellen Zwischenstufen als grundsätzlicher Bisexualität eines jeden Menschen ab.

Heutzutage könnten Hirschfelds Ausführungen erweitert werden auf ein Verständnis von sexuellem Begehren, das auch nicht-binäre Personen mit einschließt, wie bei Pansexualität.

Wenn Menschen demnach also grundlegend bisexuelle Wesen sind, warum begegnet uns das Thema dann so selten? Einerseits sind bisexuelle Menschen in der Alltagswelt und in Community-Debatten kaum als solche sichtbar, andererseits jedoch scheinen sich Prominente durchaus bereitwillig zu ihrer Bisexualität zu bekennen.

Woher rührt dieser eigenartige Widerspruch zwischen Unsichtbarkeit und Chic? Und: Wo steht eigentlich das B im Verhältnis zu LSTTIQ? Die 13. Hirschfeld Lecture versucht Antworten auf genau diese Fragen zu finden.

Gemeinsam mit dem Bisexuellen Netzwerk begegnen wir dem Thema Bisexualität aus zwei Blickwinkeln: Heinz-Jürgen Voß stellt theoretische Zugänge zu Fragen geschlechtlicher und sexueller Entwicklung vor und beschäftigt sich aus einem kultur- und sexualwissenschaftlichen Blickwinkel mit menschlicher Sexualität.

Aus soziologischer Perspektive spricht Kim Ritter ausgehend von lebensgeschichtlichen Interviews über die alltäglichen Lebensentwürfe und Erfahrungen bisexueller Menschen zwischen Anerkennung und Missachtung.

Kontakt: Tel.: 0 30 / 208 987 65-0

Website

Ort:
südpunkt
Pillenreuther Str. 147
90459 Nürnberg
Anfahrt mit der vgn

Der Eintritt ist frei

Veranstalter:
Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH)
Amt für Kultur & Freizeit, KUF im südpunkt

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QFFM I QUEER FILM FESTIVAL MÜNCHEN

Liebe Filmfreund*innen,

vom 17. bis 21. Oktober 2018 findet zum dritten Mal das QFFM I QUEER FILM FESTIVAL MÜNCHEN statt. In diesen politischen Zeiten ist es wichtiger denn je, der Vielfalt und dem Anderssein einen sichtbaren Raum zu geben.

Deshalb ist es uns als Team des QFFM ein großes Anliegen, die Diversität der Lebensweisen immer wieder auf die große Leinwand zu bringen und damit ein Zeichen zu setzen. Queerness bleibt ein politischer Akt.

Mit fast 20 Veranstaltungen wie Filmscreenings, Partys, Diskussionen, Filmgesprächen und einer Matinee machen wir Krach und zeigen Präsenz.

Diesen Herbst zeigen wir wieder preisgekrönte Spiel- und Dokumentarfilme, diskutieren mit Gästen darüber, was Sexpositivität in München bedeuten kann und begrüßen einen der Kuratoren des berühmten Pornfilmfestival Berlin, der zum Closing seine Lieblingskurzfilme präsentiert.

Im Bellevue di Monaco laden wir zu einer Sonntags-Matinee ein und bringen queere und nicht-queere geflüchtete Menschen und alle Interessierten zum Filme schauen und Diskutieren zusammen. Ausgiebig feiern wir am Samstag Abend eine Yalla Party mit dem DJ DAVID PEARL (Tel Aviv/Berlin) im Mucca.

Unsere Festivaleröffnung zelebrieren wir wieder an der Hochschule für Fernsehen und Film, diesmal mit dem österreichischen Film L‘ANIMALE. Ein Film über die widersprüchlichen Kräfte, die in uns walten: Leidenschaft, Begehren, Vernunft. Wir sprechen nach dem Film mit der Regisseurin Katharina Mückstein und stoßen im Anschluss ausgiebig mit dem Publikum auf das QFFM Opening an.

Thematisch begeben wir uns von Religiosität (THE MISEDUCATION OF CAMERON POST, DISOBEDIENCE, THE CAKEMAKER), zur Fußballliebe (MARIO) weiter auf der Suche nach Liebe im Videochat (TINTA BRUTA) bis hin zur über 30-jährigen Beziehung, die durch Versuchungen auf die Probe gestellt wird (DIE ERBINNEN).

Wir lassen uns durch New Yorks Straßen und Nachtleben treiben (SKATE KITCHEN, MISS ROSEWOOD), verzweifeln an konservativen Familien (1985, MY DAYS OF MERCY) und an den Unwägbarkeiten von Beziehungen (EVEN LOVERS GET THE BLUES).

Wir geben uns erotischen Genderbender-Fantasien hin (LES GARCONS SAUVAGES) und genießen den familiären Roadtrip durch Norwegen (GOING WEST).

Besonders freuen wir uns auf die Dokumentation über das große, diesjährige Chorfestival VARIOUS VOICES, die wir allen Helfern, Münchner Chören und Interessierten vorstellen werden.

Ihr habt noch die Möglichkeit QFFM-Freund*in zu werden und ebenfalls für ein buntes und vielfältiges München einzustehen.

Das ausführliche Programm, alle Infos zu den Locations sowie die Möglichkeit zum Ticketkauf findet Ihr unter www.qffm.de/programm.

Herzliche Grüße
Sylva Häutle und das QFFM-Team

qffm2018